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WSOP 2010: Bracelets an Praz Bansi, Michael Chow und Aadam Daya
03.06.2010

WSOP 2010: Bracelets an Praz Bansi, Michael Chow und Aadam Daya

WSOP 2010: Bracelets an Praz Bansi, Michael Chow und Aadam Daya

Am Donnerstagmorgen unserer Zeit haben sich Aadam Daya und der englische Profi Praz Bansi die nächsten Bracelets bei der 41. World Series of Poker (WSOP) gesichert. Während der Kanadier Aadam Daya Event 3 – ein $1.000 No Limit Texas Hold’Em Turnier – gewinnen konnte, sicherte sich Bansi Event 5. Bereits zuvor hatte sich Michael Chow aus den USA das dritte Bracelet der WSOP 2010 geholt. Er gewann Event 4, ein $1.500 Omaha Hi-Low Split 8 or Better.

Nach insgesamt vier Tagen konnte sich der Kanadier Aadam Daya Event 3 der WSOP 2010 sichern. Er setzte sich somit unter insgesamt 4.345 gestarteten Spielern durch. Für den Sieg bei dem $1.000 No Limit Texas Hold’Em Event sicherte sich Daya nicht nur das goldene Armband, sondern auch $625.872. Insgesamt wurden bei Event 3 der WSOP 2010 $3.910.500 ausgeschüttet. Im finalen Heads-Up setzte sich Daya gegen den US-Amerikaner Deepak Bhatti durch. In der finalen Hand gewann Aadam Daya mit Qd Qs gegen Kh 5s bei einem Board aus Js 4s 5h Ac 3d . Dabei schaffte es der 31jährige Kanadier, insgesamt acht US-Amerikaner am Final Table hinter sich zu lassen. Bester Deutscher bei Event 3 der WSOP 2010 wurde Horst Eilers. Der Hamburger holte sich mit Rang 31 ein Preisgeld von $15.642.

An Event 4 hatten sich 818 Spieler beteiligt, die das $1.500 Omaha Hi-Low Split 8 or Better gewinnen wollten. Am Ende setzte sich hier Michael Chow durch. Es war sein erstes WSOP Bracelet, nachdem er zuvor fünf mal cashte und auch einmal bereits an einem Final Table der WSOP saß. Neben dem goldenen Armband gab es für Chow auch $237.140 Preisgeld. Das entscheidende Heads-Up gewann Chow gegen Dan Heimiller, der auf der Jagd nach seinem zweiten WSOP-Bracelet seiner Karriere knapp scheiterte.  Am Ende musste er sich mit $146.505 trösten. In das Heads-Up ging Chow bereits mit einer leichten Chipführung von 2,175 Millionen zu 1,425 Millionen. Doch nach und nach baute Michael Chow seinen Vorsprung aus sicherte sich den Sieg mit einem Blatt aus Qh 9s 3h 2s bei einem Board aus Ad Th 5s Jd Kd , nachdem Heimiller mir Tc 8s 7c 2h All-In gegangen war. Bekanntermaßen sicherte sich bei Event 4 der 41. WSOP der Heilbronner Andreas Krause Rang 16 und ein Preisgeld in Höhe von $9.110. Damit war er bei diesem Wettbewerb immerhin der beste Spieler, der nicht aus den USA stammt.

Spannend verlief auch das Finale von Event 5, einem $1.500 No Limit Texas Hold’Em Wettbewerb. Hier setzte sich am Ende am Donnerstagmorgen unserer Zeit der Engländer Praz Bansi unter 2.092 Spielern durch, die hier starteten. Neben dem Bracelet gab es für den Sieger $515.501. Bester deutscher Spieler wurde hier Simon Gunther, der am Ende Rang 72 belegte. Für Praz Bansi war es nach 2006 nun schon das zweite WSOP Barcelet seiner Karriere. Insgesamt konnte der Londoner bereits zum neunten Mal bei der WSOP cashen. Im Heads-Up besiegte der Engländer den Kanadier Vincent Jacques. Bei der entscheidenden Hand setzte sich Bansi mit As Js gegen Ac 8s von Jacques bei einem Board aus Qs Qd Jh 8d 2c durch.

Am morgigen Freitag wird in Event 6 der WSOP 2010 die Entscheidung fallen. Bei dem $5.000 No Limit Hold’Em Shootout befanden sich bekanntermaßen einige Pokergrößen im Feld der 358 gestarteten Spieler. Doch die ganz großen Namen haben sich hier bereits verabschiedet und haben keine Chance mehr auf das Bracelet und das Sieger-Preisgeld in Höhe von $441.692. In die Preisgeldränge haben es jedoch immerhin unter anderem Dario Minieri, Tom „durrrrr“ Dwan, Faraz Jaka, Chad Brown oder Chris Ferguson geschafft. Sie alle gewannen $16.607. Bei noch verbliebenen neun Spielern am Donnerstagmorgen stand immerhin fest, dass es für den Sieger des Events 6 bei der WSOP 2010 das erste Bracelet sein wird.

Bei Event 7 der WSOP 2010 lief am Donnerstagmorgen gerade Tag 2 von drei geplanten Tagen, während Event 8 den Starttag mit 2.341 Teilnehmern bei dem $1.500 No Limit Texas Hold’Em erlebte. In Event 7 waren es noch 24 verbliebene Spieler, wobei hier keine deutschen Spieler mehr im Feld verblieben sind. Über diese und die weiteren Events der 41. World Series of Poker hält dich pokerworld24.org täglich auf dem Laufenden!

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Autor: M. Böning
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