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Nächste deutsche Highlights bei der SCOOP
15.05.2010

Nächste deutsche Highlights bei der SCOOP

Nächste deutsche Highlights bei der SCOOP

Bei der Spring Championship of Online Poker (SCOOP) bei PokerStars konnten die nächsten deutschen Spieler mit tollen Leistungen glänzen. Bei Event 29 stand ein 8-Game auf dem Turnier. Hierbei standen H.O.R.S.E. (Hold’Em, Omaha Hi-Lo, Razz, Stud und Stud Hi-Lo) sowie Limit 2-7 Triple Draw, Pot Limit Omaha und No-Limit Texas Hold’Em auf dem Programm. Hierbei konnte sich der Deutsche Spieler Beckersen81 bei den Lowstakes durchsetzen. Bei den Highrollern erreichte Pedrobär am Ende einen tollen zweiten Platz.

Bei den Lowstakes in Event 29 der SCOOP 2010 nahmen insgesamt 3.138 Spieler die Karten in die Hand und leisteten den Buy-In in Höhe von 33 US-Dollar, so dass am Ende ein Jackpot von über $94.000 zustande kam. Den Final Table der besten sechs Spieler erreichten dabei gleich zwei deutsche Spieler: Olaf Maguhn aus Wustermark und Beckersen81 aus Niederdorfelden, während Sebastian Ruthenberg beispielsweise am Ende Rang 29 belegte. Erstgenannter sicherte sich am Ende den vierten Rang und erspielte so ein Preisgeld in Höhe von $5.036,49. Er wurde dabei von Beckersen81 vom Tisch genommen. Anschließend kam es zu einem Deal der drei verbliebenen Spieler.  Beckersen81 schaffte es danach ins finale Heads-Up und ging hier sogar mit einem leichten Chiplead von 8,8 Millionen zu 6,8 Millionen Chips gegenüber pocket22s ins Rennen. Nach sieben Händen Pot Limit Omaha fiel dann bereits die Entscheidung zugunsten des Deutschen. Er setzte sich mit Qs Th Kc 3s gegen 4h Ad 5s Kh bei einem Board aus Ks Kd Td Tc 5d durch. Aufgrund des Deals blieben Beckersen81 am Ende 11.500 anstelle der eigentlichen 14.593,62 US-Dollar.

Bei den Highrollern galt es für die Protagonisten, einen Buy-In in Höhe von 3.150 US-Dollar zu leisten. Dies taten am Ende 133 Spieler, so dass ein Preispool in Höhe von $399k ausgespielt wurde. Nicht in die bezahlten 18 Plätze schafften es dabei beispielsweise Sebastian Ruthenberg, George Danzer oder der Österreicher Johannes Steindl. Einziger Vertreter aus Deutschland am Final Table war Pedrobär aus Niederelbert. Dieser schaffte es am Ende sogar auf den zweiten Platz und nach einem Deal der letzten drei verbliebenen Spieler sicherte er sich so 72.000 US-Dollar anstelle der eigentlichen $69.825, die für Rang 2 vorgesehen waren. Er scheiterte im entscheidenden Duell gegen den Schweden McMang. Dieser gewann die letzte Hand im Heads-Up im No Limit Texas Hold’Em mit As Qs bei einem Board aus 3s 7d Th Qh 2s . Hier hatte Pedrobär lediglich Qd Jd vorzuweisen.

Autor: M. Böning
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