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Lizenzentzug für Full Tilt Poker
30.06.2011

Lizenzentzug für Full Tilt Poker

Lizenzentzug für Full Tilt Poker

Full Tilt Poker ist die Lizenz von der Alderney Gambling Control Commission (AGCC) entzogen worden. Zur Begründung wurde die Anklage durch die US-Justizbehörden vom 15. April dieses Jahres genannt. Darüber hinaus sei das Unternehmen finanziell nicht so geführt worden, wie es die AGCC erwartet. Der Client von Full Tilt ist mittlerweile nicht mehr erreichbar. Denn ohne die Lizenz hat Full Tilt Poker keine Berechtigung mehr, den Betrieb aufrechtzuerhalten.

Am 26. Juli soll es in London ein Hearing geben, bei dem sich der Pokerraum, der seit dem Black Friday bis zum heutigen Tage die US-Spieler nicht ausbezahlt hat, zu den Vorwürfen äußern kann. Dem Unternehmen ist es nach Angaben der AGCC untersagt, dass sich neue Kunden registrieren, dass bestehende Kunden Ein- oder Auszahlungen tätigen und dass Kunden eben spielen auf Full Tilt. Aktuell sieht es nach dem endgültigen Aus für den Pokerraum aus, auch wenn dieser aktuellen Gerüchten zufolge einen schnellen Umzug nach Kanada plant. Auf der Webseite von Full Tilt Poker heißt es lediglich, dass derzeit Wartungsarbeiten im Gange seien. Moneybookers hat derweil bereits die Zusammenarbeit mit Full Tilt gekündigt.

Derweil verkündete PokerStars als Reaktion auf die Situation um Full Tilt, dass der Betrieb bei PokerStars weiterhin wie gehabt weitergehen würde und dass die Lizenz nicht in Gefahr sei. Im Gegensatz zu Full Tilt hat PokerStars auch bereits Guthaben an die US-Spieler zurückgezahlt.

Autor: M. Böning
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