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WSOP 2011 trotzt dem Black Friday mit mehreren Rekorden
14.07.2011

WSOP 2011 trotzt dem Black Friday mit mehreren Rekorden

WSOP 2011 trotzt dem Black Friday mit mehreren Rekorden

Vor dem Start der World Series of Poker (WSOP) 2011 in Las Vegas vermuteten einige Insider und Pokerfans, dass sich der sogenannte Black Friday negativ auf das Jahreshighlight auswirken könnte. Doch auch wenn zahlreiche Pokerspieler, die den Start bei der WSOP geplant hatten, dem Event fernblieben – wie beispielsweise ein Phil Ivey – so hat sich dies letztendlich nicht bemerkbar gemacht. Denn beim Blick auf die Zahlen der WSOP 2011 wird schnell deutlich, dass das Pokern mehr boomt denn je.

An den 58 Events der WSOP 2011 beteiligten sich insgesamt 75.672 Spieler. Dies sind 3,7 Prozent mehr als noch bei der World Series of Poker im Vorjahr. Dadurch wurde auch der größte Gesamt-Preispool einer WSOP überhaupt kreiert. Satte $191.999.010 wurden und werden bei den Turnieren der WSOP 2011 ausgeschüttet. Damit gab es insgesamt 2,6 Prozent mehr Preisgelder als noch im Vorjahr. Auch wenn der Main Event mit 6.865 Teilnehmern „nur“ das drittgrößte Starterfeld in der Geschichte aufweist, so fielen doch einige weitere Rekorde. Beispielsweise gab es bei der WSOP das größte Starterfeld an einem Tag mit 3.752 Pokerspielern, die bei Event 30 starteten. Zudem wurden 46 Turniere bei der WSOP 2011 gespielt, deren Preispool über eine Million US-Dollar betrug.

Für einen ganz besonderen Rekord sorgte zudem Artie Cobb. Nachdem dieser Pokerspieler zuletzt 1976 cashte, gelang ihm dies nun erstmals nach 35 Jahren wieder. Dies ist die längste Zeitspanne zwischen zwei Cashes. Derweil konnte Phil Hellmuth seine Rekordserie ausbauen. Zwar ist er immer noch auf der Jagd nach Bracelet Nummer 12, kann aber nunmehr 43 Final Table Teilnehmen und 84 Cashes bei der WSOP vorweisen.

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Autor: M. Böning
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