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4.000 Euro der Beute der EPT Berlin zurückgegeben
24.03.2010

4.000 Euro der Beute der EPT Berlin zurückgegeben

4.000 Euro der Beute der EPT Berlin zurückgegeben

Einer der gefassten Pokerräuber hat nun 4.000 Euro Beute zurückgegeben. Dies sind Polizeiangaben zufolge 80 Prozent der Beute, die dieser Täter nach dem Raub auf die EPT Berlin erhalten hatte. Denn die Summe von 242.000 Euro wurde sehr ungleichmäßig unter den Beteiligten aufgeteilt. Zudem wurde inzwischen ein fünfter Tatverdächtiger festgenommen, der als Drahtzieher des Überfalls gilt.

Bei diesem handelt es sich um einen 28jährigen Libanesen. Dieser soll den Fluchtwagen gefahren haben und der Onkel von einem der anderen Täter sein. Der 28jährige gilt als Drahtzieher des Überfalls. Daher soll er auch über 100.000 Euro aus der Beute erhalten haben, die die Räuber im Grand Hyatt Hotel erbeuten konnten. Die Polizei geht davon aus, dass er davon noch weitere Auftrag- und Tippgeber bezahlen musste.

Die drei anderen Räuber haben demnach wohl bis zu 45.000 Euro erhalten. Die Aufteilung des Geldes erfolgte dabei in einer Garage in Berlin-Friedenau. Die Polizei erhofft sich, dass weitere der fünf Festgenommen ihren Teil der Beute zurückgeben, da bislang vom Geld jede Spur fehlt. Der 21jährige, der sich als erster stellte, hatte als erster angekündigt, seinen Anteil von 40.000 Euro zurückzugeben. Bislang erfolgte die Rückgabe aber nicht. Sollte tatsächlich der vermutete arabische Clan hinter dem Überfall auf die EPT Berlin 2010 stecken, dürfte es schwierig werden, die Beute ausfindig zu machen.

Da eben noch weitere Hintermänner hinter dem Überfall vermutet werden, wird uns die EPT Berlin 2010 noch länger beschäftigen.

Autor: M. Böning
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