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WSOP 2010: Weiter Hoffen auf deutschen Sieg
19.06.2010

WSOP 2010: Weiter Hoffen auf deutschen Sieg

WSOP 2010: Weiter Hoffen auf deutschen Sieg

Die deutschen Fans hoffen weiterhin auf einen Sieg eines deutschen Spielers bei der World Series of Poker (WSOP) 2010 im Hotel und Casino Rio in Las Vegas. Doch am Samstagmorgen wird sich dieser Traum nicht erfüllen. Denn bei Event 30 und 31 ist kein deutscher mehr mit von der Partie. Immerhin gibt es aber Hoffnung bei einem weiteren Event.

Bei Event 30 der 41. WSOP – einem $1.500 No Limit Hold’Em – wird im Laufe des Samstages noch die Entscheidung fallen. Insgesamt befanden sich am Samstag zur Frühstückszeit noch drei Spieler im Kampf um das Bracelet und die Siegprämie von $581.851. Insgesamt waren einstmals 2.394 Spieler gestartet. Fakt ist, dass es hier einen neuen Braceletträger gibt, da alle noch vertretenen Pokerspieler noch kein goldenes Armband in ihrer Karriere gewinnen konnten. Erfahrenster Spieler ist hierbei der Londoner Mike Ellis, der immerhin schon mehrfach in den Preisgeldrängen der WSOP in den vergangenen Jahren vertreten war. Der letzte verbliebene deutschsprachige Spieler – Full Tilt Pro Markus Lehmann – schaffte es immerhin auf Platz 13. Bei seinem dritten Karriere-Cash der WSOP gab es somit $26.049. Bester deutscher Spieler wurde Rudolf Zintel, der auf Rang 28 erstmals in seiner Karriere bei der WSOP cashte ($13.541).

Event 31 der WSOP 2010 war am Samstag Vormittag ebenfalls noch nicht beendet. Bei dem $1.500 kämpften aktuell noch drei von 828 gestarteten Pokerspielern um den Sieg, für den es nicht nur das Bracelet gibt, sondern auch $256.820 Siegprämie. Den Sieg machen hier Al Barbieri (12 WSOP Cashes), der Russe Konstantin Puchkov und Dustin Leary unter sich aus. Bereits geschlagen sind der Schwede Ken Lennaard, der als Vierter nun schon zum 14. Mal cashte, Robert Mizrachi oder Chip Jett, der mit Rang neun seinen 17. Cash realisierte – allein schon sein dritter bei der WSOP 2010. Ebenfalls zu den geschlagenen gehörte der Österreicher Johannes Steindl. Der PokerStars Pro belegte am Ende immerhin Rang 16 und nahm dafür 8.339 US-Dollar mit. Dies war sein fünftes WSOP-Preisgeld und seine beste Platzierung bislang bei der World Series of Poker. Spieler aus Deutschland schafften es bei Event 31 der WSOP 2010 nicht ins Geld.

Dies ist bei Event 32 der WSOP 2010 – einem $5.000 Six Handed No Limit Hold’Em Event - ganz anders. Denn hier konnten Nico Behling auf Rang 37 und Benjamin Spindler als 45. $12.653 und $11.345 gewinnen und sich unter 568 Spieler recht gut behaupten. Erfolgreichster Spieler war Matthias Neu, der mit Rang 23 seinen vierten WSOP Cash sicherte ($21.036). Knapp die 54 Geldränge verpasst hat zudem George Danzer. Am Samstagmorgen befanden sich an Tag 2 noch 23 Spieler im Kampf um das Bracelet, darunter Erick Lindgren und Men Nguyen, die sich auf den vorderen Plätzen aufhielten, während beispielsweise Jennifer Harmann, James Akenhead, Phil Ivey oder Chad Brown die Preisgeldränge verfehlten. Und auch in Event 33, einem $2.500 Pot Limit Hold’Em/Omaha, gibt es deutsche Spieler in den Preisgeldrängen zu sehen. So konnte Peyman Luth aus Hamburg mit Rang 24 sein erstes Preisgeld bei einer WSOP verbuchen ($7.981), während Michael Keiner beispielweise vorzeitig die Segel streichen musste. Am Samstagmorgen waren noch 22 Spieler an Tag 2 des Events 33 bei der WSOP 2010 im Rennen, darunter auch Konstantin Bücherl. Allerdings lagen beispielsweise Phil Ivey und der EPT Berlin 2010 Gewinner Kevin MacPhee in weitaus besserer Position als der Deutsche. Dennoch bleibt die Hoffnung aufrecht erhalten, dass Bücherl vielleicht das erste deutsche Bracelet bei der WSOP 2010 erspielt. Wir drücken die Daumen!

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Autor: M. Böning
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