Alles über Online Pokern
Nächste Bracelets bei der WSOP für Rockowitz und Bell
28.06.2010

Nächste Bracelets bei der WSOP für Rockowitz und Bell

Nächste Bracelets bei der WSOP für Rockowitz und Bell

Bei der World Series of Poker (WSOP) sind am Montagnachmittag die nächsten beiden Bracelets vergeben worden. Event 45 konnte sich der US-Amerikaner Jesse Rockowitz sichern, während Event 46 der WSOP 2010 von Chris Bell gewonnen wurde. In beiden Events spielten deutsche Spieler wieder einmal keine Rolle.

Event 45 der WSOP 2010 bestand aus einem der zahlreichen $1.500 No Limit Texas Hold’Em Wettbewerbe. Insgesamt 3.097 Teilnehmer traten zu diesem dreitägigen Event an und insgesamt 324 gingen mit einem Geldpreis vom Tisch. Unter den Spielern, die cashten, befanden sich insgesamt acht Deutsche, von denen Marco Liesy mit Rang 131 der bekannteste war. Für den Pokerspieler aus Speyer war es der fünfte WSOP-Cash insgesamt und der dritte bei der WSOP 2010. Damit war er in etwas genauso oft in den Preisgeldrängen vertreten als die Teilnehmer am Final Table insgesamt, waren doch fast alle der Finalisten zum ersten Mal in ihrer Karriere in den Preisgeldrängen der World Series of Poker. Der erfahrenste Spieler war Raymond Coburn, der es zuvor drei Mal bereits ins Geld schaffte. Bei Event 45 der WSOP 2010 nun erreichte er sogar das Heads-Up, musste sich dort aber dann mit Rang 2 und $446.274 zufrieden geben, da er das entscheidende Duell gegen Jesse Rockowitz verlor. Dieser gewann die entscheidende Hand mit 7h 2h gegen Kc 9c bei einem Board aus 7c 8d 2d 6s 8s und sicherte sich neben dem goldenen Armband noch satte $721.373.

Bei Event 46 der 41. WSOP waren es insgesamt 284 Spieler, die den Buy-In von 5.000 US-Dollar auf den Tisch legten. Angesichts des Buy-Ins also kein Wunder, dass bei dem Pot Limit Omaha Hi-Low Split-8 or better Wettbewerb auch Pokergrößen wie der achtfache WSOP-Gewinner Erik Seidel oder die dreifachen WSOP-Sieger John Cernuto und Barry Greenstein mit am Start waren. Sie alle schafften es ins Geld, hatten aber mit der Entscheidung nichts zu tun. Ebenfalls in die 27 bezahlten Plätze schaffte es Felix Glubitz, der für Rang 17 insgesamt 14.455 US-Dollar mit nach Hause nehmen darf. Die Entscheidung jedoch machten Chris Bell – 13 WSOP-Cashes – und Dan Shak – siebenfacher Preisgeldgewinner - unter sich aus. Hier setzte sich am Ende Chris Bell durch und gewann nicht nur sein erstes Bracelet, sondern auch $327.040. Für Dan Shak blieben am Ende $202.142 – und weiterhin der Traum vom ersten goldenen Armband seiner Karriere.

Bet-at-Home Poker

Autor: M. Böning
Alle Rechte vorbehalten.