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WPT Tag 1A startet mit nur 126 Spielern
19.04.2009

WPT Tag 1A startet mit nur 126 Spielern

WPT Tag 1A startet mit nur 126 Spielern

Die Zeiten haben sich geändert in “good, old America”. Seit dem die Wirtschaft strauchelt, bläst die Krise auch einem $25k WPT Event gehörig Wind entgegen. Mit enttäuschenden 126 Starten an Tag 1A hat man jedoch trotz allem nicht gerechnet. Damit dürften die Teilnehmerzahlen aus den Vorjahren eindeutig nicht mehr zu erreichen sein, wo noch mehr als 545 Spieler bereit waren das Buy-In zu zahlen. Da werden die Veranstalter sicherlich neidisch auf die EPT San Remo gucken. Hier kamen zur ersten Hälfte des ersten Tages zeitgleich 578 Spieler zusammen.

Dennoch tat das kleine Teilnehmerfeld der Laune keinen Abbruch und es wurde gegambelt wie eh und je. Trotz einem massiven Stack von 100,000 Chips und 90-minütigen Levels schafften es dann auch einige Spieler sich früh in All-In Situationen zu verzetteln. Einer von ihnen war Phil Hellmuth. Mit seiner Extravaganz berühmt geworden, lebte er sie auch diesmal wieder vorzüglich aus und pulverisierte seinen Stack innerhalb von 15 Minuten. Zunächst kam er zwei Stunden später an den Tisch als alle anderen und dann verzettelte er sich auch gleich in folgende Situation mit dem ehemaligen WPT-Runner-Up Amnon Filippi:

Hellmuth startete vor dem Flop die Action und erhöhte auf 10,000. Der Flop mit 9c 9s 2s wurde daraufhin von beiden gecheckt. Mit der 6c im Turn wachte Filippi auf und setzte 8,500 die von Hellmuth auf 30,000 geraist wurden. Filippi machte den Call, sah den Kd auf dem River und ging sofort All-In. Hellmuth verabschiedete sich schließlich von seiner Hand und war der Meinung, dass er mit seinen Assen gegen Filippis Könige hinten gelegen hat. Filippi bestätigte zwar diese Vermutung, zeigte jedoch keine Beweise. Kurze Zeit später waren wieder beide Spieler in einer Hand involviert, die für Hellmuth das Ende bedeutete. Auf dem Board von Tc 6h 3d 2s Qh floppt Hellmuth mit 10-3 zwei Paare während Filippi auf dem River sein Set vervollständigte. Auf dem River ließ Hellmuth dann auch seine letzten Chips und Filippi lag nun bei fast 210,000 in Chips. Ganz vorne liegt er damit jedoch nicht, denn nachdem nur 21 das Turnier bisher verlassen mussten, sind folgende Spieler in Führung:

1. Vadim Trincher—309,7252. Johnny Chan—291,6753. Burt Boutin—281,0004. Shaun Deeb—269,9005. Brian Powell—254,075

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