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November Niner Soi Nguyen siegt bei FTOPS als Host
18.11.2010

November Niner Soi Nguyen siegt bei FTOPS als Host

November Niner Soi Nguyen siegt bei FTOPS als Host

Soi Nguyen, der es bei der diesjährigen World Series of Poker (WSOP) an den Final Table im November schaffte, machte bei Event 18 der 18. Auflage der Full Tilt Online Poker Series (FTOPS) von sich reden. Der Neunte der WSOP 2010 konnte dieses Turnier nämlich als Host selbst gewinnen. Dafür wurde er mit einer Siegprämie in Höhe von 78.500 US-Dollar belohnt. Bei dem $216 No Limit Texas Hold’Em Rush Super Turbo Event hatten insgesamt 1.841 Spieler teilgenommen und so für einen Preispool in Höhe von $381.087 gesorgt.

Soi Nguyen ist damit der dritte Host in der FTOPS-Geschichte, der sein „eigenes“ Turnier gewinnen konnte. Bisher gelang es Erik Lindgren und Greg Mueller, als Gastgeber eines der FTOPS-Turniere siegreich zu beenden. Im Heads-Up setzte sich der November Niner übrigens gegen den deutschen Spieler hellviper86 durch, für den am Ende Rang zwei und $51.827 bei Event 18 der FTOPS XVIII blieben. Rang fünf und $22.484 sicherte sich der Österreicher Philpro01. 

Auch bei Event 17 machte zuvor ein Spieler das Rennen, der nicht gänzlich unbekannt ist. Denn mit Brent Hanks siegte bei dem Pot Limit Hold’Em/Omaha Turnier ein Teilnehmer, der online schon über zwei Millionen US-Dollar gewinnen konnte, beispielsweise eine Sunday Million auf PokerStars. Zudem cashte er auch schon bei der WSOP sechs Mal und ein Mal bei der WPT. Der US-Amerikaner setzte sich unter 1.061 Teilnehmern durch und gewann bei einem Buy-In von $216 am Ende $47.745. Zweiter wurde der Niederländer marcel_ve, der dafür $30.239 kassierte. Bei Event 19, einem No Limit Texas Hold’Em Turnier, schaffte es der Schweizer Michael Friedrich ins Heads-Up, scheiterte aber am Rumänen extassyman, der sich bei dem von Jens Vörtmann gehosteten Event der FTOPS XVIII durchsetzte und nach einem Deal $69.621 gewann. Für „RichieRichZH“ blieb nach der Niederlage im Heads-Up immerhin ein Trostpflaster von $57.954.

Autor: M. Böning
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