...eine Frage, die mich die letzten Tage beschäftigt hat.
Sind wir alle spielsüchtig? Eins sollte bei der Frage wohl klar sein. So spielsüchtig wie die Zocker, die live im Casino beim Roulette, Blackjack oder an Automaten Haus und Hof verzocken, sind wir nicht.
Aber wir spielen und das regelmäßig.
Der Unterscheid zu den Zockern von den Glücksspielen in Casinos ist der, dass wir uns an BRM halten (der Eine mehr, der andere weniger

), wir Outs und Odds berechnen und die Tatsache das wir so im Longrun eben Gewinn machen.
Aber macht dieser Gedanke oder diese Tatsache, die uns bewusst ist, zu spielsüchtigen?
Immerhin bedeutet das ja:
Spielen wir nicht - machen wir keinen Gewinn
Spielen wir - machen wir Gewinn
Von mir kann ich behaupten, dass ich fast täglich spiele. Hin und wieder kommt es vor, dass ich aus zeitlichen Gründen ein paar Tage pause mache und auch so gelingt es mir mal nen Tag nicht zu spielen, wenn ich mir es vornheme. Aber auch an diesen Tagen bin ich mit den Gedanken oft an den Tischen. Diejenigen, die mein Tagebuch verfolgen wissen, dass ich mitlerweile recht diszipliniert bin und nicht voreilig auf höhere Limits wechsele.
Aber dennoch verfolgt mich dieses Spiel.
Wie geht es euch? Spielt ihr täglich? Wie oft deknkt ihr an das Spiel, wenn ihr nicht vor dem PC sitzt.
Macht ihr regelmäßig Pausen vom Spielen? Könnt ihr die ohne Probleme einhalten? Könntet ihr euch vorstellen mal 1-2 Jahre garnicht zu spielen, auch wenn ihr viel Zeit hättet?
Wie seht ihr das Ganze?
Jetzt zu fragen ob einer von euch von sich selbst behauptet, dass er spielsüchtig ist, ist überflüssig. Immerhin gibt ja kein Suchtkranker zu, dass er suchtkrank ist.
Ich hoffe, ihr empfindet den Thread nicht als allzugroßen Schwachsinn und dass es solch einen Thread noch nicht gibt.