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Raubüberfall bei der EPT Berlin!
06.03.2010

Raubüberfall bei der EPT Berlin!

Raubüberfall bei der EPT Berlin!

Die PokerStars European Poker Tour (EPT) in Berlin ist am Samstag von einem schrecklichen Zwischenfall erfasst worden. Mehrere maskierte Täter haben offenbar einen Raubüberfall verübt und es auf die Kasse abgesehen. Das Wichtigste: es wurde offenbar glücklicherweise niemand bei dem Vorfall im Grand Hyatt Hotel verletzt. Ersten Berichten zufolge hieß es, die Täter konnten zwischen 800.000 und 1.000.000 Euro erbeuten, nach offiziellen Angaben von PokerStars sollen die Räuber lediglich eine geringe Geldmenge entwenden. Ziel des Überfalls war offenbar der Safe, in dem die Startgelder der EPT Berlin 2010 lagerten.

Nach offiziellen Angaben handelte es sich um vier Täter. Andere Berichte sprachen von bis zu sechs Tätern. Diese sollen dabei schwer bewaffnet gewesen sein, unter anderem mit Macheten, Handgranaten und Maschinengewehren. Allerdings gab es keine Explosionen oder Schüsse. Offenbar konnten die Security Kräfte Schlimmeres verhindern. Da die Täter offenbar keine Handschuhe getragen haben sollen und wohl anschließend auch durch ein Einkaufszentrum flohen, in dem es vor Überwachungskameras wimmelte, erhoffen sich die Ermittler, die Täter schnell zu schnappen.

Unterdessen wurde der Main Event der EPT Berlin fortgesetzt. Am Samstagabend war das Feld dabei auf 14 Spieler geschmolzen, ehe es zur Essenspause ging. Klarer Chipleader: Kevin MacPhee aus den USA mit 6.500.000 Chips vor Ilari Tahkokallio aus Finnland (3.500.000) sowie den beiden Deutschen Nico Behling (2.700.000) und Marko Neumann (1.965.000). Zudem befinden sich noch drei weitere deutsche Spieler im Feld. Als letzte Team PokerStars Pros haben sich Jude Ainsworth (Irland, Rang 19, 23.500 Euro Preisgeld) und Johannes Strassmann (23. Platz, 23.500 Euro) verabschiedet.

Autor: M. Böning
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