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European Poker Award: Deutsche gehen leer aus
14.02.2011

European Poker Award: Deutsche gehen leer aus

European Poker Award: Deutsche gehen leer aus

Während der Brite Jake Cody der große Triumphator bei der Verleihung der European Poker Awards 2010 war, gingen die deutschen Vertreter leider leer aus. Sowohl Julian Herold als auch Tobias Reinkemeier, die beide nominiert worden waren, konnten am Ende nicht jubeln. Im Vorjahr noch hatte Sandra Naujoks zum zweiten Mal in Folge den European Poker Award gewonnen und so für glückliche Gesichter der deutschen Pokerfans gesorgt.

Dass Julian Herold den European Poker Award 2010 in der Kategorie „Rookie of the year“ gewinnen würde, war schon vorab eher nicht erwartet worden. Denn die beiden Engländer Toby Lewis und Jake Cody gingen als Favoriten ins Rennen. Am Ende war es dann auch Jake Cody, der den Triumph für sich verbuchen konnte und Nachfolger des Franzosen Antoine Saout wurde. Ebenso musste sich auch Tobias Reinkemeier in der Kategorie „Outstanding Tournament Performance“ einem Engländer geschlagen geben: James Bord, der Nachfolger von Jeff Lisandro wurde. Über die Vergabe der 10. European Poker Awards entschied eine achtköpfige Jury. Dieser gehörten Fachjournalisten, Pokerraum Manager und auch der Spielervertreter Fabrice Soullier an.

Ebenso leer ging auch der Österreicher Thomas Kremser aus, der sich erhoffte, seinen Titel in der Kategorie „Poker Staff person of the year“ zu verteidigen. Doch zu mehr als der Nominierung reichte es nicht. Den Sieg sicherte sich hier Gerard Serra Retamero aus Spanien. Zum Spieler des Jahres wurde auch Jake Coday gewählt, der sich gegen Sam Trickett, Vladimir Schemelev und Theo Jorgensen durchsetzte. Nachfolgerin von Sandra Naujoks als Spielerin des Jahres 2010 wurde erwartungsgemäß Liv Boeree, die sich unter anderem gegen Annette Obrestad durchsetzte. Auch die Wahl zum Internetspieler des Jahres überraschte manch einen Beobachter. Denn hier gewann nicht Viktor Blom aka Isildur1 den European Poker Award 2010, und auch Vorjahresgewinner Patrik Antonius, der auf eine erfolgreiche Titelverteidigung hoffte, ging leer aus. Hier räumte der Norweger Andreas Torbergsen aka Skjervoy ab.

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Autor: M. Böning
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