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Full Tilt Poker: AGCC, Brunson und Greenstein äußern sich
05.10.2011

Full Tilt Poker: AGCC, Brunson und Greenstein äußern sich

Full Tilt Poker: AGCC, Brunson und Greenstein äußern sich

Rund um Full Tilt Poker gibt es wieder einmal interessante Neuigkeiten. So gibt die Alderney Gambling Control Commission (AGCC) Hinweise, was Spieler tun sollten. Zudem äußerten sich nun Barry Greenstein und Doyle Brunson zu den bekanntgewordenen Vorkommnissen.

Die AGCC ließ nun in einer Pressmitteilung ihre neueste Empfehlung an die Spieler von Full Tilt Poker wissen. Das Statement richtet sich demnach an alle Spieler von Full Tilt Poker, da die AGCC nach dem Entzug der Lizenz für den Pokerraum nicht mehr die Befugnis hat, zwischen den Spielern und Full Tilt zu vermitteln oder über Streitfälle zu entscheiden. Eine Ausnahme hiervon sei die Schweiz, hieß es in der Pressemitteilung, ohne dass jedoch hierzu nähere Details bekanntgeworden sind. Demnach rät die AGCC allen Spielern weltweit, zur Polizei zu gehen und Strafanzeige gegen Full Tilt Poker zu erstatten. Zudem forderte AGCC von Full Tilt Poker, einen speziellen Kontakt für Spieler einzurichten.

Derweil äußerten sich nun auch die Pokerprofis Barry Greenstein und Doyle Brunson zu den Vorgängen rund um Full Tilt Poker. Doyle Brunson erklärte hierbei, dass er sehr überrascht war, da er Howard Lederer seit vielen Jahren kenne und ihn stets sehr geschätzt habe. Da er stets von ihm angenommen habe, eine Person mit hoher Moral zu sein, vermutet Brunson, dass Lederer tatsächlich nicht wusste, was bei Full Tilt vor sich ging. Greenstein hingegen erklärte, dass Pokerspieler keine guten Geschäftsleute seien und auch er vertrat die Meinung, dass Lederer und auch Chris Ferguson einfach nicht bewusst war, dass sie die Kunden bestehlen, sondern dass sie tatsächlich davon ausgingen, dass es sich bei den Zahlungen um Anteile der Gewinne handelte.

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Autor: M. Böning
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