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L.A. Poker Classics: Phil Ivey der Bubble Boy
27.02.2012

L.A. Poker Classics: Phil Ivey der Bubble Boy

L.A. Poker Classics: Phil Ivey der Bubble Boy

Inzwischen erfolgte in den USA der Auftakt zu einem der wichtigsten Turniere im Pokerzirkus in den Staaten: die L.A. Poker Classics der World Poker Tour (WPT). Insgesamt 559 Spieler leisteten das Buy-In von $10.000 und natürlich kam es zu einem Schaulaufen der Stars bei diesem Pokerevent. So wurden unter anderem Daniel Negreanu, Bertrand „ElkY“ Grospellier, Vanessa Selbst, Erik Seidel, Shaun Deeb oder Phil Hellmuth an den Tischen gesichtet - um nur einige wenige zu nennen. Allerdings sind diese Spieler alle nach Tag 3 nicht mehr mit von der Partie.

Am Montag wurden bei den L.A. Poker Classics die bezahlten 54 Ränge erreicht. Die noch im Turnier verbliebenen Spieler haben somit $21.080 sicher, auf den Sieger des Turniers und Nachfolger von Gregory Brooks warten $1.370.240. Dies sind rund 300.000 US-Dollar weniger als es für den Vorjahressieger gab, jedoch ist die Zahl der Teilnehmer um 120 zurückgegangen, was sich vor allem durch den Black Friday im April des Vorjahres erklärt. An der Spitze des Chipcounts findet sich aktuell Tuan Phan mit 1.140.000 Chips vor Jason Sommerville (860.000) und Joe Tehan (831.500) wieder. Von den ganz großen Namen sind nicht mehr allzu viele übrig geblieben, am unteren Ende des Chipcounts bei der WPT L.A. Poker Classics sind immerhin aber noch Joe Hachem (153.000) und Sorel Mizzi (124.000) zu finden. Ein anderer großer Name geht hingegen als Bubble Boy der 2012er Ausgabe des Turniers ein: Phil Ivey. Der US-Amerikaner scheiterte als letzter Spieler an Tag 3 bei seinem ersten US-Auftritt seit dem Black Friday. Mit 6x 6x schob er seine letzten Chips in die Mitte und wurde von Dave Baker und dessen Pocket-Kings getoppt. Mit Rang 55 ging Phil Ivey somit leer aus.

Autor: M. Böning
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