Preisgeldränge bei der WSOP 2010 erreicht – Tony Dunst in Front
Am Mittwochmorgen wurden beim Main Event der 41. World Series of Poker (WSOP) die Preisgeldränge erreicht. Insgesamt werden die besten 747 der 7.319 gestarteten Teilnehmer mit einem Payout von mindestens $19.263 vom Tisch gehen. Für den US-Amerikaner Ross Myers bedeutete Rang 747 bei dem $10.000 No Limit Texas Hold’Em Main Event sein 6. WSOP-Cash – und seinen gleichzeitig höchsten. Insgesamt waren an Tag 4 noch 1.203 Spieler gestartet, darunter gut 50 deutschsprachige, die ihr Glück versuchten. Insgesamt mussten 629 Spieler ausscheiden, darunter auch zahlreiche deutsche Teilnehmer wie Mario Puccini, Heinz Kamutzki oder Alexander Debus. Somit werden an Tag 5 noch 574 Pokerspieler an die Tische im Rio in Las Vegas zurückkehren.
Die Führung im Chipcount nach Tag 4 hat Tony Dunst übernommen. Der US-Amerikaner hatte vor der WSOP 2010 acht Mal bei der WSOP die Preisgeldränge erreicht. Bei der diesjährigen Auflage der World Series of Poker allerdings konnte er allein fünf Mal cashen und er beweist nun auch beim Main Event seine Top Form. Mit 1.546.000 Chips liegt er vor Duy Le (1,46 Millionen) und Garrett Adelstein (1,44 Millionen). Ebenfalls in der Spitzengruppe befinden sich Phil Galfrond und der zehnfache Braceletgewinner Johnny Chan. Ebenfalls hervorragend im Rennen liegen Michael Skender mit über 800.000 Chips sowie der in Deutschland lebende Kroate Dragan Galic mit 710.000 Chips.
Nicht mehr mit von der Partie ist allerdings Heinz Kamutzki, der sich am Ende mit Rang 589 und $24.079 Preisgeld vom Main Event der WSOP 2010 verabschiedete. Er scheiterte mit
an
seines Gegners. Ebenfalls in den Preisgeldrängen gelandet sind Thomas Kazamieh Aghdam aus Hamburg (Rang 643), Alexander Luber aus München (654.) und Mathias Karweta, der Platz 742 beim Main Event der WSOP 2010 belegte. Damit befinden sich diese Spieler allerdings in guter Gesellschaft, denn an Tag 4 kam auch das Aus für Barry Greenstein, Patrik Antonius, Humberto Brenes, Frank Kassela, Allen Cunningham und einige andere Pokergrößen. Unter den noch verbliebenen Spielern befinden sich nur noch rund zehn Stück aus dem deutschsprachigen Raum nach einem ersten Blick auf die Chipcounts.
Autor: M. Böning
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