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2-7

Registriert: Mi 5. Nov 2008, 18:32
Beiträge: 3

Beitrag Verfasst: Mi 5. Nov 2008, 18:38 
 
Sehr geehrte Mitglieder und Besucher dieses Forums,

ich bin Psychologiestudentin im 9. Semester und besuche dieses Forum, da ich im Rahmen meiner Diplomarbeit am Institut für Psychologie an der Technischen Universität Braunschweig
eine Evaluation eines Fragebogens zum Thema Glücksspiel durchführe und dringend abstinente und aktive Spieler für diese Untersuchung suche.

Zu welchen Inhalten werden Fragen gestellt?
• Gedanken und Gefühle bezüglich des Spielens
• Spielverhalten
• Persönliche Entwicklung des Spielens
• Folgen des Spielens

Warum Sie an dieser Untersuchung teilnehmen sollten?
Sie tragen einerseits einen wichtigen Beitrag zur verbesserte Diagnostik und Behandlung von pathologischen Glückspielern bei, andererseits bekommen Sie einen Einblick in die psychologische Fragebogenkonstruktion und können gleichzeitig ihr Spielverhalten hinterfragen.

Wer sollte unbedingt an der Untersuchung teilnehmen?
Alle Menschen, die sich in ihrem Leben bereits ein Mal an einem Glücksspiel mit Geldeinsatz beteiligt haben.

Ihre Daten sind nach Paragraph §25 des NDSG geschützt. Sie werden anonym behandelt, nicht an Dritte weitergegeben und ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke verwendet.

Das Ausfüllen des Fragebogens wird ca. 15 Minuten Zeit in Anspruch nehmen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn möglichst viele Besucher dieses Forums den Fragebogen ausfüllen würden.

Sind sie neugierig geworden? Dann gelangen Sie über diesen Link zu den Fragen:
http://www.unipark.de/uc/BS_TUBraunschw ... nn_2/e458/

Falls Sie Fragen haben stehe ich Ihnen gerne unter folgender Email-Adresse zur Verfügung:
dora.meyer@tu-bs.de

Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Unterstützung!

Herzliche Grüße

Dora Meyer
(cand. psych.)

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2-7

Registriert: Mi 5. Nov 2008, 18:32
Beiträge: 3

Beitrag Verfasst: Mi 5. Nov 2008, 18:39 
 
sorry, ich wollte das nicht 2 x reinsetzen...

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Cowboys
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Registriert: Do 8. Mär 2007, 14:36
Beiträge: 120
Wohnort: Zurich

Beitrag Verfasst: Mi 5. Nov 2008, 19:14 
 
dmeyer hat geschrieben:
...eine Evaluation eines Fragebogens zum Thema Glücksspiel durchführe und dringend abstinente und aktive Spieler für diese Untersuchung suche.


Poker ist rein faktisch gesehen kein Glücksspiel und hat mit eigentlichen Glücksspielen wie Roulette, Blackjack, etc. absolut gar nix zu tun.
Andere Leute, die sich mit Poker auseinandersetzen, Bücher lesen und in Foren wie diesem hier aktiv sind, sehen dies sicherlich genauso.

Ebenfalls bestimmt keine Glücksspiele sind:
- Geschicklichkeitsspiele (Billard, Dart, etc.)
- Online-Rollenspiele

Geschrieben wurde, dies sei ein Fragebogen zum Thema Glücksspiel. Nunja, dann ist man aber ziemlich am Ziel vorbeigeschossen, denn von der Thematik und Fragen her geht es hier rein ums Spielverhalten, Spielsucht, etc. und nicht um Glücksspiel. Ansonsten müsste man wohl das Ganze meiner Meinung nach ziemlich überarbeiten.

_________________
"Sir, the possibility of successfully navigating an asteroid field is approximately 3,720 to 1!" - "Never tell me the odds!" - Han Solo.

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2-7

Registriert: Mi 5. Nov 2008, 18:32
Beiträge: 3

Beitrag Verfasst: Mi 5. Nov 2008, 19:47 
 
Hallo!,
Danke, dass du auf den Link gegangen bist!

Poker ist ein Strategiespiel mit Glückskomponente (bei Profis geht die Glückskomponente gegen 0, aber nie ganz auf 0) und fällt aber trotzdem unter das Glücksspielgesetz. Ich kann nichts dafür, dass es offiziell unter die Glücksspiele fällt.

Die anderen Spiele (die keine Glücksspiele sind) befinden sich im Fragebogen um die Stichprobe zubeschreiben. Ich möchte quasi wissen, ob der Pokerspieler neben seinen 8 Stunden Poker noch 5 Stunden Playstation zockt.

Der Fragebogen ist für Spielsüchtige konstruiert. Ich brauche trotzdem gesunde Spieler, die ihn ausfüllen.

Es geht in der Untersuchung nämlich um eine Fragebogenevaluation. Das ist ein neuer Fragebogen, der die Involviertheit (gedanklich und emotional) ins Glücksspiel einer Person messen soll, unabhängig davon, ob sie gerade aktiv oder passiv ist.
Das ist vor allem in Kliniken wichtig, weil da ja Abstinenz von den Patienten gefordert wird und aber trotzdem gemessen werden muss, inwieweit sie immer noch gedanklich und emotional im Spielen "stecken". Das ist wiederum wichtig, um zu schauen, ob die Therapie wirkt oder ob sie verändert werden muss und wann ein Patient mit gutem Gewissen wieder entlassen werden kann. Es ist aber leider so, dass es so einen Fragebogen noch nicht gibt, bzw. jetzt erst gibt.
Bis dieser Fragebogen in die ganzen Kliniken kommt, muss er zunächst auf "Herz und Nieren" geprüft werden. (z.B. Für wen ist der Fragebogen geeignet? Welche Items sind schlecht und müssen verbessert werden?)
Dafür brauche ich möglichst viele unterschiedliche Menschen, z.B. aktive und gleichzeitig problematische Spieler, abstinente Spielsüchtige und gesunde Spieler.
Der Fragebogen den Unterschied erkennen (solange ihr ehrlich antwortet).

Ich möchte alle Mitglieder in diesem Forum bitten, an der Untersuchung teilzunehmen. Nur so kann ich diesen Fragebogen verbessern und ihn in die Kliniken bringen.
Der Fragebogen ist nun seit einer Woche im Netz und es sind noch viel zu wenige Antworten!!... ich kann so nicht arbeiten!


Liebe Grüße
Dora

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Possimpible
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Registriert: Mo 11. Dez 2006, 10:02
Beiträge: 6338

Beitrag Verfasst: Mi 5. Nov 2008, 20:23 
 
dmeyer hat geschrieben:
H
Poker ist ein Strategiespiel mit Glückskomponente (bei Profis geht die Glückskomponente gegen 0, aber nie ganz auf 0)


sry - aber - stimmt nicht

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Bot
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Registriert: So 13. Aug 2006, 20:32
Beiträge: 2847
Wohnort: ca. 7

Beitrag Verfasst: Mi 5. Nov 2008, 21:03 
 
Hi dmeyer

Nimm's mir bitte nicht übel, aber jede Umfrage, die ich zum Thema Poker sah, ging sehr stark in die Richtung deiner Version. Wie schon in vielen anderen Threads dargelegt, sind gewisse Fragestellungen von diversen Umfragen z.T. nicht sehr sinnvoll oder auch falsch (bsp. Poker sei ein komplettes Glücksspiel).

Was ich aber nun mal viel interessanter fände, wäre wenn sich jemand wirklich mit dem Spiel und den psychologischen Abläufen, die während den Händen passieren und allgemeine Motivationen, Hilfestellungen etc. auseinandersetzen würde.
Ich denke, das wäre lediglich interessanter und sicherlich auch prestigeträchtiger als eine Untersuchung, ob nun ledige Männer häufiger spielsüchtiger werden als verheiratete Frauen (obwohl das natürlich auch reizvoll sein kann).

Damit du eine bessere Idee hast, was ich meine, empfehle ich Phänomene zu untersuchen, wie sie in vielen Pokerpsychologiebüchern wie z.B. "Poker Mindset", "You're best Friend", "Your worst enemy" etc. dargestellt werden.
Beispielsweise was das "Bauchgefühl" für eine Rolle beim Lesen des Gegners spielt, oder wie man mit massiven Verlusten aufgrund eines Downswings fertig wird uns so weiter.

Aber klar, das wird sicherlich schwieriger...

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Zuletzt geändert von ted forrest fan am Do 6. Nov 2008, 06:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Royal Flush
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Beiträge: 1868
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Beitrag Verfasst: Do 6. Nov 2008, 03:21 
 
Ich hab mir mal die Zeit genommen diesen Fragebogen auszufüllen. Hauptsächlich weil mir langweilig war und ich neugierig auf die Fragen war.
Vielleicht hillfts ja der Frau Doktor zu begreifen dass der normale Pokerspieler nicht spielsüchtig ist :mrgreen:
Ihr solltet den Fragebogen auch mal ausfüllen, wär zumindest eine Möglichkeit das Image von Online-Poker ein bisschen aufzubessern. :idea:

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Royal Flush
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Registriert: Fr 16. Nov 2007, 12:41
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Beitrag Verfasst: Do 6. Nov 2008, 09:11 
 
Habe mir auch gerade mal die Zeit genommen und den Bogen ausgefüllt. Hauptsächlich aus dem von Phobos genannten Grund aber wayne.
Ehrlich gesagt kann ich aus diesem Fragebogen nicht ersehen, wie damit die Diagnostik etc verbessert werden soll. Aber dafür bin ich auch nicht der Fachmann.

Für mich ist Poker genauso wie Pool Billiard oder Snooker , was ich genauso intensiv betreibe, ebenfalls ein Geschicklichkeitsspiel und imo kommt der Nervenkitzel nicht vom Geld was man gewinnt, zumindest noch nicht auf den Levels auf denen ich spiel ( nl50/nl100), mehr gibt im moment das studium nicht her, sondern eher davon, dass du genau weisst was der Gegner hat bzw was er jetzt macht und was er macht wenn du was machst.
So was ist doch viel "geiler" als mal 100 bb zu gewinnen.

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Beitrag Verfasst: Do 6. Nov 2008, 10:16 
 
Ich habe die ersten beiden Seiten des Fragebogens brav ausgefüllt, aber bei den übertriebenen Fragen, wie Spielsüchtig man ist, hab ich dann abgebrochen.

Ich bin zwar kein Fachmann, aber solche Auswertungen werfen wohl eher ein schlechtes Licht aufs Pokern.

   
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Beitrag Verfasst: Do 6. Nov 2008, 11:36 
 
Da ich ja immer ziemlich hilfsbereit gegenüber Studentinnen jedweder Colleur bin, habe ich das ganze Zeugs einmal pflichtbewußt ausgefüllt. Dabei sind mir zudem noch zwei Dinge durch den Kopf gegangen die mich einfach nicht los lassen wollten. 1. Ich war einmal auf einer Studentenparty der Psychos in Holland (Maastrich). Seid ihr bei euch auch so zerfreakt? Das ging mal gar nicht, selten so wirsche Persönlichkeiten getroffen, als wenn die ihre eigenen Analyseobjekte darstellen würden. Ok, damit spart man sicherlich einiges an Zeit und Material, aber bitte, wenn ich daran denke das diese Leute...egal, glücklicherweise hat die Freundin die ich da besuchte das Studium nach einem Jahr abgebrochen. 2. mein Haus ist glaube ich nicht raptorensicher. Das ist jetzt zwar völlig von dem Kontext hier los gelöst, aber macht euch mal Gedanken darüber. Vorallem unter dem Aspekt hier -> http://weltderwunder.de.msn.com/history-article.aspx?cp-documentid=10665104. Sagt nicht ich hätte euch nicht gewarnt wenn auf einmal Raptoren geklont werden und ausbrechen!

edit: Zu den Fragen an sich. Was darf ich unter wechselnde Beziehungen verstehen? Zählt das darunter wenn man alle zwei Jahre ne Neue hat und sich ansonsten eher "herumtreibt"? Oder ist das dann doch eher "keine Beziehung". Ich würde ja für letzteres votieren, aber irgendwie passt das mit den wechselnden absolut nicht in die eigentliche Fragestellung. Entweder man hat gerade eine Beziehung oder man hat keine. Ok, oder man hat mehrere gleichzeitig, das wäre dann natürlich der absolute Stress. Was aber überhaupt total daneben ist sind diese ganzen Suchtfragen. Das ist doch ein einziger Fragebogen für spielsüchtige und für nichts anderes. Was soll das? 95% der Fragen habe ich verneint. Mit sowas wirst du in Pokerforen nicht weit kommen. Versuchs mal nebenan im Roulette Forum.

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Registriert: Mo 19. Jun 2006, 19:58
Beiträge: 7866

Beitrag Verfasst: Do 6. Nov 2008, 17:56 
 
dmeyer hat geschrieben:
Poker ist ein Strategiespiel mit Glückskomponente (bei Profis geht die Glückskomponente gegen 0, aber nie ganz auf 0)


Spielt man eine Hand, ist die Glückskomponente enorm.
Spielt man 100 Hände ist sie enorm.
Spielt man 1000 ist sie enorm.
Spielt man 10.000 ist sie sehr groß.
Spielt man 100.000 ist sie vergleichsweise klein.
Spielt man 1.000.000 ist sie vermutlich sehr klein.
Spielt man unendlich viele Hände, ist sie nicht existent.

Und da man als Pokerspieler nie die einzeone Hand, sondern das big picture sehen sollte, ist die Aussage in der Tat falsch.

Fragebogen werde ich ausfüllen, wenn ich Zeit hab.

@bozzo: Du hast in Maastricht studiert?

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BalugaWhale hat geschrieben:
It does not make our life easy for us to play, it makes our life correct. And more full of money.

pokerstar77 hat geschrieben:
Wer hier flamen will soll halt zu ps.de gehen.

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Registriert: Fr 25. Jan 2008, 12:10
Beiträge: 7469
Wohnort: Ruhrpott

Beitrag Verfasst: Fr 7. Nov 2008, 10:31 
 
Nee, habe da nur mal eine Freundin besucht die dort studiert hat. Das ganze ist ja vom Ruhrpott aus nicht all zu weit entfernt.

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