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Erstes WSOP-Bracelet für Dan Kelly – Nicht aber für Tom „durrrrr“ Dwan!
05.07.2010

Erstes WSOP-Bracelet für Dan Kelly – Nicht aber für Tom „durrrrr“ Dwan!

Erstes WSOP-Bracelet für Dan Kelly – Nicht aber für Tom „durrrrr“ Dwan!

Während sich Dan Kelly am Wochenende bei der 41. Auflage der World Series of Poker (WSOP) sein erstes Bracelet holte, ist der Traum von Tom „durrrrr“ Dwan zunächst einmal geplatzt. Der 23jährige Full Tilt Pro scheiterte nämlich bei der Pot Limit Omaha World Championship, bei der es nach der Führung im Chiplead sehr gut für den US-Amerikaner aussah. Bei den letzten Entscheidungen der WSOP 2010 vor dem in der kommenden Nacht beginnenden Main Event spielen deutsche Teilnehmer erneut keine Rolle.

Event 52 der WSOP 2010, der ja ursprünglich schon in der Nacht zum Samstag entschieden werden sollte, sah einen Tag später den Final Table der letzten verbliebenen sechs von einstmals 191 Spielern. Bei dem $25.000 Six Handed No Limit Texas Hold’Em konnte sich am Ende Dan Kelly durchsetzen und neben dem Bracelet auch stolze $1.315.518 gewinnen. Im Heads-Up setzte sich Kelly gegen den Kanadier Shawn Buchanan durch. Für diesen war es das 18. Preisgeld bei einem WSOP-Event und das bereits achte bei dieser WSOP 2010! Zum ersten goldenen Armband seiner Karriere reichte es erneut nicht. Immerhin durfte er sich mit $812.941 Preisgeld trösten. Den Hattrick verpasste zudem der Drittplatzierte Frank Kassela, der bei der WSOP 2010 bereits zwei Siege einfahren konnte (Events 15 und 40). 

Den Traum vom ersten Bracelet seiner Karriere begraben musste derweil Full Tilt Pro Tom „durrrrr“ Dwan, der in Event 55 – der Pot Limit Omaha World Championships – vorzeitig die Segel streichen musste – trotz zwischenzeitlichem Chiplead. Am Ende reichte es lediglich für den 17. Rang und $31.288. Ebenso in die 34 bezahlten Preisgeldränge schaffte es der Österreicher Thomas Kremser, der Rang 34 belegte und dafür $19.839 bei einem Buy-In von 10.000 US-Dollar mit nach Hause nehmen durfte. Ebenfalls ins Preisgeld schafften es auch Phil Hellmuth und Alexander Kravchenko. Die Entscheidung in diesem Wettbewerb fällt im Laufe des Montags. Dabei spielen aber deutsche Spieler genauso keine Rolle wie bei den Events 54 und 56 der WSOP 2010, die ebenfalls im Laufe des heutigen Tages entschieden werden.

Ebenfalls am Wochenende ausgespielt wurde das Ante Up for Africa Poker Tournament – ein Benefizturnier. Hier setzte sich am Ende Phil Gordon bei dem $5.000 Wettbewerb durch. Im entscheidenden Heads-Up setzte er sich gegen Elizabeth Shannon durch. Die US-Amerikanerin musste sich in der entscheidenden Hand mit Th Kc gegen Qh 3s bei einem Board aus Qs 6s 8d Ah 5d gegen ihren Landsmann Phil Gordon geschlagen geben. Ebenfalls in die neun bezahlten Preisgeldränge schafften es Carter Phillips und der achtfache WSOP-Braceletgewinner Erik Seidel.

Autor: M. Böning
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