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pokerstar77
Royal Flush
Registriert: So 12. Feb 2006, 14:05 Beiträge: 1105 Wohnort: Berlin
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 Verfasst: Mo 21. Dez 2009, 13:36 |
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Grundsätzlich hat eine Erhöhung des Leitzins auch immer was mit der Stärke der eigenen Währung zu tun, doch primär glaube ich das die momentane Stärke des Dollars eher was mit der Schwäche des Euros zu tun hat, die Aufgrund der Problematik in Griechenland und der unübersichtlichen Situation in Spanien, Portugal und Italien zu tun hat. Für Pokerspieler die Ihr Konto in Dollar führen kanns ja nur recht sein, für Weltenbummler mit Euros in der Tasche vielleicht weniger.
_________________ "If, after the first twenty minutes, you don't know who the sucker at the table is, it's you."
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John_Doe
Royal Flush
Registriert: Mo 24. Aug 2009, 12:14 Beiträge: 1914 Wohnort: Wien - what else?
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 Verfasst: Mo 21. Dez 2009, 21:36 |
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ist def nicht so. der $ hat sich auch zu den aussi dollars oder brazil dingens hochgerappelt. schwacher € - vlt...stärkerer $ -->ja
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pokerstar77
Royal Flush
Registriert: So 12. Feb 2006, 14:05 Beiträge: 1105 Wohnort: Berlin
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 Verfasst: Mo 21. Dez 2009, 22:02 |
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Wenn eine Waehrung an Vertrauen verliert, zieht man Geld ab. Der Dollar steht immer im direkten Verhaeltniss zum Euro, da diese beiden waehrungen die staerksten sind. Das der Euro in der Vergangenheit so gestiegen ist hatte ja auch damit zu tun das der Dollar an Vertauen verloren hat und reiche Laender in der arabischen Welt oder China ihre Waehrungsreserven von Dollar in Euro umgeschichtet haben.
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John_Doe
Royal Flush
Registriert: Mo 24. Aug 2009, 12:14 Beiträge: 1914 Wohnort: Wien - what else?
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 Verfasst: Mo 21. Dez 2009, 22:12 |
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das erklärt noch nicht, wieso der $ auch im vergleich zu anderen währungen stärker wird.
edit: oder meinst du, dass die staatsres und ähnliche volumina mal ruck-zuck und jährlich die währung wechseln?
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Parvex
Hall of Fame
Registriert: Mo 19. Jun 2006, 19:58 Beiträge: 7440
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 Verfasst: Mo 21. Dez 2009, 22:23 |
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Das der EUro schwächelt, kann man nicht bestreiten, seit Ende November hat man zum Beispiel gegen den momentan starken brasilianischen Real verloren, der von 2,62 auf 2,55 gerallyt ist (2,7%). Sogar gegen das kranke Pfund verliert man seit dem die Griechenland Problematik bekannt ist 2,5%, aber Dollar Rallye lässt sich damit nicht vergleichen. Fast 4,5% hat der Dollar in der selben Zeit gewonnen, heißt also ca. nochmal 2% mehr als alle anderen Währungen. Irgendwo müssen die ja herkommen.
Und es ist ja nachwievor nicht so, dass der amerikanische Markt für Investoren der interessanteste ist. Nachwievor dürften viele Investoren EMEs bevorzugen.
@John_Doe Mastermind (ehemals Leachim): You got mail.
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BalugaWhale hat geschrieben: It does not make our life easy for us to play, it makes our life correct. And more full of money.
pokerstar77 hat geschrieben: Wer hier flamen will soll halt zu ps.de gehen.
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pokerstar77
Royal Flush
Registriert: So 12. Feb 2006, 14:05 Beiträge: 1105 Wohnort: Berlin
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 Verfasst: Di 22. Dez 2009, 07:32 |
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Zitat: edit: oder meinst du, dass die staatsres und ähnliche volumina mal ruck-zuck und jährlich die währung wechseln?
Ja, das glaube ich. Der Devisenmarkt ist ein Spekulationsmarkt wie fast jeder andere Markt auch. Das muss man nicht gutheissen und ich finde die Idee einer Tobin Steuer weiterhin vernünftig. Doch natürlich investiert man nicht in eine Währung die gerade an Vertrauen verliert. Des weiteren muss man natürlich beachten das es Währungen in der Welt gibt die absichtlich entwertet werden um den starken Export nicht zu gefährden (siehe China). Wie weit das beim Euro eine Rolle spielt mag ich nicht zu bewerten.
Hier noch ein interessanter Artikel zur Entwicklung des Dollars vom Juni diesen Jahres: http://www.sueddeutsche.de/finanzen/297/470841/text/
_________________ "If, after the first twenty minutes, you don't know who the sucker at the table is, it's you."
Zuletzt geändert von pokerstar77 am Di 22. Dez 2009, 15:05, insgesamt 1-mal geändert.
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ted forrest fan
Bot
Registriert: So 13. Aug 2006, 20:32 Beiträge: 2847 Wohnort: ca. 7
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 Verfasst: Di 22. Dez 2009, 11:37 |
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Aus Pokerstar77s Artikel geht hervor, dass der Yuan auf lange Sicht aufgewertet werden soll und somit Anleger in dieser Währung ziemlich profitieren können. Dies sei schon 05-08 der Fall gewesen.
Nun scheint dies doch eine solide und längerfristige Investition darzustellen.
Abhängig wird die Aufwertung von der Exportnachfrage gemacht. Die Frage, die sich mir jetzt stellt ist einfach, ob die Rechnung für einen Anleger hier nicht sehr risikobehaftet ist. Also wird innerhalb des nächsten Jahres wirklich die Nachfrage nach chinesischen Produkten drastisch erhöhen oder kann da einiges schief gehen?
_________________ You have the nuts, but I am nuts.
Pokerplayers make good lovers because we love to push all-in.
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pokerstar77
Royal Flush
Registriert: So 12. Feb 2006, 14:05 Beiträge: 1105 Wohnort: Berlin
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 Verfasst: Di 22. Dez 2009, 15:04 |
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Zitat: Also wird innerhalb des nächsten Jahres wirklich die Nachfrage nach chinesischen Produkten drastisch erhöhen oder kann da einiges schief gehen?
Die Frage kann Dir wohl keiner genau beantworten. Nach Gunnar Heinsohn ist es ja nur eine Frage der Zeit bis die nächste gewaltige Wirtschaftskrise über uns hineinbricht.
Falls dies wirklich geschehen sollte, denke ich aber das wir in Europa noch am besten aufgestellt sind und der Euro an sich eine starke Währung bleiben wird.
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DerIkeaElch
Hall of Fame
Registriert: Mi 14. Okt 2009, 10:23 Beiträge: 5989 Wohnort: Wien
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 Verfasst: Di 22. Dez 2009, 15:11 |
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Also mal ehrlich, in China kann alles mögliche schief gehen. Jedes Geschäft, das hohe Gewinne bringen kann, kann auch hohe Verluste bringen. Das ist einfach so: Du kannst reich werden damit oder broke gehen.
Stell dir vor, in China ziehen plötzlich doch irgendwann die Massen auf und es gibt eine Revolution - was danach ist, weiß keiner. Wenn du in so etwas investierst, dann rechne wie mit deinem Pokerstack: Du kannst den verdreifachen oder verzocken....jeder, der dir etwas anderes verspricht, ist definitiv unseriös...wie im Bankrollmanagement kann man in sein Portfolio natürlich gewisses Risiko einstreuen, aber du würdest ja auch niemals deine gesamte Bankroll in EIN Turnier inverstieren 
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JERU hat geschrieben: Du bist aber auch echt der Slowplaykönig! 
Raise4Value14 hat geschrieben: Nur für das Kurzeitgedächnis zu lernen bringt auf lange Sicht nicht den gewünschten Erfolg.
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Bambi
Bambiworld
Registriert: So 15. Okt 2006, 18:49 Beiträge: 1051 Wohnort: Searching my cliffnits!
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 Verfasst: Di 29. Dez 2009, 15:52 |
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Parvex hat geschrieben: - Gerüchte über Zinserhöhung der FED stärken den Dollar. - Starke Verluste in den letzten drei Wochen. - Ziel 1,20 bis 1,30 - CHart zeigt schönen Trendkanal und das Pattern deutet auf nen Minus ein. - Wenn du innerhalb der nächsten paar Monate auscashen willst, kannst du gepflegt warten.
Schöner Double Top übrigens. Ich spiele jetzt den Pessimisten und sehe auf Junihöhe den alten Widerstand als neue Unterstützung und behaupte, dass nach diesem starken Fall auch demnächst eine Korrektur kommen wird.
Aber ja, die Verbindung aus fundamentaler Gerüchteküche und diesem schönen Muster lässt mich momentan auf jeden Fall auch short auf den Euro sein. Auch wenn ich nicht glaube, dass die Trendlinie in Gefahr ist, wenn die EZB nicht einschläft oder sich das Defizit der USA durch nen gefundenen Goldschatz reduziert.
Bambi, magst du mir vieleicht sagen, inwiefern diese Trendlinie bzw. der Winkel dieser Trendlinie nachhaltig ist? In meinen Augen ist der ziemlich flach.
Vorweg geschickt: Von Devisen habe ich nicht sooo viel Ahnung.
Aber, Punkt 1: Die Jungs haben ca. über die letzten 2 Jahre hinweg eine beängstigende Trefferquote was den Eur / $ Kurs anbelangt.
Punkt 2: Der Dollar ist im Verhältnis zum Euro massiv unterbewertet. Es ist mir durchaus bewusst, dass die Amis atm erhebliche Probleme haben; eine solche Diskrepanz ist angesichts der Euro-Zone-Problemfällen (Griechenland, Spanien und Italien) jedoch nicht gerechtfertigt.
Ich gehe also davon aus, dass das Pendel erneut zugunsten des $ (und zu unserem Vorteil) ausschlägt.
Definiere bitte nachhaltig. Meinst du 2 Jahre / 5 Jahre / 10 Jahre / länger?
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VfBpommes hat geschrieben: statistiken sind fürn arsch... wenn vilain halt mal wieder mit dusel auf den river seinen 2-outer trifft, dann ists halt so.
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John_Doe
Royal Flush
Registriert: Mo 24. Aug 2009, 12:14 Beiträge: 1914 Wohnort: Wien - what else?
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 Verfasst: Di 29. Dez 2009, 16:32 |
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ich glaub du übersiehst, dass die US&A bei weitem mehr geld in ihren markt gepumpt haben, als wir EU'ler. das allein zieht eine entwertung nachsich...
für tiefere ausführungen habe ich leider keine zeit
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