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Lizenzverlängerung nutzt Full Tilt Poker zunächst nichts
03.08.2011

Lizenzverlängerung nutzt Full Tilt Poker zunächst nichts

Lizenzverlängerung nutzt Full Tilt Poker zunächst nichts

Während die Alderney Gambling Control Commission (AGCC) vor allem aufgrund der ausstehenden Lizenzgebühren von 250.000 britischen Pfund die Lizenz von Full Tilt Poker auf Eis gelegt hat, gab es nun von der Kahnawake Gaming Commission (KGC) grünes Licht für den Pokerraum. Denn die KGC verlängerte die Lizenz von Full Tilt um zwei Jahre. Jedoch bringt das dem Pokerraum nicht wirklich etwas. Denn ohne die gültige Hauptlizenz der AGCC nutzt dies Full Tilt Poker nichts.

Bei der Lizenz handelt es sich nämlich um eine sogenannte Secondary Client Provider Authorization. Diese benötigt eine gültige Lizenz einer anderen Organisation, wie zum Beispiel der AGCC. Wie es mit der Hauptlizenz weitergeht, ist derweil noch unklar. Die KGC-Lizenz wird von Filco Limited gehalten, einem weiteren der zahlreichen Unternehmen von Full Tilt Poker. Die KGC sieht nach eigenen Angaben zunächst einmal keinen Grund für den Entzug der Lizenz und will das nächste Hearing abwarten. Eine Woche nach der ersten öffentlichen Anhörung in London gibt es keine Neuigkeiten der Kommission oder auch von Full Tilt. Bekanntermaßen ist das Hearing bis spätestens zum 15. September dieses Jahres vertagt worden. Zahlreiche Spieler haben bereits in diversen Foren ihren Missmut zum Ausdruck gebracht und manch einer hat sein Guthaben bei dem einstmals zweitgrößten Anbieter im Online Poker schon abgeschrieben.

Autor: M. Böning
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