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Ultimate Bet: Betrogene Spieler reichen Klage ein
19.01.2012

Ultimate Bet: Betrogene Spieler reichen Klage ein

Ultimate Bet: Betrogene Spieler reichen Klage ein

Der Pokerraum Ultimate Bet kommt nicht zur Ruhe. Nun gibt es wieder einmal eine Klage gegen UB. Dieses Mal geht es aber nicht um den Black Friday, sondern um den einige Zeit zurückliegenden Super-User-Skandal. Bekanntermaßen hatten sich Mitarbeiter des Pokerraumes von Mitte 2003 bis Anfang 2008 Sicherheitslücken in der Software zu Eigen gemacht. So war es den Mitarbeitern möglich, die Hole-Cards der Opponenten einzusehen. Aus diesem Grund wurde nun die Sammelklage von acht betrogenen Spielern eingereicht. Bis zum heutigen Tage wurde der Super-User-Skandal nicht vollständig im Detail aufgeklärt.

Die Spieler Daniel Ashman, Dustin Wolf, Brad Booth, Daniel Smith, Thomas Koral, Joseph Sanders, Davie Lizmi und Greg Lavery haben deswegen nun Ultimate Bet und Excapsa Software sowie zehn bisher nicht bekannte Personen in Kalifornien verklagt. Der Meinung der Spieler nach sind mindestens 20 Millionen US-Dollar durch den Super-User-Skandal betrügerisch von den Angestellten damals gewonnen worden. Insgesamt soll den acht Spielern ein Schaden von zwei Millionen Dollar entstanden sein. Die Höhe des geforderten Schadenersatzes liegt jedoch höher, so wollen die Kläger mindestens zehn Millionen Dollar einfordern. Die Ausführung des Betruges war nach Auffassung der Kläger technisch nur möglich, da mehrere UB-Mitarbeiter gemeinsam am Werk waren. Die Anklagepunkte umfassen unter anderem Verletzung der Sorgfaltspflicht, betrügerischer Raub, Unterschlagung und Verschwörung.

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Autor: M. Böning
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