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WSOP 2011: Phil Hellmuth verpasst erneut Bracelet 12
21.06.2011

WSOP 2011: Phil Hellmuth verpasst erneut Bracelet 12

WSOP 2011: Phil Hellmuth verpasst erneut Bracelet 12

Inzwischen läuft bei der World Series of Poker (WSOP) 2011 Event 35 und die Halbzeit beim wichtigsten Pokerevent des Jahres ist längst überschritten. Auf einen deutschen Sieger oder aber einen deutschen Final-Table-Teilnehmer müssen die Pokerfans nach wie vor warten. Immerhin aber gibt es von vergangener Nacht erfreuliche deutsche Ergebnisse aus dem Hotel und Casino Rio in Las Vegas zu vermelden. Denn in Event 32 der WSOP 2011, einem $1.500 No Limit Texas Hold’Em Event, schafften es gleich drei deutsche Spieler unter die besten 22 der 2.828 gestarteten Teilnehmer.

Das beste deutsche Ergebnis lieferte hierbei David Pishvafar aus Hamburg ab, der am Ende auf Rang 12 landete und dafür $38.445 kassierte. Fünf Plätze dahinter findet sich mit Pham Kimphuc aus Kassel der nächste Pokerspieler, der die deutschen Farben bei der WSOP 2011 vertritt. Hierfür gab es ein Preisgeld von $23.861. Zudem erreichte Bodo Sbrzesny Rang 22 ($19.127). Ferner schafften es einige weitere deutschsprachige Spieler in die bezahlten 297 Ränge bei Event 32 der WSOP 2011 in Las Vegas. Mit der Entscheidung hatten die deutschen Pokerspieler bei diesem Event aber erneut nichts zu tun. Den Sieg holte sich der US-Amerikaner Kirk Caldwell, der dafür $668.276 kassierte. Im finalen Heads-Up setzte er sich im Rio in der entscheidenden Hand mit 8c 8h gegen Ac Qs von Ben White durch, dem für Rang zwei ein Trostpflaster von $414.918 blieb.

Bei Event 33 der 42. WSOP waren es erneut die großen Namen, die dominierten. Insgesamt starteten bei der Seven Card Stud Hi-Low Split-8 or Better Championship mit einem Buy-In von 10.000 US-Dollar 168 Pokerspieler, aufgrund des hohen Buy-Ins natürlich vorwiegend bekannte Pokergrößen. So finden sich in den bezahlten Rängen dann auch Spieler wie David Benyamine (5./$96.836), Phil Laak (12./$36.858) oder Erik Seidel (13./$32.057) wieder. Im Heads-Up dieses Events hatte dann Phil Hellmuth wieder einmal die Chance, sein 12. Bracelet bei der WSOP zu ergattern. Doch der elffache WSOP-Rekord-Gewinner ging bereits mit einem Chiprückstand von 1,3 Millionen zu 3,7 Millionen ins Rennen und musste sich am Ende Eric Rodawig geschlagen geben, der sein erstes Bracelet und $442.183 gewinnen konnte. Phil Hellmuth hingegen erreichte wie in der Vorwoche bei Event 16 Rang zwei und kassierte $273.233.Derweil wurde bei Event 34 Tag 2 in Angriff genommen. Von den insgesamt 3.144 Spielern, die das Buy-In in Höhe von $1.000 bei dem No Limit Texas Hold’Em Event geleistet haben, waren am Dienstagmittag nach Ende des vorletzten geplanten Tages noch 27 Spieler mit von der Partie. Darunter befanden sich im Rio aber weder deutschsprachige Teilnehmer, noch bekannte Pokergrößen. In die bezahlten 324 Plätze schafften es neben anderen Matthias Kurtz (277./$2.093) und Christopher Breitbach (104./$2.942). Darüber hinaus wurde in der vergangenen Nacht bei der WSOP 2011 Event 35 gestartet, ein $5.000 Six Handed Pot Limit Omaha Turnier mit 507 Teilnehmer. Unter den 110 Spielern, die Tag 1 überstanden haben, befinden sich unter anderem Chipleader Vanessa Selbst (250.300), Erick Lindgren (208.700), Shaun Deeb (195.000), Tom „durrrrr“ Dwan (81.300), Jason Mercier (56.800), Sorel Mizzi (51.500) und Jeff Lisandro (26.000).

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Autor: M. Böning
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