EPT Berlin 2010: Israeli Kfir Yumin Chipleader
Am gestrigen Dienstag ist das heiß ersehnte Poker-Highlight auf deutschem Boden im Jahr 2010 gestartet: die PokerStars European Poker Tour (EPT) in Berlin. Insgesamt 389 Spieler nahmen an Tag 1A des 5.300 Euro Buy-In No Limit Texas Hold’Em Main Events die Karten in die Hand. Auch wenn sich damit etwas weniger Spieler am Starttag im Grand Hyatt Hotel eingefunden haben, so wird der Rekord der EPT Dortmund 2009 doch locker überboten werden, fanden sich im letzten Jahr im Ruhrgebiet doch 667 Pokerspieler ein. Allerdings wird die erhoffte magische Zahl von 1.000 Spielern nicht erreicht werden, die sich doch einige von der EPT Berlin 2010 versprochen hatten. Dennoch wird es den größten Preispool bei einem Poker Live Event in Deutschland geben. Allein der Sieger wird mindestens eine Million Euro mit nach Hause nehmen.
Am ersten Tag wurde das Startfeld natürlich von deutschen Spielern dominiert. Insgesamt 161 der 389 Teilnehmer stammten aus dem Gastgeberland. Für Tag 2 qualifizierten sich 196 Spieler und genau 80 davon kommen aus Deutschland. Die Führung im Chipcount hat jedoch ein anderer Spieler inne: Kfir Yumin aus Israel. Er konnte an Tag 1A der EPT Berlin 2010 insgesamt 213.500 Chips erspielen und liegt damit deutlich vor dem Niederländer Rachid Ben Cherif (163.800) und Carlos Oliveira aus Portugal (158.500). Dahinter folgen im Chipcount mit Simon Boss (153.200) und Stefan Huber (153.000) zwei Schweizer. Der Bruder des Letztgenannten, Michael Huber, liegt übrigens auf Rang acht mit 142.300 Chips. Bester deutscher Spieler im Chipcount nach Tag 1A der EPT in der deutschen Hauptstadt ist der Online Qualifikant Marko Neumann, der mit 137.500 Chips auf Rang zehn liegt.
Bester der PokerStars Pros nach dem ersten Starttag ist George Danzer, der mit 132.400 auf Rang 12 liegt. Ebenfalls im oberen Drittel befinden sich Benjamin Kang (89.700) und Michael Keiner (65.000). Im Mittelfeld finden sich zudem Katja Thater (38.500), Sebastian Ruthenberg (30.200) und die Engländerin Victoria Coren (27.800). Für einige andere deutschen Spieler kam jedoch bereits das Aus bei der EPT Berlin. So verabschiedete sich beispielsweise bereits Dominik Nitsche, der mit
All-In ging und gegen
scheiterte. Damit befand er sich aber in guter Gesellschaft, war doch zum Beispiel an Tag 1A auch schon Schluss für den Franzosen Arnaud Mattern, den Iren Jude Ainsworth, den tschechischen Europameister Martin Kabrhel oder den US-Amerikaner Tom McEvoy. Einige andere Pokerasse hingegen wie der Kanadier Jeff Sarwer, Juha Helppi aus Finnland oder der Brite Barny Boatman qualifizierten sich für Tag 2 der EPT Berlin, die heute mit Tag 1B fortgesetzt wird. Dann werden auch EPT Dortmund 2009 Gewinnerin Sandra Naujoks, der EPT Leaderboard Führende Luca Pagano und Tennis-Legende Boris Becker die Karten in die Hand nehmen.
Autor: M. Böning
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Na wenn jmd. All -In mit QT geht, dann ist es kein Wunder, dass er die Segeln streichen muss. Übrigens All-In pre flop is really "the grate play".
Good luck allen deutschen Spielern !!!
04.03.2010 - 13:54 Uhr