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Klage gegen Full Tilt Poker in Höhe von 900 Millionen Dollar
22.10.2011

Klage gegen Full Tilt Poker in Höhe von 900 Millionen Dollar

Klage gegen Full Tilt Poker in Höhe von 900 Millionen Dollar

Klagen gegen Full Tilt Poker sind bekanntermaßen nichts Besonderes mehr, liegen ja schon einige vor. Doch die neueste Anklage gegen den einstmals weltweit zweitgrößten Pokerraum hat es in sich. Laut der Los Angeles Times nämlich wollen die Kläger satte 900 Millionen US-Dollar von Ray Bitar, Howard Lederer, Chris Ferguson und den weiteren Inhabern – namentlich genannt wurden in der Anklage auch Gus Hansen und Phil Ivey. Bei den Klägern handelt es sich um Lary Kennedy und Greg Omotoy. Als Gründe werden unter anderem unverschämte Geldwäsche, Gaunerei und das Kassieren von illegalen Rakes genannt.

Bei den beiden neuesten Klägern aus Los Angeles gegen Full Tilt Poker handelt es sich um keine Unbekannten. Denn Greg Omotoy und Lary Kennedy, aka pokergirl_z, wurden im Jahr 2009 gesperrt. Angeblich sollen die beiden Spieler Bots benutzt haben. Satte $80k sind damals beschlagnahmt worden. Daraufhin reichten die Beiden Klage ein, die allerdings im April 2010 abgewiesen wurde. Wie es in dem Bericht weiterhin heißt, hat pokergirl_z noch rund $120k auf Full Tilt Poker liegen, während es bei Omotoy ganze 10 US-Dollar sein sollen. Gespannt darf verfolgt werden, ob diese nun schon fünfte Anklage gegen Full Tilt erfolgreich sein wird.

Autor: M. Böning
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