Alles über Online Pokern
Black Friday: Ira Rubin bekennt sich ebenfalls schuldig
18.01.2012

Black Friday: Ira Rubin bekennt sich ebenfalls schuldig

Black Friday: Ira Rubin bekennt sich ebenfalls schuldig

In Sachen Black Friday gibt es wieder einmal Neuigkeiten rund um die Anklage gegen die einstigen Verantwortlichen. So hat sich nun mit Ira Rubin der zweite Angeklagte schuldig bekannt. Rubin soll dabei Medienberichten aus den USA zufolge die Vorwürfe der Geldwäsche und des Bankenbetrugs bestätigt haben. Er gab zu, wissentlich gegen den Unlawful Internet Gambling Enforcement Act (UIGEA) verstoßen zu haben, da er als Finanzdienstleister für die Online Poker Anbieter tätig war. Wie schon zuvor Absolute Poker Mitbegründer Brent Beckley will Ira Rubin mit dem Schuldgeständnis seine Haftstrafe deutlich verkürzen. Wenn es im Mai dieses Jahres zur Verhandlung in Manhattan kommt, dann drohen Rubin lediglich zwischen 18 und 24 Monaten Haft. Ohne das Schuldeingeständnis wäre die mögliche Haft wesentlich höher gewesen bei einer Verurteilung.

Für Ira Rubin ist es bereits das zweite Mal, dass er vor Gericht steht. Denn schon im Jahr 2006 wurde er verhaftet und verurteilt. Damals machte er Schlagzeilen mit dem Verkauf von mutmaßlichen kanadischen Kreditkarten in den USA, die jedoch in der Tat nicht existierten. Nachdem er 2008 wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, siedelte er sich in Costa Rica an und baute dort seinen neuen Firmensitz als Payment-Dienstleister für die Online Pokerräume auf. In den Vereinigten Staaten allerdings ist nicht das Anbieten des Onlinespiels selbst verboten, sondern der Zahlungsverkehr dafür.

Autor: M. Böning
Alle Rechte vorbehalten.