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PokerWorld24.org - Das Pokerforum

Spiegel-online-Artikel
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pokerface
Royal Flush


Joined: 29 Jun 2006
Posts: 1649
Location: in the long run

PostPosted: Tue Nov 28, 2006 16:54    Post subject: Spiegel-online-Artikel Reply with quote

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,451106,00.html

Was sagt ihr dazu?
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MURDA_MUZIK
Straight Ace-High


Joined: 29 Jun 2006
Posts: 364
Location: UE`DE WEST (M-V)

PostPosted: Tue Nov 28, 2006 17:24    Post subject: Reply with quote

aber ich finde poker wird immer noch zu wenig in casinos angeboten........zu der deutschen poker liga die nächstes jahr starten soll kann ich wenig sagen da ich noch nich an derartigen turnieren teilgenommen hat..
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pokerface
Royal Flush


Joined: 29 Jun 2006
Posts: 1649
Location: in the long run

PostPosted: Tue Nov 28, 2006 17:34    Post subject: Reply with quote

ich meinte eher

Quote:
Tückisch sei beim Poker, so Suchtexperten, vor allem, dass viele Spieler glauben, sie könnten das Spiel mit Intelligenz und Können lenken. "Tatsächlich", so der Bremer Psychologieprofessor Gerhard Meyer, "entscheiden nur die richtigen Karten."


was für eine absurde annahme Rolling Eyes Wink
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MURDA_MUZIK
Straight Ace-High


Joined: 29 Jun 2006
Posts: 364
Location: UE`DE WEST (M-V)

PostPosted: Tue Nov 28, 2006 17:36    Post subject: Reply with quote

ich hab den artikel nich ganz gelesen sorry........

ja das is wirklich eine absurde anamme.......aber wir haben ja schon öfter gehört das poker ein reines glücksspiel sein soll...zzz........lotto ist reines glück
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IneffableKoD
Royal Flush


Joined: 09 Aug 2006
Posts: 1529
Location: CH

PostPosted: Tue Nov 28, 2006 18:07    Post subject: Re: Spiegel-online-Artikel Reply with quote

pokerface wrote:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,451106,00.html

Was sagt ihr dazu?


Ich sage Humbug!

Der Verfasser des Artikels hat nicht wirklich eine Ahnung von der Materie. Das macht sich schlecht...
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"As Sharks Among Fish We Have Wandered"
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Just4Fun
American Airlines


Joined: 06 Nov 2006
Posts: 160

PostPosted: Tue Nov 28, 2006 18:58    Post subject: Reply with quote

Naja, ich habe den Artikel nicht online gelesen, aber gestern in der gedruckten Ausgabe, und mich auch gärgert. Aber in einem Punkt haben die recht, der ewige vergleich Schach-Poker nervt gewaltig, denn Schach ist ein "Ideales" Spiel mit einem Glücksfaktor nahe 0% (lediglich wer den ersten Zug machen darf hat vielleicht etwas mit Glück zu tun). Poker dagegen ist ein Spiel das im schlechtesten Fall, z.B. wenn zwei gleichstarke Gegner antreten, 100% vom Glück abhängt.

Im Allgemeinen denke ich schon dass Poker langfristig nix mit Glück zu tun hat, und langfristig sich die guten Spieler durchsetzen können. Aber in jedem einzelnen Spiel für sich dürfte der Glücksfaktor eben schon relativ hoch sein.
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Miajdan
American Airlines


Joined: 13 Oct 2006
Posts: 281

PostPosted: Tue Nov 28, 2006 19:34    Post subject: Reply with quote

Just4Fun wrote:


Im Allgemeinen denke ich schon dass Poker langfristig nix mit Glück zu tun hat, und langfristig sich die guten Spieler durchsetzen können. Aber in jedem einzelnen Spiel für sich dürfte der Glücksfaktor eben schon relativ hoch sein.



richtig, lokal gesehen spielt Glück eine grosse Rolle, global eher weniger (insbesondere bei komplexeren Varianten wie Holdem oder Omaha)
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Parvex
Bot


Joined: 19 Jun 2006
Posts: 3427

PostPosted: Tue Nov 28, 2006 21:02    Post subject: Reply with quote

Miajdan wrote:
richtig, lokal gesehen spielt Glück eine grosse Rolle, global eher weniger (insbesondere bei komplexeren Varianten wie Holdem oder Omaha)


Hld Em ist to Stud what Chess is to checkers. - Johnny Moss

Derr Artikel ist nichts besonders, der Glückspiel-Punkt faktisch falsch. Einfach ein schnelles Reiten der Pokerwelle, ohne genaues Hintergrundwissen. Wird sich, je mehr Spieler spielen und je mehr das Spiel an Einfluss gewinnt, ändern.
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ZeroSchatz
Straight Ace-High


Joined: 10 Nov 2006
Posts: 473
Location: Weimar

PostPosted: Wed Nov 29, 2006 08:25    Post subject: Reply with quote

Also ich bin ja auch der Meinung das es Strategie ist und nicht glück immerhin habe ich dauerhaft die Wahl ob ich meine Startkarten Spiele ich kann ja immer wieder überprüfen wo ich mit meinem Blatt stehe, welche Blätter mich noch schlagen und ob ich weiter Spielen will.


Für mich gilt eine Regel:
"Eine Hand zu gewinnen 90% glück und 10$ können.
Auf dauer erfolgreich sein 90% können und 10% glück" Chris 'Jesus' Ferguson
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Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten!!!
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hochdahler
Big Chick


Joined: 15 Feb 2006
Posts: 56
Location: Erkrath

PostPosted: Wed Nov 29, 2006 12:54    Post subject: Reply with quote

...in jeder beliebigen Hand kann man absolut korrekt spielen und trotzdem verlieren. Dies ist keine selten auftretende Ausnahme, sondern passiert sehr häufig. Jeden Tag, an dem man spielt, immer und immer wieder. Umgekehrt kann man eine Hand völlig falsch spielen und trotzdem viel Geld gewinnen. Die kurzfristigen Ergebnisse hängen also nicht nur von der eigenen Spielweise, sondern auch ganz erheblich vom Glück ab.
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Just4Fun
American Airlines


Joined: 06 Nov 2006
Posts: 160

PostPosted: Wed Nov 29, 2006 13:42    Post subject: Reply with quote

Ja, das ist eben das Problem! Ich kann mir jedenfalls bildhaft vorstellen wie Leute allen ernstes quasi Haus + Hof verwetten, weil sie eben das FullHouse halten, und dann zeigt der andere nen Vierling. Das ist ja gerade das perfide am Poker: man verliert am meisten mit den besten Händen (ich jedenfalls, auch wenn ich nur low-limit spiele).

Jetzt wird's problematisch. Was wollen wir? Eine Gesellschaft, in der eine relativ große Anzahl den Pokertisch benutzt um vom großen Glück zu träumen? Ich weiß nicht ob das soo toll ist. Ich selbst spiele nur um ganz kleine Limits, oder um gar nichts. Es macht mir spaß. Aber ich weiß auch dass ich mich bremsen muss. Und ich weiß vor allem dass sich nicht jeder bremsen kann. Was würde ich als Gesetzgeber machen?

Ich glaube, ich weiß was ich als Gesetzgeber machen würde: etwa dasselbe, was ich auch in punkto Drogen begrüßen würde (auch wenn ich selbst keine Konsumiere), die Holländische Lösung, also legalisierung mit Auflagen. Und in punkto Holdem sähe das für mich so aus: Internetpoker legalisieren, aber restriktive Auflagen. Z.B. eine egsetzlich vorgeschriebene, niedrige Rake-Quote. Dann verbindliche, limitierte Niedrigst-Limits. Das Ziel: die Leute dürfen in D online Pokern, (selbes würde dann nat. auch für "draussen" gelten), aber eben nur in sehr niedrigen Limits, so dass man schon von Haus aus nicht alles auf einmal verspielen kann, man könnte sogar sozusagen die "Tages-Bankroll" begrenzen, z.B. 25 € maximal oder so.

Was soll diese Idee? Ganz einfach: das "normale" Internet-Poker, wie wir es praktizieren, also das Poker in ausländischen Casinos, wäre ja weiterhin möglich. Aber viele die einfach Spaß am Spiel haben würden natürlich lieber im legalen, kontrollierten zuhause-Casino bleiben, statt in die grau-Zone abzuwandern (wie wir es müssen).

Was haltet ihr von meiner Idee? Ich glube aber natürlich nicht dass der Gesetzgeber ähnlich kreativ ist wie ich Wink
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JoelH
American Airlines


Joined: 23 Aug 2006
Posts: 188

PostPosted: Wed Nov 29, 2006 14:55    Post subject: Reply with quote

Just4Fun wrote:
denn Schach ist ein "Ideales" Spiel mit einem Glücksfaktor nahe 0% (lediglich wer den ersten Zug machen darf hat vielleicht etwas mit Glück zu tun). Poker dagegen ist ein Spiel das im schlechtesten Fall, z.B. wenn zwei gleichstarke Gegner antreten, 100% vom Glück abhängt.

Das stimmt nicht.

Wenn sich zwei völlig gleichstarke Schachspieler gegenübersitzen dann entscheidet auch zu 100% das Glück. Und Quoten hast du beim Schach genauso wie beim Poker, nur sind diese Quoten, die ELO-Zahl, langfristiger zu sehen als beim Poker, wo du die Quoten pro Hand hast und nicht pro Spiel. Ein Spieler der 700 ELO besser ist als ein anderer gewinnt mathematisch eigentlich jede Partie, trotzdem sieht die Realität anders aus. Das einzige was beim Pokern anders ist, dass beim Pokern der Underdog bessere Chancen hat auch mal zu gewinnen.
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mfg. Jonas
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max
Route 66


Joined: 10 Aug 2006
Posts: 22

PostPosted: Wed Nov 29, 2006 15:31    Post subject: Reply with quote

Just4Fun wrote:

Ich glaube, ich weiß was ich als Gesetzgeber machen würde: etwa dasselbe, was ich auch in punkto Drogen begrüßen würde (auch wenn ich selbst keine Konsumiere), die Holländische Lösung, also legalisierung mit Auflagen. Und in punkto Holdem sähe das für mich so aus: Internetpoker legalisieren, aber restriktive Auflagen. Z.B. eine egsetzlich vorgeschriebene, niedrige Rake-Quote. Dann verbindliche, limitierte Niedrigst-Limits. Das Ziel: die Leute dürfen in D online Pokern, (selbes würde dann nat. auch für "draussen" gelten), aber eben nur in sehr niedrigen Limits, so dass man schon von Haus aus nicht alles auf einmal verspielen kann, man könnte sogar sozusagen die "Tages-Bankroll" begrenzen, z.B. 25 € maximal oder so.


Bitte keine weiteren scheinheiligen Gesetze und Regulierungen! Wenn ich an die Argumentation bei z.b. Nichtraucherschutz/Tabaksteuer, Lottomonopol der Länder oder Sportwetten denke wird mir übel.
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Just4Fun
American Airlines


Joined: 06 Nov 2006
Posts: 160

PostPosted: Wed Nov 29, 2006 15:36    Post subject: Reply with quote

JoelH wrote:

Wenn sich zwei völlig gleichstarke Schachspieler gegenübersitzen dann entscheidet auch zu 100% das Glück.


Ich kann nicht wirklich Schach (ich kenne nur die grundsätzlichen Regeln, aber ich spiele nicht). Aber ich bin mir sicher man müsste Schach als ein extrem komplexes Tic-Tac-Toe-Spiel auffassen können. Wenn man alle möglichen Varianten ausrechnet (keine Ahnung ob sowas schon mal gemacht wurde), würde man vermutlich zu einer perfekten Lösung kommen, für jeden denkbaren Zug des Gegners (Ich vermute kein derzeitiger Computer könnte dies leisten), und das Ergebnis sähe dann in etwa so aus:

- Es gewinnt immer der, der beginnt (oder es verliert immer der, der beginnt, wie auch immer)
- ODER der Beginner kann immer ein Patt (bzw. Remis - hab den Unterschied vergessen) herbeiführen, bzw. der zweite Spieler kann immer ein Patt/Remis herbeiführen, wie auch immer.

Und es bestünde auch die Möglichkeit dass sowohl der erste, als auch der zweite Spieler ein Patt/Remis erzwingen können.

So sehe ich das. Beim Poker ist es anders.

Natürlich würden die vielen möglichkeiten jeden Kopf sprengen (unschönes Bild, ich weiß)

max wrote:

Bitte keine weiteren scheinheiligen Gesetze und Regulierungen! Wenn ich an die Argumentation bei z.b. Nichtraucherschutz/Tabaksteuer, Lottomonopol der Länder oder Sportwetten denke wird mir übel.


Ich glaube du übersiehst etwas... Rauchen und Lotto ist nämlich in Deutschland gestattet, und soll eingeschränkt werden. Meine Idee fürs Onlinepokern würden also das Gegenteil bedeuten.


Last edited by Just4Fun on Wed Nov 29, 2006 15:43; edited 3 times in total
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hochdahler
Big Chick


Joined: 15 Feb 2006
Posts: 56
Location: Erkrath

PostPosted: Wed Nov 29, 2006 15:37    Post subject: Reply with quote

Just4Fun wrote:

Ich glaube, ich weiß was ich als Gesetzgeber machen würde: etwa dasselbe, was ich auch in punkto Drogen begrüßen würde (auch wenn ich selbst keine Konsumiere), die Holländische Lösung, also legalisierung mit Auflagen. Und in punkto Holdem sähe das für mich so aus: Internetpoker legalisieren, aber restriktive Auflagen. Z.B. eine egsetzlich vorgeschriebene, niedrige Rake-Quote. Dann verbindliche, limitierte Niedrigst-Limits. Das Ziel: die Leute dürfen in D online Pokern, (selbes würde dann nat. auch für "draussen" gelten), aber eben nur in sehr niedrigen Limits, so dass man schon von Haus aus nicht alles auf einmal verspielen kann, man könnte sogar sozusagen die "Tages-Bankroll" begrenzen, z.B. 25 € maximal oder so.


...genialer Gedanke...aber die Betreiber einer solchen Plattform
wollen vor allen Dingen Profit sehen, der ja wohl massgeblich mit
dem eingespielten rake zusammenhängt...und wenn da nur normale
Spieler wie wir zocken kommt wohl nix dabei rum, was einen entsprechenden Aufwand rechtfertigt
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