Alles über Online Pokern
WSOP Bracelets für Barch, Ashby und Hellebuyck
14.06.2010

WSOP Bracelets für Barch, Ashby und Hellebuyck

WSOP Bracelets für Barch, Ashby und Hellebuyck

Über das Wochenende nahm die 41. World Series of Poker (WSOP) nochmals so richtig Fahrt auf. John „Tex“ Barch, Richard Ashby und die Französin Vanessa Hellebuyck konnten am Sonntag ihre ersten WSOP Bracelets ihrer Karriere gewinnen. Aus deutscher Sicht verliefen der Sonntag und auch der Montagmorgen nicht sonderlich erfolgreich.

John „Tex“ Barch sicherte sich Event 20 der WSOP 2010. Bei dem $1.500 Pot Limit Omaha Wettbewerb nahmen insgesamt 885 Spieler die Karten in die Hand und sorgten so für einen Preispool in Höhe von $1.194.750. Am Final Table gab es im Gegensatz zu den sonstigen Events bei der WSOP keine allzu große US-Übermacht, da „nur“ vier Spieler aus den USA daran Platz nahmen, sowie vier Kanadier und der Franzose Thibaut Klinghammer, der es sogar bis ins Heads-Up bei Event 20 der WSOP 2010 schaffte. In diesem war der Franzose gegen Barch jedoch auf verlorenem Posten, ging der US-Amerikaner doch mit einem 9:1 Chiplead in das entscheidende Duell. Nach nicht einmal einer Viertelstunde war dann auch Schluss für den Franzosen, der mit 8h Th 7c 2s bei einem Board aus Jc Ah 7s Tc Qs an John Barch und dessen Js 7h 8c 2d scheiterte. Somit gab es für Barch das Bracelet und $256.919, während sich der Franzose mit $158.698 zufrieden geben musste. In die 81 bezahlten Preisgeldränge schaffte es auch PokerStars Pro Michael Keiner, der für Rang 47 ein Preisgeld von $4.647 erzielte.

In Event 21 war es dann der Brite Richard Ashby, der sein erstes goldenes Armband erspielen konnte. Im finalen Heads-Up des Seven Card Stud Wettbewerbs konnte der Engländer die US-Amerikanerin Christine Pietsch besiegen. Mit Qd Qc / 3h 7d 9c 7s / Js setzte sich Ashby gegen Pietsch (Kc Td / Jc 8c Ts Ad / 2h ) durch und gewann so neben dem Bracelet auch $140.467, während für Christine Pietsch $86.756 blieben. Für die großen Namen am Final Table dieses Wettbewerbs blieben am Ende die nachfolgenden Plätze. So schaffte es Dan Heimiller zwar bereits zum 39. Mal in die Cashes bei der WSOP, sein zweites Bracelet schaffte er als 4. aber erneut nicht – genauso wenig wie Alexander Kravchenko, der am Ende Neunter wurde und als letzter Spieler vor dem Final Table eliminiert worden war. Der Kanadier Sorel Mizzi cashte nun als Sechster schon zum elften Mal bei der WSOP, wartet aber noch immer auf sein erstes goldenes Armband. Zum ersten Mal bei der WSOP cashen konnte Julian Herold aus Buchloe, der es in Event 21 bei der 41. WSOP unter den insgesamt 408 Teilnehmern auf Rang 15 brachte und sich so über $5.155 freuen durfte. Peter Klaus Stohner wurde 22. und Marco Liesy schaffte mit Rang 30 sein viertes WSOP-Preisgeld in drei Jahren.

Event 22 der WSOP 2010 war dann den Frauen vorbehalten, ging es doch bei der Ladies No Limit Texas Hold’Em Championship zur Sache. Am Ende setzte sich am Montagmorgen die Französin Vanessa Hellebuyck im Heads-Up gegen Sidsel Boesen aus Dänemark durch, um sich so nicht nur das erste Bracelet ihrer Karriere zu sichern, sondern auch ein Preisgeld in Höhe von $192.132. Für die Dänin Boesen kam mit 9d Td gegen 5d 5s das Aus – immerhin blieb ihr ein Trostpflaster in Höhe von $118.897. Insgesamt hatten sich 1048 Spielerinnen an dem Wettbewerb beteiligt. So wie übrigens auch sechs Männer, die als Frauen verkleidet ihr Glück versuchten, wie beispielsweise Shaun Deeb oder David Sesso. Glücklicherweise schafften es diese Männer nicht in die bezahlten 117 Plätze, da einige Frauen doch nicht wirklich begeistert waren von dem Auftritt der verkleideten Männer.

Autor: M. Böning
Alle Rechte vorbehalten.