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WSOP 2010: Bracelets für Dean Hamrick und Ian Gordon
26.06.2010

WSOP 2010: Bracelets für Dean Hamrick und Ian Gordon

WSOP 2010: Bracelets für Dean Hamrick und Ian Gordon

Dean Hamrick in Event 42 und Ian Gordon bei Event 43 der 41. World Series of Poker (WSOP) sind die Braceletgewinner vom Samstag. Hamrick setzte sich bei Event 42 gegen insgesamt 2.521 Spieler durch. Ian Gordon siegte in einem sehr langen und spannenden Wettbewerb am Samstagnachmittag im Heads-Up gegen Richard Ashby. Bei beiden Events spielten deutsche Spieler keine wichtige Rolle.

Bei Event 42 der WSOP 2010 kam es im finalen Heads-Up des $1.500 No Limit Texas Hold’Em Events zum Duell zwischen Thomas O’Neal und Dean Hamrick, der bislang bereits sieben Mal bei der WSOP gecasht hat, einmal dabei mit einem 100. Platz auch bei der laufenden WSOP 2010. In einem Heads-Up von drei Stunden setzte sich Hamrick am Ende durch und gewann sein erstes WSOP-Bracelet, während O’Neal zum ersten Mal überhaupt cashte. In der entscheidenden Hand setzte er sich mit Ad Qh gegen As 9s durch. Dafür gab es neben dem goldenen Armband auch die Siegprämie in Höhe von $604.222, während für O’Neal $375.627 blieben. Insgesamt schafften es bei Event 42 der WSOP 2010 genau 270 Spieler in die bezahlten Ränge, darunter auch die Deutschen Lennart Konst (Rang 265), Alexander Burkart (Platz 76) und Alain Medesan, der für Rang 30 insgesamt $14.021 Preisgeld kassierte. Ebenso unter den Platzierten befanden sich Humberto Brenes (16.), Carter Philipps (48.) und Arnaud Mattern (53.).

Zu einem wahren Marathon entwickelte sich auch Event 43, die H.O.R.S.E. World Championship. Erst am Samstag Nachmittag fand sich hier der Sieger, als Ian Gordon und Richard Ashby im finalen Heads-Up den Gewinner des Bracelets ermittelten, nachdem Eugene Katchalov als Dritter zum 17. Mal bei einer WSOP cashte, das Heads-Up aber erneut nicht erreichte. Im finalen Duell dauerte es dann lediglich 20 Minuten, ehe sich Gordon gegen Ashby durchsetzte. Für Gordon war es das erste Preisgeld überhaupt bei der WSOP, das mit $611.666 üppig ausgefallen ist. Ashby cashte mit seinen $378.027 zum 11. Mal bei der WSOP. Bei Event 21 der WSOP 2010 konnte der Engländer Ashby noch triumphieren, nun unterlag er am Ende im Heads-Up. Unter den 241 Spielern, die die 10.000 US-Dollar Buy-In auf den Tisch legten, gehörte natürlich jede Menge Prominenz. So wurde der zweifache Braceletgewinner Carlos Mortensen Sechster, Brian Townsend belegte Rang zehn und Todd Brunson holte sich Rang 18. Ebenfalls in den 24 Preisgeldrängen: Michael Chow, Robert Mizrachi, Scotty Nguyen und Al Barbieri. Deutsche Spieler schafften es nicht in die bezahlten Ränge bei Event 43 der WSOP 2010.

Autor: M. Böning
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