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PokerWorld24.org - Das Pokerforum

Sit and Go Strategie
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jose004
Royal Flush


Joined: 26 Jun 2006
Posts: 1317
Location: Ruedersdorf

PostPosted: Fri Jan 18, 2008 18:36    Post subject: Reply with quote

null zu viel! 18er
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Envy
Nut-Flush


Joined: 10 Sep 2006
Posts: 679
Location: Dormagen

PostPosted: Wed Jan 23, 2008 17:00    Post subject: Reply with quote

ICH WILL WIEDER SPIELEN T_T (geht net rechner am arsch zur Zeit *Krise*
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Poker Players Make Better Lovers…’cause we love to push it all in!!

You should never stay in a game hoping to get even, because you already are even. Your bankroll is always as large as it is when the cards are shuffled. - Mike Caro
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phobos
Straight Ace-High


Joined: 12 Feb 2008
Posts: 424

PostPosted: Sat Feb 23, 2008 18:34    Post subject: Reply with quote

Mal ne Frage zum Bankroll Management. Ich hab in nem anderen Forum gelesen das mit der Anzahl der Spiele die Wahrscheinlichkeit wächst nen größeren Downswing zu haben. Das klingt irgendwie auch logisch rein statistisch gesehen. Das würde aber doch dann heißen daß meine Bankroll auch größer werden sollte mit der Anzahl der SNGs, um nicht broke zu gehen. Stimmt das? Und falls ja, hat da jemand nen Anhaltspunkt wie dass dann aussehen sollte? D.h. wieviel Buyins ich brauche nach so und so vielen Spielen? Und ab ner gewissen Anzahl an Buyins und nem stabilen ROI sollte die Wahrscheinlichkeit broke zu gehen doch gegen null gehen, oder?
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Parvex
Bot


Joined: 19 Jun 2006
Posts: 3427

PostPosted: Sat Feb 23, 2008 18:39    Post subject: Reply with quote

Je größer deine Samplesize ist, desto statstisch wahrscheinlich wird, dass un in dieser Opfer eines Downswing wirst.

Das heißt aber nicht, dass du nach 500 gespielten SNGs wahrscheinlicher einen Downswing haben wirst als nach 10 gespielten. Chance has no memory und ein Downswing kommt dann, wenn er zu kommen meint.

Anderes Beispiel: Ein Coinflip bleibt immer ein Coinflp. Nur weil es unwahrscienlich ist 6 Flips hintereinander zu gewinnen, sollte man nach 5 gewonnen Flips nicht auf den sechsten verzichten, da er auch wieder die Wkt 50:50 hat.
Genauso sieht es auch mit Downswings aus. Abgeehen davon, dass man nach 500 Spielen vermutlich besser ist als nach 10, was den Downswing unwahrscheinlicher macht.
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"It does not make our life easy for us to play, it makes our life correct. And more full of money."
BalugaWhale
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phobos
Straight Ace-High


Joined: 12 Feb 2008
Posts: 424

PostPosted: Sat Feb 23, 2008 20:05    Post subject: Reply with quote

Klingt logisch
Da hätt ich selber auch drauf kommen können.

Edit: Was mich noch interessieren würde ist in welcher Größenordnung ich mir so einen rein statistisch bedingten Downswing vorzustellen habe. Wie lange hält er an und wie tief geht er. Gibts da vielleicht so ne Art Tabelle wo man ersehen kann was wie Wahrscheinlich ist?
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DidiMoore
2-7


Joined: 26 Feb 2008
Posts: 1
Location: Schweiz

PostPosted: Tue Feb 26, 2008 10:29    Post subject: Die etwas andere Sit&Go Strategie Reply with quote

Ich finde die Aufgeführten Punkte, vorallem Gedult und Position sehr gut.

Allerdings bevorzuge ich eine etwas andere Startstrategie. Nur die oben aufgeführten Hände zu spielen ist sicher professioneller.
Doch hier sollte noch etwas bedacht werden. Angenommen die ersten 10-15 Runden kommt keine Spielbare Hand. Dann, AA, Wow, ich raisen mal kräftig den PreFlop... was wird passieren?
Da ich noch nie mitgespielt habe und jetzt alles reinschmeisse, wird jeder Folden und ich kassiere die Blinds! 10+20 Confused

Ich spiele wärend der ersten zwei Blind Stufen gerne eine Loose Strategie.
Ich calle alle Hände, auch 2,4 oder 3,7. Während der ersten zwei Blind Stufen baut sich mein Stack auch wenn ich nicht gewinne nur wenig ab. Läuft es gut, wird der Stack so schnell aufgebaut. Wenn ich wärend der ersten 20 Hände keine Hand gewinnen konnte, läuft das Turnier misserabel, auch das passiert.

Auf jeden Fall stelle ich mein Spiel ab einer höheren Blind Stufe auf Tight um, calle also nur noch www.poker-gewinner.de/beste-starthand/alle_starthaende.php
Starthände mit echten Gewinnchancen. Ansonsten spare ich meine Chips.
Durch mein Loose Spiel am Anfang finde ich gerne caller für meine guten Starthände.
So habe ich mich schon in manch einem Sit&Go ganz weit vorne platziert.
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DidiMoore live is life
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Parvex
Bot


Joined: 19 Jun 2006
Posts: 3427

PostPosted: Tue Feb 26, 2008 11:35    Post subject: Reply with quote

Tut mir leid, aber die Taktik ist wirklich ziemlich -EV. Warum?

1) Durch einen loosen Stil gewinnt man in erster Linie kleine und große Pots, verliert aber mittlere. Da mittlere aber wesentlich häufiger vorkommen als große, verliert man im Average mehr Chips, als man in der Endphase braucht-
2) Hände wie 24 und 37 zu spielen ist nahe zu immer Geldverbrennung, sei es im SNG, im MTT oder Cashgame.
3) Und warum wirst du gerade dann tight, wenn die Blinds einen wesentlichen Teil deines Stacks ausmachen? Sicher, es ist ärgerlich, wenn du mit AA nur SB und BB von 10 und 20 mitnimmst. Aber so stellst du sicher, später, wenn SB und BB vieleicht 5 bis 10% deines Stacks ausmachen, diese wesentlich looser stealen zu können und dann kommt es darauf an. Blinds von 10+20 machen in einem 1500 Stack nicht viel aus. Blinds von 50+100 in einem 1400er Stack machen schonmal wesentlich mehr aus.
4) Looses Spiel verhindert, dass man viele Tische spielen kann und das senkt dann die hourly rate.
5) Der Stack, den du am Anfang aufbaust, ist vergleichsweise irrelevant für deinen Gewinn im Long Run. Wichtig ist, dass man in der Lat/Bubble Phase die korekten Push/Fold Entscheidungen trifft.

Ich gebe ja generell gerne zu, dass man seinen ROI ein bisschen steigern kann, wenn man nicht so Stahlbeton mäßig spielt, wie man es sollte, sondern ein bisschen looser und kreativer, was allerdings die Hourly Rate senkt (da weniger Tische).
Aber so loose wie du es beschreibst, glaube ich nicht, dass der ROI wesentlich gesteigert wird, ich glaube eher, dass er dadurch gesenkt wird (besonders dadurch, dass du im späteren Verlauf tight wirst).

Und nimm's mir nicht übel, ich bevorzuge einen konstant guten ROI über 500 bis 1000 Turniere über vordere Platzeringen in "manch einem Sit&Go".
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Last edited by Parvex on Tue Feb 26, 2008 13:13; edited 1 time in total
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phobos
Straight Ace-High


Joined: 12 Feb 2008
Posts: 424

PostPosted: Tue Feb 26, 2008 12:58    Post subject: Reply with quote

Parvex wrote:


Und nimm's mir nicht übel, ich bevorzuge einen konstant guten ROI über 500 bis 1000 Hände über vordere Platzeringen in "manch einem Sit&Go".

Hast du dich da verschrieben oder meintest du wirklich Hände und nicht Turniere?

noch ne andere Frage:
Ich hab jetzt bei nem Level für den meine BR eigentlich noch nicht reicht
(Ich hab nur ca 25 Buyins) 15 Spiele gespielt und dabei einen ROI von 50% gemacht und fühl mich eigentlich Pudelwohl dort.
Wie soll ich jetzt weitermachen? Dort bleiben und falls meine BR doch auf nur die hälfte oder so schrumpft wieder absteigen. Oder lieber gleich erst dort Spielen wenn die BR sicher reicht. Eigentlich bin ich mir ziemlich sicher dass ich dieses Level locker schlagen kann.
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VfBpommes
Bot


Joined: 27 Aug 2007
Posts: 2120

PostPosted: Tue Feb 26, 2008 13:11    Post subject: Reply with quote

wenn du das level schlagen kannst und dich dort wohl fühlst kannste locker dort bleiben...
die 5 buy ins zu 30 machen jetzt nicht sooo den unterschied...
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Parvex
Bot


Joined: 19 Jun 2006
Posts: 3427

PostPosted: Tue Feb 26, 2008 13:13    Post subject: Reply with quote

Natürlich hab ich mich verschrieben Wink Turniere soll da stehen. Steht da auch gleich.

Auch wenn man ein Level locker schlagen, sind Swings von 10 bis 20 Buy Ins durchaus drin. Daher würde ich auf dem Level dadrunter bleiben und nur hin und wieder das höhere Level shotten, zB immer dann wenn du einen bestimmten Milestone erreicht hast, quasi als Belohnung. Und dann wenn deine BR so 40-50 Buy Ins des höheren Levels ausmacht, würde ich das regulär spielen.
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pokerface
Royal Flush


Joined: 29 Jun 2006
Posts: 1649
Location: in the long run

PostPosted: Tue Feb 26, 2008 18:11    Post subject: Reply with quote

hatte bei sngs auch shcon 80 sngs breakeven....

40-50 buyins sind gut, wenn man gerne hoch und runtermovet. multitablet man ein bissl mehr und will nicht ständig hoch und runter, solltens schon 100+ buyins sein imo. hab natürlich nur erfahrung mit 6max sngs.

und zur strategie:
ich spiel ganz gerne am anfang bei besonders limpfreudigen tischen auch mal scs, kleine pps und so nen kram. also hände, die potential für große pötte haben. die implied odds sind einfach riesig. ansonsten halt die premiums und kaum rio hands ala KJo.
ab dem 2ten level verzichte ich eigentlich auf den ganzen draw-kram und spiele insgesamt am tightesten.
übers 3te level wird dann ein bisschen mehr gestohlen und ab dem 4ten level sind eh meistens ein paar leute so short, dass man seine handauswahl anpassen muss, trotzdem immer mehr klauen. ab dem 4ten level ist das spiel dann meistens eh sehr readgesteuert, aber tendentiell natürlich immer aggressiver...
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Bambi wrote:

[x] Pokerface for teh il presidente! Very Happy


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KRANTZ
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phobos
Straight Ace-High


Joined: 12 Feb 2008
Posts: 424

PostPosted: Tue Feb 26, 2008 23:40    Post subject: Reply with quote

Ich hab trotzdem weitergespielt, weil ich mir dachte solange bis ich wieder dort ankomme wo meine BR war bevor ich dort angefangen hab kann ichs ja noch drauf ankommen lassen.
Ich habs nicht bereut Very Happy
Nach insgesamt 23 Spielen: ROI 70,3%
Also, ich bleib auf dem Level
Ausserdem ist meine BR inzwischen sowieso 44 Buyins groß. Mr. Green
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Knutson
Full House


Joined: 14 Apr 2007
Posts: 899
Location: am PC

PostPosted: Sun Jul 20, 2008 10:14    Post subject: Reply with quote

Dann werd ich mal den alten SnG-Fred wieder ausgraben nachdem ja immer mehr in letzter Zeit wieder SnG's spielen.

Frühe Phase: Ultra tightes Spiel. AK, JJ+, in late Position auch mal AQ und 99+ und spekulative Hände wie Axs und mittlere und hohe SC's wenn die Odds stimmen.

Mittlere Phase: Einen kleines Stück looser. Mittlere PP's werden schonmal geraist, KQ in late Position ebenfalls.

In beiden Phasen heisst es: Keine grossen Pötte spielen wenn du kein Monster hast. Man will ja schliesslich bis zum Ende kommen.

Späte Phase: Jetzt fängts eigentlich erst richtig an. Trotz Moshman und unzähliger SnG-Strategien im Netz wird an der Bubble von den meisten Spielern immer noch zu tight gespielt. Und das nutzt man eiskalt aus.
Steals sind standard, gegen schwache Spieler sowieso. Re-Steals sind eine mächtige Waffe die ich nur zu gerne benutze.

Leider ist ein Thread viel zu klein um alle Facetten eines SnG abzudecken, aber jedem der ernsthaft SnG's spielen will, und das mit Gewinn, sei Sit 'n Go , Die Expertenstrategie von Collin Moshman ans Herz gelegt.

Zum Bankrollmanagement: 50 BI's minimum sollte man schon haben, besser noch >75, um nicht beim kleinsten Down absteigen zu müssen.

SnG's mit mehr als 10% Rake spiele ich ebenfalls nicht. Die Rake muss erstmal wieder reingeholt werden, und das ist bei 10% schon schwierig genug.

In nächster Zeit werde ich mich nochmal etwas intensiver mit dem Tool SnG-Wizard und dem ICM auseinandersetzen um mein Spiel noch etwas zu optimieren.

Soviel von mir dazu...
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http://knut-knutson.blogspot.com/
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bozzo
Royal Flush


Joined: 25 Jan 2008
Posts: 1279
Location: Ruhrpott

PostPosted: Mon Jul 21, 2008 08:01    Post subject: Reply with quote

Wichtig ist noch in der Late Phase die Fold Equitiy der Gegner auszunutzen in dem man ab ~12BB push or fold spielt und seine Range je weniger Big Blinds man hat immer weiter hoch setzt. Ich sehe oft genug das jemand mit 5BB immer noch auf AT+ oder Pockets wartet und daraufhin bald so gut wie ausgeblindet wird.

Dabei ist noch zu beachten das man möglichst first in pushen sollte, also niemand davor bereits reingelimpt oder geraised hat, außer man hält ein Monster, dann ist das latte.

Ab 11-13 BB sollte man alles ab 99+ und AQo+ pushen. Darunter kommen dann die restlichen Pockets bis ca. 8BB sowie wie AJs und ATs. Je später man am Zug ist, desto looser kann man gemeinhin auch pushen. Any Ace würde ich beispielsweise first in aus dem SB bereits so ab 12BB in die Mitte stellen, wobei aus UTG eher mit 5-6BB.

Zudem sollte man darauf achten möglichst +$EV zu pushen und nicht nur +EV. Das heißt also wenn wir beispielsweise an der bubble sind, der bisher loose gespielte Monsterstack vor uns raised und wir mit sowas wie AJ, AT aufwachen und dies eigentlich für +EV mit unseren Chips in die Mitte stellen müssten, es aber einen shortie mit 1BB reststack gibt, wir das lieber folden sollten, da der shortie die nächsten Runden ohnehin nicht überleben wird und wir nicht riskieren wollen vor dem Geld rauszufliegen. Aber genauer ausrechnen kann man das mit dem Independent Chip Model, wann ein push nun +$EV ist und wann nicht.

@Knut bzgl. BR
Also bei den micro SNGs von 1-5$ kommt man auch sehr gut mit lediglich 30 Buy Ins klar. Generell denke ich das man überall bei den kleinen Limits weniger Stacks bzw. Buy Ins haben muss als jetzt bei höheren, was natürlich nicht heißen soll das man jetzt mit seinen 10 Buy Ins daherkommen sollte nur weil man meint Winning Player zu sein.
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"Always be ready to speak your mind, and a base man will avoid you."

http://aber-es-war-doch-suited.blogspot.com/
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phobos
Straight Ace-High


Joined: 12 Feb 2008
Posts: 424

PostPosted: Mon Jul 21, 2008 11:10    Post subject: Reply with quote

bozzo, deinen Ausführungen zufolge hab ich das Gefühl deine Pushing range könnte manchmal noch etwas zu tight sein. Is aber nur ein Gefühl, kommt ja auch auf die Stacksizes der anderen an, wieviele noch am Tisch sitzen usw. Aber first-in aus dem SB z.B. kann man sehr oft nicht nur any Ace sondern any2 pushen.
Zu den High Blind Limpern: Ich glaube vor denen hast du auch zuviel Respekt. Meistens sind das Donks die einfach nicht wissen das sie mit ihrer Stacksize nicht mehr limpen sollen. Kritisch wirds erst wenn z.B jemand plötzlich aus UTG limpt obwohl er vorher reasonable gespielt hat. Ansonsten is Limper bestrafen meist +++++EV imo.
In der Situation: Hero is BB, alle fold SB limp. push ich sehr oft any2. Da wirst vielleicht in 1 von 50 fällen mal gecallt. (Ausser natürlich du hast nen Read auf deinen Gegner der dir was anderes sagt)

Ansonsten kann ich jedem der SNGs spielen will für die ersten 5000 oder so (so weit bin ich auch noch nicht) empfehlen höchstens 2-3 Tische zu spielen. Andernfalls bekommt man einfach zu wenig reads und spielt nur seinen Stiefel botlike runter. Lernen tut man dabei dann auch nix. Und die hourly is auch nich unbedingt größer.

Nächster Punkt: Der SNG Wizard is Pflicht für jeden der sich ernsthaft mit SNGs auseinandersetzen will. Ich kenne keinen besseren Weg sich ein Gefühl fürs ICM anzueignen. Und ICM=teh Stone cold Nuts.

Thema BRM: Ich bin für ein sehr konservatives 100 Buyin BRM. Für die ganz kleinen Micros mag das vielleicht übertrieben sein aber spätestens ab den 10ern find ichs sehr hilfreich.
Vorteile:
1. Swings sind viel leichter zu ertragen. Das schont die Nerven und is daher +++++EV.
2. In der Late Phase ist es -----EV Scared Money zu sein, dagegen hilft ein konservatives BRM sehr gut.
Der psychologische Aspekt im SNG-Spiel wird allgemein von sehr vielen zu stiefmütterlich behandelt. Der größte Gegner im SNG ist man immer selbst. Wenn man nicht die richtige mentale einstellung hat wirds sehr schwer sein A-Game beizubehalten. Die Kunst diese einstellung auch noch nach nem >30Buyin down oder nem >100SNG breakeven aufrecht zu erhalten unterscheidet meiner Meinung nach die guten von den herrvoragenden SNG-Spielern.

Zum Schluß möcht ich euch noch meine beiden Wahlsprüche ans Herz legen:

für die early Phase: Tight is right - Tighter is righter!!!
Soll heissen, man kann mit AQo durchaus auch noch aus MP den fold button finden.

für die late Phase: You must be willing to die to survive!!!
Soll heissen, lieber einmal zuviel gepusht als zu wenig.
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