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WSOP 2010: Holger Kanisch verpasst Bracelet
16.06.2010

WSOP 2010: Holger Kanisch verpasst Bracelet

WSOP 2010: Holger Kanisch verpasst Bracelet

Am heutigen Tag gibt es in Sachen Bracelets bei der 41. World Series of Poker (WSOP) eine kleine Ruhepause. Zwar sind aktuell insgesamt fünf Wettbewerbe im Gange, allerdings werden die nächsten Sieger erst wieder in der Nacht zum Donnerstag gekürt. Fest steht aber, dass Holger Kanisch in Event 24 den Traum vom goldenen Armband nicht verwirklichen kann, da er inzwischen ausgeschieden ist.

Bei Event 24 der WSOP 2010 befanden sich die Spieler in der Nacht zum Mittwoch in Tag 3 von insgesamt vier angesetzten Tagen. Zum Zeitpunkt dieses Berichtes waren noch 16 Pokerspieler bei dem $1.000 No Limit Texas Hold’Em Wettbewerb im Rennen. Gestartet waren an den beiden Starttagen insgesamt 3.289 Spieler, so dass insgesamt $2.960.100 an 342 Spieler ausbezahlt werden. $14.741 Preisgeld konnte sich der letzte verbliebene Deutsche, Holger Kanisch, erspielen. Gegen 2 Uhr nachts deutscher Zeit schied er gegen John Tolbert aus und musste mit Rang 21 Vorlieb nehmen, obwohl er zu Beginn von Tag 3 noch recht aussichtsreich im Rennen lag.  Dabei konnte sich Tolbert über die glückliche Rivercard bedanken. Denn sein Blatt aus 5s 6c erhielt bis zum Turn zunächst Unterstützung von 7c Kd 4h 2h und als River kam tatsächlich die 3c , um die Nut Straight bei dieser Hand in Event 24 der WSOP 2010 zu vollenden – sehr zum Ärger von Holger Kanisch. Immerhin konnte der Wuppertaler, der bei der EPT 2009 in Dortmund das Heads-Up gegen Sandra Naujoks verlor, nun erstmals bei der WSOP cashen.

Die 126 bezahlten Plätze wurden inzwischen bei Event 26 der WSOP 2010 erreicht. Bei dem Wettbewerb starteten 1.245 Spieler, von denen in der Nacht zum Mittwoch noch 90 an Tag 2 von drei geplanten Tagen mit dabei waren. Sehr erfreulich zu diesem Zeitpunkt: Florian Langmann lag gegen 2:45 Uhr in der Nacht zum Mittwoch auf einem hervorragenden zweiten Rang des Chipcounts bei dem $2.500 Six Handed No Limit Hold’Em Wettbewerb. Doch auch zwei weitere deutsche Spieler hatten zu diesem Zeitpunkt noch Chancen auf die $630.031 Siegprämie: Tim Kahlmeyer und Eduard Scharf, die ebenfalls im oberen Drittel des Chipcounts lagen. Den Traum vom Bracelet bei Event 26 der WSOP 2010 mussten dagegen schon beispielsweise Annette Obrestad (Platz 126, $4.782), Al Barbieri (110. Rang, $4.782) oder der Österreicher Johannes Steindl (Rang 100, $5.211) begraben. Immerhin schafften sie es aber im Gegensatz zu einigen anderen bekannten Spielern ins Geld. Keine deutschen Hoffnungen mehr gibt es bei Event 27 der WSOP, einem Seven Card Stud Hi-Low-8 or Better mit einem Buy-In in Höhe von $1.500.  Dieser Wettbewerb befindet sich in Tag 2 von drei Tagen.

Zudem starteten in der Nacht zum Mittwoch die Events 28 und 29 bei der WSOP 2010. Darüber wird Dich pokerworld24.org stets auf dem Laufenden halten.

Autor: M. Böning
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