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Palikari
Full House
Registriert: Mo 12. Mär 2007, 15:58 Beiträge: 890
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 Verfasst: Di 8. Mai 2007, 11:08 |
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Fish
American Airlines
Registriert: Mo 1. Jan 2007, 16:31 Beiträge: 228
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 Verfasst: Mi 9. Mai 2007, 12:49 |
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Hi Palikari,
ich habe den Link nur kurz überflogen. Ich denke aber er bestätigt die Aussage:
Gewinne aus Glücksspiel sind grundsätzlich steuerfrei!
In dem Thread wird jedoch auf die Frage eingegangen ob Poker im Allgemeinen – und Spieler die durch Poker Ihren Lebensunterhalt verdienen im Besonderen – eine Ausnahme dieser Regel darstellen. Dies ist natürlich sehr interessant
Deshalb: Danke für den Link.
(da 2+2 ja nicht „irgendein Forum“ ist werden die Mods hoffentlich auch keine Einwände haben)
Fish
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Knutson
Royal Flush
Registriert: Sa 14. Apr 2007, 12:59 Beiträge: 1006 Wohnort: am PC
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 Verfasst: Mi 9. Mai 2007, 13:26 |
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Viel interessanter finde ich die Frage ob Poker nun illegales Glücksspiel ist oder nicht?
Und solange nicht geklärt ist wo wir jetzt spielen bewegen wir uns in einer rechtlichen Grauzone.
Die einen sagen man spielt zu hause vor dem PC, also in Deutschland, die anderen sagen der Server steht in der Karibik, also findet auch da das Spiel statt.
Und da Poker vor dem Gesetz immer noch ein Glücksspiel, und kein Geschicklichkeitsspiel o.ä., ist sind die Gewinne auch steuerfrei.
_________________
Zitat: <phobos> wo bleibt denn dieser kerl namens longrun der angeblich alles wieder in ordnung bringt?
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Palikari
Full House
Registriert: Mo 12. Mär 2007, 15:58 Beiträge: 890
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 Verfasst: Mi 9. Mai 2007, 13:29 |
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Fish hat geschrieben: Hi Palikari,
ich habe den Link nur kurz überflogen. Ich denke aber er bestätigt die Aussage:
Gewinne aus Glücksspiel sind grundsätzlich steuerfrei!
Hi Fish, die Aussage stimmt natürlich. Juristen lieben das Wort "grundsätzlich"  D.h. nix anderes als: "Gewinne aus Glückspspiel sind steuerfrei, es sei denn ... " Fish hat geschrieben: In dem Thread wird jedoch auf die Frage eingegangen ob Poker im Allgemeinen – und Spieler die durch Poker Ihren Lebensunterhalt verdienen im Besonderen – eine Ausnahme dieser Regel darstellen. Dies ist natürlich sehr interessant
Und das betrifft uns doch alle 
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Palikari
Full House
Registriert: Mo 12. Mär 2007, 15:58 Beiträge: 890
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 Verfasst: Mi 9. Mai 2007, 13:38 |
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Knutson hat geschrieben: Viel interessanter finde ich die Frage ob Poker nun illegales Glücksspiel ist oder nicht? Ein echtes (strafrechtliches) Problem hast Du eigentlich nur dann, wenn Du selber ein illegales Glücksspiel ausrichtest. Knutson hat geschrieben: Und solange nicht geklärt ist wo wir jetzt spielen bewegen wir uns in einer rechtlichen Grauzone. So ist es. Grauzone. D.h. aber nicht, dass der Staat Dir im Falle eines Falles das Leben ganz schön schwer machen kann. Vielleicht bist Du im Recht. Aber wenn Du Dich erst durch x Instanzen kämpfen musst, um Dein Recht zu erhalten, dann kann das schon problematisch sein. Knutson hat geschrieben: Die einen sagen man spielt zu hause vor dem PC, also in Deutschland, die anderen sagen der Server steht in der Karibik, also findet auch da das Spiel statt. Wenn "die einen" und "die anderen" nicht gerade Volljuristen mit Hintergrund in den Bereichen "Glückspiel" und "Geldwäsche" sind. Dann würde ich an Deiner Stelle nicht viel auf Ihre Meinung geben. Knutson hat geschrieben: Und da Poker vor dem Gesetz immer noch ein Glücksspiel, und kein Geschicklichkeitsspiel o.ä., ist sind die Gewinne auch steuerfrei.
Lies Dir mal den Link durch. Die Aussage ist so pauschal nicht richtig.
//EDIT
Einfachstes Gegenbeispiel: Casinos betreiben auch Glückspiel. Und sie machen - unbestreitbar - Gewinne. Und die sind garantiert nicht steuerfrei 
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Parvex
Hall of Fame
Registriert: Mo 19. Jun 2006, 19:58 Beiträge: 7868
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 Verfasst: Mi 9. Mai 2007, 15:04 |
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Palikari hat geschrieben: Einfachstes Gegenbeispiel: Casinos betreiben auch Glückspiel. Und sie machen - unbestreitbar - Gewinne. Und die sind garantiert nicht steuerfrei 
Casinos bieten Glücksspiel an. Um dieses Glücksspiel anzubieten, müssen sie staatlich lizensiert sein, was mit Steuern als Gebühr für diese Lizenz einhergeht. Ähnliches gilt auch für Lotterien.
Aber weder das Casino noch die Lotteriegesellschaft spielt wirklich selber, es bietet nur an. Auch wenn zu einem Spiel gehört, dass jemand das Casino vertritt (Black Jack) bleibt das Casino Anbieter und wird nicht zum Spieler.
Und die Gewinne des Spielers sind es, die steuerfrei sein sollen. Nicht die des Anbieters.
Da muss man schon differenzieren
Und zu Illegalität: Hab mal bei irgendeiner Anwaltsgemeinschaft oder was auch immer ein Video zu dem Thema gesehen. Demnach ist laut Gesetz Internetpoker illegal, da Poker als Glücksspiel außerhalb von Casinos illegal ist, aber einher damit ging die Aussage, dass es nicht verfolgt wird, da Ertrag und Aufwand viel zu groß wären. Seien wir ehrlich: Dem Staat geht es, wenn er gegen Internetpoker vorgehen würde, in erster Linie um fehlender Steuereinnahme, die er beim Casinopoker hätte. Da aber das Gros der Internetspieler in so niedrigen Limits spielt, dass es in keine Casino wirklich Steuererträge für den Staat erwirtschaften kann, sieht man es in der deutschen Staatsanwaltschaft scheinbar als sinnlos an, das ganze zu verfolgen.
Ferner habe ich in einer anderen Quelle (mag pokerolymp oder cardplayer gewesen sein) gelesen, dass der EU es ein ziemlicher Dorn im Auge wäre, wenn in Deutschland Internetpoker verboten wäre, vonwegen Einschränkung des Wettbewerbs etc. pp. Wäre ein weiter Grund, warum man als deutscher Inetrnetspieler nicht allzu viel befürchten muss. Zumal es sich mMn auf kurz oder lang eh in den meisten Ländern durchsetzen wird, dass man Lizenz fürs Internetpoker verhängt und dadurch mitverdienen kann (handhabt Italien glaube ich so, eventuell auch GB).
Just my 2 cents...
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BalugaWhale hat geschrieben: It does not make our life easy for us to play, it makes our life correct. And more full of money.
pokerstar77 hat geschrieben: Wer hier flamen will soll halt zu ps.de gehen.
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Palikari
Full House
Registriert: Mo 12. Mär 2007, 15:58 Beiträge: 890
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 Verfasst: Mi 9. Mai 2007, 15:25 |
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Parvex hat geschrieben: Palikari hat geschrieben: Einfachstes Gegenbeispiel: Casinos betreiben auch Glückspiel. Und sie machen - unbestreitbar - Gewinne. Und die sind garantiert nicht steuerfrei  Casinos bieten Glücksspiel an. Um dieses Glücksspiel anzubieten, müssen sie staatlich lizensiert sein, was mit Steuern als Gebühr für diese Lizenz einhergeht. Ähnliches gilt auch für Lotterien. Aber weder das Casino noch die Lotteriegesellschaft spielt wirklich selber, es bietet nur an. Auch wenn zu einem Spiel gehört, dass jemand das Casino vertritt (Black Jack) bleibt das Casino Anbieter und wird nicht zum Spieler. Und die Gewinne des Spielers sind es, die steuerfrei sein sollen. Nicht die des Anbieters. Da muss man schon differenzieren 
Das sehe ich anders. (War ja klar  )
Was macht das Casino, wenn ich dort Roulette/Blackjack etc. spiele? Es bietet mir eine Wette an. Letztlich wetten Casino und ich, wo die Kugel landet oder ob ich näher an die 21 komme, als sie. Der Unterschied ist nur, dass das Casino versuchen wird, mir immer nur -EV Wetten anzubieten.
Was mache ich als Pokerspieler, wenn ich setze? Ich biete eine Wette an. Was bin ich dann? Spieler? Oder Anbieter? Bin ich in dem Moment "Casino"?
Ok ... genug Haarspalterei. Ich weiss, was Du meinst und ich stimme Dir ja grundsätzlich zu 
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Tron7777
Ducks
Registriert: Mi 9. Mai 2007, 12:50 Beiträge: 19
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 Verfasst: Mi 9. Mai 2007, 15:58 |
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Um nochmal auf das Urproblem zurück zu kommen, ich würde die Kohle zu Neteller auszahlen und dann auf ein nichtdeutsches Konto überweisen. Abheben mit der Neteller Card fällt aus da die Gebühren nicht zu vergessen sind.
Früher war es mal angesagt das man sein Schwarzgeld im Casino "waschen" kann, also jede halbe Stunde Geld wechseln und nicht viel spielen. Am Ende des Abends dann zur Kasse und 50.000€ wechseln. Dem Kassierer sagen das man nicht mit soviel Geld rumlaufen möchte und sich das ganze überweisen lassen. Auf dem Kontoauszug erscheint dann das Casino und schon war das Geld sauber. Es ist aber so das in jedem Casino mitlerweile Finanzbeamte rumlaufen und genau auf solche Leute ein Auge haben, also ist die idee auch nicht mehr die beste.
Sollte jemand auf die Idee kommen damit sein Haus abzubezahlen sollte er sich voeher schonmal überlegen was er dem Finanzamt sagen möchte. Mein Onkel hat lange Jahre "steuerermäßigt nebenbei" gearbeitet. Ende vom Lied war der Rat des Steuerberaters eine Selbstanzeige zu machen, das Verfahren wurde dann wegen Verjährung gegen ei´ne kleine Geldstrafe eingestellt.
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Palikari
Full House
Registriert: Mo 12. Mär 2007, 15:58 Beiträge: 890
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 Verfasst: Mi 9. Mai 2007, 16:24 |
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Tron7777 hat geschrieben: Um nochmal auf das Urproblem zurück zu kommen, ich würde die Kohle zu Neteller auszahlen und dann auf ein nichtdeutsches Konto überweisen.
Dann liegt das Geld aber im Ausland. Wie kriege ich es nach D? (Außerdem muss ich mich ggf. auch noch mit den Gesetzen des jeweiligen Landes auseinandersetzen.)
Ich würde jedem empfehlen, der dieses "Problem" hat:
- sich an einen Steuerberater zu wenden,
- sich an einen Anwalt zu wenden,
- sich an einen bekannten deutschen Pro zu wenden, der schonmal eine größere Summe gewonnen hat (z.B. buzzer oder seri von luckbox)
In jedem Fall versuchen "sauber" zu bleiben. Ein Spiel gegen das Finanzamt ist fast immer -EV.
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IneffableKoD
Bot
Registriert: Mi 9. Aug 2006, 08:13 Beiträge: 3715 Wohnort: Spewland
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 Verfasst: Sa 12. Mai 2007, 19:17 |
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Palikari hat geschrieben: Ein Spiel gegen das Finanzamt ist fast immer -EV.
LMAO! Ich glaub den Spruch kür ich zum "Forenspruch" des Jahres! Wenn nicht mehr...

_________________ -ableKoD
"As Sharks Among Fish We Have Wandered"
vitti hat geschrieben: und zu dir: unkreativer spewtard 
Mein Tisch:   
Code: Katrina I: aggro sau IneffableKoD: SAU4L
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ros
Royal Flush
Registriert: Mo 21. Aug 2006, 22:18 Beiträge: 1397 Wohnort: Freiburg
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 Verfasst: So 13. Mai 2007, 06:58 |
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Palikari hat geschrieben: Tron7777 hat geschrieben: Um nochmal auf das Urproblem zurück zu kommen, ich würde die Kohle zu Neteller auszahlen und dann auf ein nichtdeutsches Konto überweisen. Dann liegt das Geld aber im Ausland. Wie kriege ich es nach D?
Ganz einfach. Du hebst es auf der Bank bar ab und bringst es nach Deutschland. Du musst ja nicht alles auf einmal rüberholen, denn wenn du es in D auf deiner Bank einzahlen willst, musst du ja wieder erklären wo es herkommt. Wenn es in der Schweiz oder in Luxemburg auf dem Konto ist, kann man es da liegenlassen. Und ab und zu fährt man hin und holt ein paar Tausend.
Und wenn du doch gleich alles hier haben willst, dann holst du es in 10.000er Schritten. Auf der deutschen Seite deponierst du es in einem Hotelzimmer, und fährst solange hin- und her bis du alles hier hast. Aber 100.000 in bar im Haus zu haben würde ich keinem empfehlen.
Hört sich alles ziemlich abenteuerlich an, aber man sollte wirklich nicht riskieren, dass es Zoll, Finanzamt oder sonst eine Behörde mitbekommen. Staatsanwälte vermuten da immer gleich Geldwäsche, Steuerhinterziehung usw.
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