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Full Tilt Poker: Anhörung vertagt
27.07.2011

Full Tilt Poker: Anhörung vertagt

Full Tilt Poker: Anhörung vertagt

Zahlreiche Spieler hatten voller Hoffnung auf die öffentliche Anhörung von Full Tilt Poker durch die Alderney Gambling Control Commission (AGCC) gewartet. Denn nach dem Lizenzentzug sollte der Pokerraum nun Stellung nehmen und für Aufklärung sorgen. Statt konkreter Fakten gibt es aber für die Pokerspieler, die weiterhin auf die Auszahlung ihrer Bankroll warten, nichts Neues – und ein weiteres Warten. Denn am Ende wurde die Veranstaltung, die manch einer als Farce bezeichnete, vertagt. Spätestens am 15. September dieses Jahres werden sich Full Tilt Poker und die AGCC wiedersehen.

Schon mit einer mehr als einer Stunde Verspätung ging die öffentliche Anhörung los. Zu Beginn wurde auch der einzige tatsächliche Fakt bekannt. Full Tilt Poker schuldet nämlich der AGCC 250.000 britische Pfund Lizenzgebühren. Nachdem sich Full Tilt dazu bereit erklärte, diese Summe innerhalb von sieben Tagen zu bezahlen wurde dem Antrag des Unternehmens stattgegeben, die Öffentlichkeit von der weiteren Anhörung auszuschließen. Schnell wurde deutlich, dass es bei dieser Veranstaltung weniger um die geschätzten 150 Millionen US-Dollar ging, die Full Tilt alleine Spielern aus den USA schuldet. Vielmehr ging es um die Lizenzgebühren. Auch rund um die angeblichen Investitionen von Geldgebern wurde nichts Neues bekannt. Insofern heißt es für die betroffenen Spieler weiterhin zu warten. Die Verschiebung auf spätestens den 15. September erfolgte, damit Full Tilt Zeit hat, um den Deal mit möglichen Investoren abzuschließen – „im Interesse der Spieler“ wie es zur Begründung hieß.

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Autor: M. Böning
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