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WSOP 2010: Kein deutscher Braceletgewinner in Sicht
01.07.2010

WSOP 2010: Kein deutscher Braceletgewinner in Sicht

WSOP 2010: Kein deutscher Braceletgewinner in Sicht

Insgesamt 58 Events inklusive des Tournament of Champions (TOC) stehen bei der World Series of Poker (WSOP) 2010 auf dem Programm. Dass jedoch einer dieser Wettbewerbe von einem deutschen Pokerspieler gewonnen wird – diese Chance wird immer geringer. Insgesamt 47 Events sind bereits entschieden, ohne dass ein deutscher Spieler ernsthaft nach einem Bracelet greifen konnte. Und auch bei den drei Events, die am heutigen Donnerstag entschieden werden, spielt kein Deutscher eine Rolle.

Event 47 ist ein viertägiges $1.000 No Limit Texas Hold’Em Turnier, bei dem insgesamt 3.128 Spieler für einen Preispool von $2.815.200 sorgten. Insgesamt 324 Spieler haben es hierbei ins Geld geschafft. Darunter befanden sich auch fünf deutsche Spieler. Während vier davon jenseits des 100. Platzes zu finden waren, schaffte es Dieter Stoeffler aus Jockgrim auf Rang 19 ($13.907). Die ganz großen Namen der Pokerszene sucht man hier vergebens. Am Donnerstagmorgen kämpften noch drei Spieler um das Bracelet und die Siegprämie von $485.791. Dabei hatte der Kanadier Owen Crowe mit 5,27 Millionen Chips die besten Chancen, während Shawn Busse (2,31 Millionen) und der Finne Pekka Ikonen (1,8 Millionen) vor allem auf das Erreichen des Heads-Ups hoffen.

Ebenso wird im Laufe des Donnerstags der Event 49 der WSOP 2010 entschieden, ein $1.500 No Limit Hold’Em Wettbewerb, bei dem 2.543 Teilnehmer die Karten in die Hand nahmen. Am Donnerstagmorgen gegen sechs Uhr deutscher Zeit startete hier der Final Table – ebenfalls ohne deutsche Spieler. Bastian Fischer auf Rang 44, Christian Krupp auf dem 59. Platz, Ronny Pickard (72.) und Alain Medesan (79.) haben es immerhin unter die Top 100 bei diesem Event geschafft, was ihnen Preisgelder von $5.801 bis $11.603 einbrachte. Die ganz großen Namen fehlten auch bei diesem Wettbewerb. Von den verbliebenen neun Spielern bei Event 49 der 41. WSOP im Hotel und Casino Rio in Las Vegas ist der Rumäne Mihai Manole der bekannteste. Er schaffte es bislang immerhin sieben Mal bei der WSOP ins Geld, und auch bei der WPT und EPT – zuletzt bei der EPT Berlin 2010 – konnte Manole schon cashen. Sein größter Erfolg war der vierte Rang bei der EPT 2009 in Barcelona.

Bei Event 50 der 41. WSOP hat sich der letzte deutsche Spieler – Benjamin Spindler – in der Nacht zum Donnerstag verabschiedet. Immerhin schaffte es Benjamin Spindler auf Rang 19 des $5.000 Pot Limit Omaha Turniers, was ihm sein drittes WSOP Preisgeld ($15.566) einbrachte. Spindler war der einzige deutsche Spieler unter den 45 Platzierten, die ein Preisgeld für diesen Event mitnehmen durften. Ebenfalls cashen konnten hier die Norwegerin Annette Obrestad und Jason Mercier. Am Donnerstagmorgen lief bereits der Final Table des dreitätigen Events. Gute Chancen auf das Bracelet und die $508.090 Siegprämie haben Robert Mizrachi, Jose Ignacio-Barbero und Eric Liu.

Autor: M. Böning
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