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Full Tilt Poker: Jede Menge Spekulationen
24.09.2011

Full Tilt Poker: Jede Menge Spekulationen

Full Tilt Poker: Jede Menge Spekulationen

Rund um Full Tilt Poker gibt es mal wieder eine Reihe von Gerüchten und Spekulationen – allerdings auch wirklich nur Spekulationen und Gerüchte, da es weder Offizielles vom einstmals weltweit zweitgrößten Pokerraum selbst, noch von der AGCC oder den US-Justizbehörden gibt. Dabei soll den neuesten Meldungen zufolge das Hearing der Alderney Gambling Control Commission immer noch laufen und in den fünften Tag gehen. Derweil wurden weitere Details über den möglichen Investor aus Frankreich bekannt. Darüber hinaus sollen die Justizbehörden in den USA die Konten der neuen Angeklagten beschlagnahmt haben.

Aktuellen Berichten aus den USA zufolge dauert das Hearing in London in Sachen Lizenz zwischen Full Tilt Poker und der AGCC noch immer an. Obwohl nur maximal drei Tage eingeplant worden waren, soll die Anhörung nun sogar in Tag fünf gehen. Demnach wird wohl frühestens am Montag eine Entscheidung fallen, da noch Führungskräfte von Full Tilt befragt werden sollen. Dann könnte vielleicht auch über den neuen möglichen Investor bei Full Tilt Poker gesprochen werden. Denn bekanntermaßen soll es Gerüchten zufolge einen interessierten Investor aus Frankreich geben. Dabei soll es sich den neuesten Spekulationen zufolge um Laurent Tapie handeln, den Sohn von Bernard Tapie. Dieser war einst Besitzer des Fußballclubs Olympique Marseille als beispielsweise Rudi Völler die Fußballstiefel für die Franzosen schnürte. Der Vater des jetzt möglichen Full Tilt Investors machte des Öfteren Schlagzeilen, beispielsweise mit dem Kauf von adidas im Jahr 1990 für 250 Millionen Euro, aus denen er später 685 Millionen machte, aber auch aufgrund von Spielabsprachen, Dopingvorwürfen und seines sechsmonatigen Gefängnisaufenthaltes 1997 wegen Unterschlagung, Bestechung und Insolvenzvergehen.

Wie Subject:Poker zudem berichtet, haben die US-Justizbehörden nun einen Vollziehungsbefehl erlassen. Dieser richtet sich gegen die Bankkonten von Howard Lederer, Chris Ferguson, Ray Bitar und Rafe Furst.

Autor: M. Böning
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