82Sue hat geschrieben:
Vote for: Frauenpower !!!

Ich denke auch nicht das Frauen die schlechteren Spieler sind, es fällt wohl nur auf, da die Spieleranzahl wesentlich kleiner ist als bei den Männern.
Es liegt vermutlich auch an den Chromosomen. Männer haben ein X-Chromosom, Frauen dagegen 2. Auf dem X-Chromosom sollen wichtige Intelligenz-Gene liegen. Das führt dazu, dass Frauen viel stärker zur Mitte hin neigen, Männer dagegen zu Extremen. Sehr interessant zusammengefasst wurde das in (Google: "Das extreme Geschlecht" -> Tagesspiegel).
Einige andere Fakten:
Auf 6 männliche Inselbegabte kommt nur 1 inselbegabte Frau.
Auf 5,5 Männer mit IQ > 155 kommt nur eine Frau mit einem solchen IQ.
Bei den niedrigen IQ-Werten sieht es genauso aus: Genie und Schwachsinn sind beide vorwiegend männlich.
Es ist deshalb auch anzunehmen, dass unter 7 Poker-Genies nur eine Frau ist. Wenn man dann noch weitere Faktoren berücksichtigt (weibliche Familienorientierung, männliche Fokussierung auf eine einzige Sache etc.), dann wird das Verhältnis vermutlich noch viel extremer ausfallen.
Unter den Schachspielern hat es nur Judit Polgar geschafft, in Bereiche wie die Spitzenmänner vorzudringen. Sie wies in einem Interview auf einen anderen Geschlechterunterschied hin: Wenn man bei Schach in der Spitze mitspielen wolle, müsse man jeden Tag 9 Stunden lang Eröffnungen üben. Dazu hätte sie absolut keine Lust. Sie könne aber locker 500 Männer aufzählen, die genau das Tag für Tag tun.
Die deutsche Spitzenspielerin im Schach Elisabeth Pähtz fordert eine noch stärkere Geschlechtertrennung im Schach als bisher. Sie meinte mal, sie würde bei Wettkämpfen nach 5 Stunden nur noch Sternchen sehen, während die Männer noch immer ganz locker am Brett sitzen. Diesen Unterschied sollte man auch berücksichtigen: Spitzenleistungen basieren fast immer auf körperlicher Fitness, und die ist bei Männern in der Spitze einfach viel größer als bei Frauen. Das, was sich Federer & Co antun, können Frauen in der Spitze nicht leisten.