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Phil Hellmuth verpasst 12. WSOP-Bracelet
25.06.2010

Phil Hellmuth verpasst 12. WSOP-Bracelet

Phil Hellmuth verpasst 12. WSOP-Bracelet

Bei der 41. Auflage der World Series of Poker (WSOP) hat Phil Hellmuth sein 12. WSOP Bracelet verpasst, jedoch einmal mehr an einem Final Table gesessen. Bei Event 41 holte sich Hellmuth am Ende Rang sieben, während der Sieg an den Engländer Steve Jelinek ging. Unterdessen hat sich Frank Kassela sein 2. WSOP Bracelet geholt. Der Erfolg bei Event 40 war auch gleichzeitig der zweite Erfolg von Kassela bei der WSOP 2010, nachdem er schon Event 15 gewinnen konnte.

Insgesamt 847 Spieler leisteten bei Event 41 der WSOP 2010 den Buy-In in Höhe von 1.500 US Dollar. Bei dem Pot Limit Omaha Hi-Low Split-8 or Better war auch einige Prominenz mit von der Partie. So landeten beispielsweise Barry Greenstein (12.), Kevin MacPhee (32.) oder Mike Matusow (49.) in den 81 bezahlten Preisgeldrängen. Ebenso schaffte es auch ein Vertreter aus Deutschland. Moon Kim aus Eckendal wurde 61. und kassierte dafür $3.761. Am Final Table war es dann vor allem ein Name, der alles überragte: Phil Hellmuth. Immerhin konnte der US-Amerikaner in seiner Karriere bereits elf Bracelets gewinnen. Er cashte bei der World Series of Poker insgesamt 77 Mal und erspielte sich dadurch mehr als sechs Millionen US-Dollar. Kein Wunder, dass alle Augen auf ihn gerichtet waren. Doch er verabschiedete sich recht früh am Final Table und wurde am Ende Siebter. Hierfür gab es immerhin erneut $30.633. Im finalen Heads-Up standen sich letztendlich Steve Jelinek aus England und John Gottlieb aus den USA gegenüber. Dieses Duell entschied Jelinek nach zweieinhalb Stunden für sich. Somit gewann der Brite $245.871 neben seinem ersten Bracelet, während für Gottlieb $151.884 übrig blieben.

Bei Event 40 der WSOP 2010 nahmen insgesamt 365 Pokerasse die Karten in die Hand, um den $2.500 Seven Card Razz Wettbewerb zu gewinnen, oder zumindest einen der 40 bezahlten Plätze zu erreichen. In diese schafften es unter anderem Greg Raymer (37.), Daniel Negreanu (29.), Joe Hachem (22.) oder Dario Minieri (19.) – aber kein deutschsprachiger Spieler. Im finalen Heads-Up standen sich Frank Kassela – Gewinner von Event 15 der WSOP 2010 – und Maxwell Troy gegenüber. Dabei war die Ausgangslage für Troy sehr gut, nach seinem 2. Platz in Event 27 der WSOP 2010 nun sein erstes goldenes Armband zu gewinnen. Denn er ging mit einem Chipvorsprung von 1,75 Millionen zu 990.000 in das Heads-Up. Doch nach knapp zwei Stunden gewann dann Frank Kassela das finale Duell in Event 40 und sicherte sich neben seinem zweiten Bracelet bei der WSOP 2010 auch $214.085. Für Maxwell Troy blieb zum zweiten Mal bei der 41. Auflage der World Series of Poker der 2. Rang und ein Trostpflaster von $132.229.Von großem Interesse ist auch Event 43 der WSOP 2010. Denn bei der H.O.R.S.E. World Championship mit einem Buy-In von 10.000 US-Dollar sind natürlich viele Pokergrößen mit am Start. Insgesamt nahmen 241 Pokerspieler die Karten in die Hand, um hier um das Bracelet und die Siegprämie in Höhe von $611.666 zu gewinnen. Am Freitagmorgen an Tag 2 von insgesamt drei Tagen saßen noch 41 verbliebene Spieler an den Tischen im Rio in Las Vegas. Einige Größen wie Isabelle Mercier, Huck Seed, Chad Brown, Men Nguyen, Jennifer Harman oder Daniel Negreanu waren zu diesem Zeitpunkt bereits ausgeschieden. Da auch Sebastian Ruthenberg am Freitagmorgen eliminiert wurde, gibt es hier auch keine deutsche Hoffnung mehr, und auch die 24 bezahlten Plätze erreichte kein deutscher Spieler. Beste Chancen auf den Sieg in Event 43 der WSOP hatten am Freitagmorgen Carlos Mortensen, Brian Townsend und Matt Glantz. Die Entscheidung bei diesem Event fällt genauso wie bei Event 42 – einem $1.500 No Limit Texas Hold’Em - am Samstag. Auch hier war kein deutscher Spieler mehr unter den 47 verbliebenen von einstmals 2.521 gestarteten Teilnehmern.

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Autor: M. Böning
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