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Poker-Weltmeisterschaft: Sieg für Deutschland
21.11.2011

Poker-Weltmeisterschaft: Sieg für Deutschland

Poker-Weltmeisterschaft: Sieg für Deutschland

Bei der Poker-Weltmeisterschaft der International Federation of Poker (IFP) in London konnte sich das deutsche Team am Wochenende den Sieg holen – ohne den WSOP 2011 Main Event Champion Pius Heinz. Dieser erschein erst zum anschließenden Einzelwettbewerb, ging aber wieder früh vom Tisch. Den Sieg hier sowie die $250.000 holte sich der Spanier Raul Mestre, während Sandra Naujoks als beste deutsche Spielerin auf Rang sechs landete ($17.500).

Zuvor konnte sich Naujoks zusammen mit Tobias Reinkemeier, Tim Reese, Sebastian Ruthenberg, Moritz Kranich und Konstantin Bücherl den IFP Nationscup holen. Deutschland siegte beim Team-Event vor Frankreich und Brasilien. Gespielt wurde dabei im sogenannten Duplicate System. Dies bedeutet, dass an zwei Tischen genau die gleichen Karten gegeben und nur die Holecards der Spieler getauscht werden. Somit soll der „Glücksfaktor“ reduziert werden. Doch nicht nur dieses Spielsystem ist sicherlich nicht jedermanns Sache, auch die Technik spielte bei der Team-WM zunächst nicht mit, mussten doch die ersten rund 40 Hände wiederholt werden, da die Daten dieser verloren gegangen waren. Am Ende aber setzte sich das deutsche Team durch und holte den Weltmeistertitel.

Beim anschließenden Einzelwettbewerb namens „The Table“ beteiligten sich 130 geladene Pokerprofis, um den offiziellen IFP-Poker-Weltmeister zu bestimmen. Während für den amtierenden WSOP-Weltmeister Pius Heinz genauso wie für Gus Hansen, Tony G, Barry Greenstein, Mike Sexton oder Vanessa Selbst schon vor dem Final Table Schluss war, schafften es immerhin zwei deutsche Vertreter an den Finaltisch. Hierbei kam jedoch für Tim Reese und Sandra Naujoks recht früh das Aus. Immerhin aber blieb den beiden Deutschen für die Ränge 6 und 8 ein Preisgeld von $12.500 und $17.500. Im Heads-Up standen sich am Ende Raul Mestre und die Einheimische Vicky Coren gegenüber. Der Spanier konnte sich am Ende mit Ad 3c gegen Ac 5s durchsetzen, da das Board aus 8d 9d 5d Tc 6d gedealt wurde. Während sich Raul Mestre $250.000 sicherte, blieben für Coren $100.000.

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Autor: M. Böning
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