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Black Friday: Zahlungsabwickler Ira Rubin bleibt in Haft
10.06.2011

Black Friday: Zahlungsabwickler Ira Rubin bleibt in Haft

Black Friday: Zahlungsabwickler Ira Rubin bleibt in Haft

Ira Rubin gehört zu den elf Angeklagten, denen die US-Justizbehörden illegales Glücksspiel, Geldwäsche und Betrug vorwirft. Während sich der Großteil der Angeklagten schon vor dem Black Friday im Ausland aufhielt, wurde Rubin verhaftet und sitzt in Untersuchungshaft in den USA. Dort wird der 53jährige, der Zahlungen von PokerStars und Full Tilt Poker abgewickelt haben soll, auch bleiben. Denn ein Vorstoß, ihn gegen Kaution auf freien Fuß zu lassen, wurde nun vom zuständigen Richter abgelehnt. Damit bleibt Ira Rubin zunächst in Untersuchungshaft.

Ira Rubin wollte gegen eine Kaution von 300.000 US-Dollar freigelassen werden, um zu seinen Eltern nach Florida zu gehen. Der Richter James Cott allerdings gab diesem Antrag nicht statt, da es „unendlich viele Gründe“ dafür geben würde. Demnach hat Ira Rubin lange Zeit in Zentralamerika gelebt und kurz vor der Verhaftung soll der Dienstleister in Sachen Zahlungen seine Flucht nach Thailand geplant haben. Schon 2006 war der 53jährige mit den Justizbehörden aneinandergeraten, als es um den Verkauf von nicht existierenden Kreditkarten ging, seit 2008 ist er auf der Flucht. Seit den 1970er Jahren sollen sich bei Ira Rubin nach Angaben von US-Medien 24 Straftaten angesammelt haben. Im Zusammenhang mit dem Black Friday wurde Rubin auf seiner geplanten Flucht nach Thailand in Guatemala festgenommen und sitzt seither in Untersuchungshaft.

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Autor: M. Böning
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