Peter Eastgate gewinnt das WSOP 2008 Main Event
Nach 104 gespielten Händen im Heads-Up war das Main Event der World Series Of Poker entschieden. Der 22-jährige Däne Peter Eastgate konnte seinen Vorsprung in Geld verwandeln und gewann als jüngster Sieger der Geschichte das begehrteste unter den Bracelets. Damit stellte er den fast 20 Jahre alten Rekord von Poker-Superstar Phil Hellmuth ein, was ihm mit einem Preisgeld in Höhe von sagenhaften $9,152,416 versüßt wurde.
Doch der Sieg war schwer erkämpft und die Millionen wohl verdient. Nachdem Eastgate und der zweitplatzierte Demidov am Sonntag bereits vierzehn Stunden am Finaltable zubrachten um als die letzten zwei verbleibenden Spieler hervorzugehen, mussten sie am Montag Abend noch einmal dreieinhalb Stunden lang volle Konzentration und ihr bestes Poker zeigen. So ging es dann nach dem finalen Anstoß durch Box-Moderator Michael Buffer und seinem weltberühmten, leicht abgewandelten „Let’s get ready to shuffle“ auch sofort in die heiße Phase des nunmehr offiziell letzten Tages der diesjährigen WSOP.
Bereits nach rund einer gespielten Stunde konnte Demidov seinen Rückstand vom Vortag mit einigen größeren gewonnenen Pötten wieder wett machen und übernahm die Führung. Doch genau dieser Führungswechsel schien Eastgate aufgeweckt zu haben, denn von nun an kam er immer besser ins Spiel und konnte einige wichtige Pötte für sich entscheiden. Unter anderem ein Hand in der er Demidov auf dem River nochmals $12 Millionen mit einem Flush abknüpfen konnte. Diese Hand brachte ihm einen $100 Million Chipvorsprung und läutete quasi die letzten Runden für Demidov ein, denn nur sieben Hände später konnte Eastgate den 27-jährigen Russen niederringen.
In der alles entscheidenden Hand limpte der Däne vom Button aus und auch Demidov checkte im Big Blind. Auf dem Flop
checkte Demidov zu Eastgate, der mit $1,25 Millionen den Pot füllte. Demidov bracht die Chips und der Turn zeigte ein
. Erneut checkte Demidov zu Eastgate, der diesmal mit $2 Millionen den Pot anreicherte, doch diesmal callt Demidov nicht nur er geht sogar noch einmal mit $4 Millionen drüber - Eastgate callte. Der River brachte noch die unbedeutende
und war für Demidov das Ende aller Träume, denn auch sein All-In wurde von Eastgate gecallt, dem diese Entscheidung mit
auf der Hand nicht schwer gefallen sein dürfte. Demidov hingegen konnte mit
nur seine zwei verheißungsvollen Paare aufdecken und muss sich nach seinem dritten Platz beim diesjährigen WSOP Europe Main Event nun erneut mit einer knappen Niederlage anfreunden. Diese Annäherung wird ihm immerhin mit $5,809,595 erleichtert.
Redaktion PokerWorld24.org
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