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EPT Deauville: Engländer Jake Cody gewinnt
26.01.2010

EPT Deauville: Engländer Jake Cody gewinnt

EPT Deauville: Engländer Jake Cody gewinnt

Der Engländer Jake Cody hat den Main Event der PokerStars European Poker Tour (EPT) im französischen Seebad Deauville gewonnen. Der ehemalige Psychologie-Student konnte für seinen Triumph 847.000 Euro an Siegprämie einstreichen. Cody setzte sich im finalen Heads-Up gegen den Rumänen Teodor Caraba durch. Insgesamt waren bei dem 5.000 Euro Main Event im Casino de Deauville 768 Teilnehmer gestartet – so viele wie nie zuvor.

Als erster der acht Pokerspieler am Final Table musste der 2008er WSOP Champion Peter Eastgate die Segel streichen. Der Däne ging bereits als Short Stack in den finalen Tag an der Côte Fleurie. Insofern war es nicht verwunderlich, dass es kein langes Vergnügen für Peter Eastgate am letzten Tag der EPT Deauville 2010 wurde. Der Däne ging mit Tc Th All-In und Craig Bergeron callte mit Kc 9s . Da der Flop unter anderem Kd zu bieten hatte, bedeutete dies das Aus für Eastgate. Für den achten Platz gab es immerhin 70.000 Euro Preisgeld. Anschließend erwischte es die beiden letzten von insgesamt 481 gestarteten Franzosen mit Michael Fratty und Stephane Albertini.

Dazwischen wurde der größte Pot des Final Table der EPT Deauville ausgespielt. Insgesamt 8.630.000 Chips sicherte sich dabei der Kanadier Mike McDonald, der damit die Führung im Chipcount übernahm, während der spätere Sieger Cody zunächst einmal ordentliche Einbußen hinnehmen musste. Cody war hier mit Tc Th All-In gegangen und McDonald callte mit Ad Kd . Das Board brachte sehr zur Freude des Kanadiers Qc Ks 2d As 6s .

Als nächste Spieler verabschiedeten sich der Rumäne Claudiu Secara und der einzige US-Amerikaner am Final Table, Craig Bergeron. Dieser war mit Jh Tc gegen Cody All-In gegangen. Der Engländer hatte Ad 7d vorzuweisen und das Board spielte ihm perfekt in die Karten: 5h 8d Ah As 9s . Somit blieb für den US-Amerikaner nur Rang vier und ein Preisgeld in Höhe von 221.000 Euro. Rang drei sicherte sich der Kanadier Mike McDonald. Er ging mit Js Jd All-In und der Rumäne Caraba callte mit As Td . Nachdem das Board Kd 6h Ah 8h Tc zu bieten hatte, bedeutete dies das Aus für McDonald. Für den dritten Rang bei der EPT Deauville gab es aber immerhin 295.000 Euro.

In das finale Heads-Up ging der Rumäne Caraba gegen den Engländer Cody mit einer 2:1 Chip-Führung. Im entscheidenden Duell wechselte dann die Chipführung hin und her, bis sich der Engländer Jake Cody den entscheidenden Vorsprung herausgespielt hatte. Die Entscheidung fiel dann nach zwei Stunden Heads-Up. Hierbei setzte sich Cody mit Kd Kc bei einem Board aus Th 7s Tc 4d Qd durch. Dem hatte der Rumäne nur Ad Kh entgegenzusetzen, womit Jake Cody den Sieg bei der EPT Deauville 2010 sicherte. Und dies bei seiner ersten EPT überhaupt.

In gut drei Wochen steht die EPT Kopenhagen in Dänemark an. Vom 16. bis 21. Februar ist hier die European Poker Tour zu Gast, ehe es dann Anfang März in Berlin das Stelldichein der Pokergrößen geben wird.

Endstand bei der EPT Deauville:

1. Jake Cody, England, €847.000 (plus €10.000 EPT Grand Final Buy-In)
2. Teodor Caraba, Rumänien, €516.000
3. Mike McDonald, Kanada, €295.000
4. Craig Bergeron, USA, €221.000
5. Claudiu Secara, Rumänien, €165.000
6. Stephane Albertini, Frankreich, €129.000
7. Michael Fratty, Frankreich, €92.000
8. Peter Eastgate, Dänemark, Team PokerStars Pro, €70.000

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Autor: M. Böning
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