Black Friday: PokerStars und Full Tilt mit ersten Zwischenerfolgen

Nach den Ereignissen des vorigen Freitags, der als Black Friday des Pokerns bezeichnet wird, haben die beiden größten Pokerräume PokerStars und Full Tilt Poker nun erste Teilerfolge erzielt. Denn nach Angaben der US-Justizbehörden erhalten die Anbieter ihre .com Domains bis spätestens Ende der Woche zurück. Offenbar ist dieser Schritt schon vollzogen, denn beim Aufrufen der US-Domains von Full Tilt und PokerStars wird man inzwischen auf die EU-Domain von PokerStars, beziehungsweise die englische Domain von Full Tilt umgeleitet. Bei UB.com/Absolute Poker hingegen erscheint nach Aufruf der Domain nach wie vor der Hinweis der US-Justizbehörden, dass die Domain beschlagnahmt worden ist.
Während Spieler außerhalb den USA problemlos an ihre Gelder bei den Pokerräumen kommen sollen, warten die US-Spieler nach wie vor auf eine Auszahlung ihrer Guthaben. Dies soll sich allerdings ebenfalls ändern. Denn die US-Justizbehörden erklärten nun, dass nie die Konten der Spieler im Fokus der Behörden standen und eine Rückzahlung sei von Seiten der Justiz nicht verboten worden. Faktisch jedoch konnten PokerStars und Full Tilt Poker nicht ausbezahlen. Dies soll nun aber nach Angaben der Behörden schnellstmöglich erfolgen. Nach Angaben von Full Tilt müssen vorab allerdings rechtliche und organisatorische Hindernisse geklärt werden. Aktuell gebe es nämlich keine autorisierte Zahlungsmöglichkeit in den USA. Offen sei auch, wie die Gelder der Spieler ausgezahlt werden können, die sich auf den Bankkonten befinden, die von den Justizbehörden beschlagnahmt worden sind. Es scheint also doch noch einiges geklärt werden zu müssen. Unabhängig davon sind die Spieler aus den USA vom Spielen um Echtgeld nach wie vor ausgeschlossen und auch Einzahlungen können sie natürlich nicht vornehmen.
Kommentare (5)
Bristol schrieb am Do, 28.Apr 2011 19:16
Stimm dir zu, Pete, ich würd dort auch keinen Fuß mehr hinsetzen.
Ich muss aber auch sagen, dass ich von den ganzen privaten Pokeranbietern noch nie sonderlich viel gehalten habe. Wenn’s um solche Summen Geld geht und da kein staatliches Kontrollorgan dahintersteckt, dann trau ich dem Braten nicht. Bin auch lieber auf win2day unterwegs.
Tzotti schrieb am Fr, 29.Apr 2011 19:38
Naja in den USA werden jetzt wohl einige kleinere Pokerseiten aus der Erde sprießen, jetzt wäre zumindest die ideale Gelegenheit. Aber so wie ich das sehe war das eigentlich nur ein großer Warnschuss.
taatlicher Schutz hört sich gut an aber vorm Verlieren ansich wird auch der nicht schützen ;)
Sam schrieb am Mo, 02.Mai 2011 10:45
Staatlicher Schutz gilt nur so lange bis wieder andere Politker an der Macht sind und dann kann sich das schnell wieder ändern! Momentan ists ja recht und schön, aber ich spiel trotzdem lieber auf bwin, ich denke da kann nichts passieren.
lg
Red schrieb am Di, 03.Mai 2011 17:09
@ Pete:
w2d ist ja schön und gut - Aber meine täglichen 50er und 100er Turniere kann ich dort wohl kaum spielen. Beim täglichen Highlight - ein 40€ Turnier - spielen 10-20 Leute mit. Ansonsten laufen dort 3 - 10 € Turniere und sogar davon starten viel zu wenige. Das ist doch für den versierten Spieler weitgehendst uninteressant. Dort findet man doch keine Auslastung. Ich möchte W2D keinesfalls schlecht machen aber es handelt sich g nach meiner Meinunum eine reine Einsteiger-Freizeit Plattform.
Es spricht überhaupt nichts gegen die “Europäischen” Portale der großen Anbieter, Egal ob PS, Party oder Ongame und es gibt keinen Grund anzunehmen, das sein Geld dort nicht sicher sei.
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Pete schrieb am Mi, 27.Apr 2011 16:40
Angeblich können US Spieler auf Absolut Poker wieder um Echtgeld spielen. Nach den ganzen Vorfällen, würde ich es aber trotzdem nicht machen und auch die anderen Seiten meiden. Es ist einfach zu viel passiert und mein Vertrauen haben die Betreiber verloren. Auch wenn die Konten der Spieler angeblich nie wirklich Ziel des FBIs waren, ich hab nicht das Gefühl meine br wäre dort sicher! Dann doch lieber auf heimische Anbieter zurückgreifen. Zumindest in Österreich hat man mit w2d staatlichen Schutz.