Alles über Online Pokern
EPT Berlin: Geldränge erreicht – Schweizer Stefan Huber knackt die Millionengrenze
05.03.2010

EPT Berlin: Geldränge erreicht – Schweizer Stefan Huber knackt die Millionengrenze

EPT Berlin: Geldränge erreicht – Schweizer Stefan Huber knackt die Millionengrenze

Stefan Huber hat bei der PokerStars European Poker Tour (EPT) Berlin 2010 als erster Spieler die Millionengrenze geknackt. Mit 1.087.500 Chips führt der Schweizer das Feld bei dem 5.300 Euro No Lomit Texas Hold’Em Main Event an. Auf dem zweiten Rang im Chipcount liegt der deutsche Team PokerStars Pro Johannes Strassmann mit 794.500 Chips. Rang drei nach Tag 2 beim größten deutschen Live Poker Event aller Zeiten hat der Däne Rehne Pedersen mit 769.500 Chips inne, bevor bereits der nächste PokerStars Pro folgt: Jude Ainsworth aus Irland (720.500). Von den einstmals 946 Teilnehmern, die im Grand Hyatt Hotel die Karten in die Hand genommen haben, werden an Tag 3 nur noch 124 Spieler an die Tische zurückkehren. Damit sind die 144 Preisgeldränge bereits erreicht. Insgesamt werden bei der EPT Berlin – dem Nachfolger der EPT 2009 Dortmund auf deutschem Boden – 4.725.000 Euro ausgespielt. Die 7.000 Euro für den 144. Rang sicherte sich der Deutsche Andreas Mehrer.

Kurz vor Ende des Tages – an dem noch 484 Spieler vertreten waren - wurden auch die beiden PokerStars Pros Vadim Markushevski aus Weißrussland und der Deutsche George Danzer eliminiert. Beiden blieb ebenfalls ein Preisgeld in Höhe von 7.000 Euro. Und auch Tobias Reinkemeier und Sebastian Deyle konnten den gleichen Betrag beim Main Event der EPT Berlin 2010 als Gewinn verbuchen. Einige andere prominente Pokerspieler hätten sich über diesen Betrag sicherlich gefreut. Denn Tennis-Legende Boris Becker, Moderatorin und Autorin Charlotte Roche, oder auch Sebastian Ruthenberg mussten an Tag 2 die Segel streichen, ohne einen einzigen Cent Preisgeld aus dem Grand Hyatt Hotel mitzunehmen. Das gleiche Schicksal ereilte auch Nasr El Nasr, Daniel Drescher, Michael Keiner, Florian Langmann, Ivo Donev und Katja Thater.

Doch auch das internationale Feld musste Federn lassen. Nachdem sich der EPT-Leaderboard Führende Luca Pagano schon früh verabschiedete, erwischte es auch Chad Brown, Alex Kravchenko und Antoine Saout. Gut im Rennen liegen dagegen neben Ainsworth noch die PokerStars Pros Vlad Zguba aus der Ukraine (496.500 Chips, Rang 8), William Thorson (Schweden, Platz 14, 432.500 Chips), Julian Thew aus Großbritannien (421.000, Platz 15) und Marcel Luske aus den Niederlanden, der mit 387.500 Chips auf Rang 18 liegt.

Top 20 im Chipcount nach Tag 2 der EPT Berlin 2010

Stefan Huber - Schweiz - 1087500
Johannes Strassmann - Deutschland - 794500
Rehne Pedersen - Dänemark - 769500
Jude Ainsworth - Irland - 720500
Jonas Gutteck - Deutschland - 622500
Nicolas Chouity - Libanon - 615000
Simon Boss - Schweiz - 531000
Vlad Zguba - Ukraine - 496500
Marc Inizan - Frankreich - 496000
Olaf Sagorski - Deutschland - 478500
[unbekannt] - Deutschland - 443500
Sebastian Panny - Österreich - 442500
Roland Reckeweg - Deutschland - 441500
William Thorson - Schweden - 432500
Julian Thew - Großbritannien - 421000
Vikash Dhorasso - Frankreich - 394000
Ilya Gorodetskiy - Russland - 389500
Marcel Luske - Niederlande - 387500
Nico Behling - Deutschland - 379500
Joao Barbosa - Portugal - 375500

Pay-Outs an Tag 2 der EPT Berlin 2010

125. Rikard Relander, Finnland, €8.000
126. Jason Lee, Kanada, €8.000
127. Marko Braculj, Deutschland, €8.000
128. Phillip Huxley, Großbritannien, €8.000
129. Oliver Assmann, Germany, €7.000
130. Jannick Wrang, Dänemark, €7.000
131. Lorenz Freitag, Deutschland, €7.000
132. Max Pescatori, Italien, €7.000
133. Bezlepkin Dmitry, Russland, €7.000
134. Fabien Perrot, Frankreich, €7.000
135. Povilas Purtokas, Litauen, €7.000
136. George Danzer, Deutschland, €7.000
137. Sebastian Deyle, Deutschland, €7.000
138. Tobias Reinkemeier, Deutschland, €7.000
139. Juhha Ylitalo, Finnland, €7.000
140. Serge Didisheim, Schweiz, €7.000
141. Andreas Doletzki, Deutschland, €7.000
142. Giuseppe Pantaleo, Italien, €7.000
143. Vadim Markushevski, Weißrussland, €7.000
144. Andreas Mehrer, Deutschland, €7.000

Autor: M. Böning
Alle Rechte vorbehalten.