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EPT San Remo: nur noch sechs Deutsche vertreten
19.04.2010

EPT San Remo: nur noch sechs Deutsche vertreten

EPT San Remo: nur noch sechs Deutsche vertreten

An Tag 3 der PokerStars European Poker Tour (EPT) San Remo trennte sich die Spreu vom Weizen, was leider auch die verbliebenen deutschen Spieler zu spüren bekamen. Nur noch sechs Deutsche werden heute im Casino San Remo die Karten an Tag 4 in die Hand nehmen. Das Feld, nach Tag 1B auf insgesamt 1.240 Spieler angewachsen, lichtete sich rasch auf nun noch 66 Spieler. Damit wurden am Wochenende bei dem 5.300 Euro Main Event auch schon die 184 Geldränge erreicht.

Ganz weit vorne auf Platz zwei: Kadir Karabulut, der in Deutschland lebende Türke, der eine reelle Chance auf den Gesamtsieg und das Sieger-Preisgeld in Höhe von 1.250.000 Euro bei der EPT San Remo 2010 hat. Karabulut liegt derzeit bei einem Stack von 1.577.000 Chips. Ebenfalls noch ordentlich vertreten aus deutscher Sicht: Thang Duc Nguyen mit 879.000 Chips, sowie Mario Puccini mit 627.000 Chips. Die restlichen deutschen Pokerspieler werden hingegen eher geringere Chancen auf einen Spitzenplatz haben.

Angeführt wird das Feld von PokerStars Pro Jakob Karlsson aus Schweden mit einem Chipstand von 1.800.000, gefolgt eben von Kadir Karabulut mit rund 220.000 Chips Rückstand.  Ebenfalls aus Schweden ist auch der zweite noch vertretene PokerStars Spieler Jens Thorson auf Platz 5 mit 1.300.000 Chips. Der EPT Snowfest-Champion Allan Baekke aus Dänemark rangiert derzeit mit 1.485.000 Chips auf Rang 3, dicht gefolgt vom Russen Dmitry Stelmak mit 1.443.000 Chips.

Aus deutscher Sicht mussten nicht nur unbekannte Nachwuchsspieler Federn lassen, sondern auch einige Größen: so schied der deutsche PokerStars Pro Sebastian Ruthenberg genauso aus wie auch Holger Kanisch. Allerdings teilten sie ihr Schicksal mit internationalen Größen: denn auch für Bertrand „ElkY“ Grospellier, Jude Ainsworth oder Thomas Bichon war nach Tag 3 Endstation bei der EPT San Remo 2010. Sie alle werden den 5.300 Euro Main Event und das damit verbundene Preisgeld in Höhe von 1.250.000 Euro nicht aus San Remo mit nach Hause nehmen.

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Autor: M. Böning
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