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Zehn deutsche Spieler mit Chancen auf Final Table bei der EPT Berlin
06.03.2010

Zehn deutsche Spieler mit Chancen auf Final Table bei der EPT Berlin

Zehn deutsche Spieler mit Chancen auf Final Table bei der EPT Berlin

An Tag 3 der PokerStars European Poker Tour (EPT) Berlin ist das Feld um genau 100 Spieler auf jetzt noch 24 Teilnehmer reduziert worden. Unter den verbliebenen Pokerspielern im Grand Hyatt Hotel befinden sich noch zehn deutsche Spieler im Feld des 5.300 Euro No Limit Texas Hold’Em Main Events. Die besten Chancen auf das Siegerpreisgeld in Höhe von einer Million Euro hat nach Tag 3 der US-Amerikaner Kevin MacPhee. Der PokerStars Spieler führt das Feld mit einem Stack von 2.526.000 Chips an. Auf dem zweiten Rang im Chipcount liegt der Däne Theo Jorgensen nit 2.408.000 Chips, auf Rang drei folgt der Franzose Marc Inizan (2.109.000).

Der beste der verbliebenen zehn deutschen Spieler beim größten deutschen Live Poker Event aller Zeiten ist Paul Thomas Otto, der mit 1.546.000 auf Rang sieben liegt – knapp vor Jonas Gutteck (1.486.000) und Marko Neumann (1.448.000). Ziemlich am Ende der verbliebenen 24 Teilnehmer im Grand Hyatt Hotel bei der EPT Berlin liegen die beiden letzten verbliebenen PokerStars Pros. Jude Ainsworth aus Irland nimmt mit 539.000 Chips Rang 20 ein und Johannes Strassmann startet an Tag 4 am Samstag von Platz 22 des Chipcounts mit 515.000 Chips. Alle verbliebenen Spieler haben ein Preisgeld von 21.000 Euro sicher.

Natürlich mussten an Tag 3 auch einige bekannte Namen Federn lassen. Als einer der ersten wurde Benjamin Kang von den Tischen genommen. Mit seinem 94. Rang sicherte er sich ein Preisgeld von 11.000 Euro. Mit seinen Pocketqueens scheiterte er an Jesus Ramos, dessen Blatt aus Ax Kx am Board Kc traf. Kurze Zeit danach erwischte es auch den schwedischen PokerStars Pro William Thorson und Kfir Yamin, der den Chipcount nach Tag 1A noch anführte. Einige Zeit später wurde dann auch der Niederländer Marcel Luske eliminiert. Für den PokerStars Pro blieb mit Rang 48 immerhin ein Preisgeld in Höhe von 17.500 Euro – genauso wie für Julian Thew für seinen 44. Platz.

In die mit Abstand interessanteste Hand des Tages waren Christoph Groß und Eike Seidel verwickelt, der mit Ac As All-In ging und gegen 4h 4s im Vorteil schien. Dies war auch nach dem Flop aus 4d Ah 7c der Fall und nach dem9s Turn gab es nur eine einzige Chance für Eike Seidel, nämlich 4c – und genau das war die River Karte! Doch im weiteren Turnierverlauf an Tag 3 bei der EPT Berlin mussten beide Protagonisten auf den Rängen 26 und 28 die Segel streichen.

Heute wird die EPT Berlin an Tag 4 auf den Final Table heruntergespielt, bevor am Sonntag die Entscheidung fällt, wer die eine Million Euro aus dem Grand Hyatt Hotel mitnehmen wird.

Chipcount nach Tag 3 der EPT Berlin 2010

Kevin MacPhee, USA, 2.526.000
Theo Jorgensen, Dänemark, 2.408.000
Marc Inizan, Frankreich, 2.109.000
Ketul Nathwani, Großbritannien, 2.056.000
Stefan Huber, Schweiz, 1.850.000
Iikka Tahkokallio, Finnland, 1.564.000
Paul Thomas Otto, Deutschland, 1.546.000
Jonas Gutteck, Deutschland, 1.486.000
Marko Neumann, Deutschland, 1.448.000
Artur Wasek, Polen, 1.405.000
Evgeniy Zaytsev, Russland, 1.368.000
Norman Kastner, Deutschland, 1.270.000
Ilya Gorodetskiy, Russland, 989.000
Marcel Koller, Schweiz, 865.000
Joao Barbosa, Portugal, 794.000
Alfonso Amendola, Italien, 640.000
Carsten Joh, Deutschland, 609.000
Lennart Holz, Deutschland, 600.000
Luca Cainelli, Italien, 558.000
Jude Ainsworth, Irland, 539.000
Mathias Kuerschner, Deutschland, 516.000
Johannes Strassmann, Deutschland, 515.000
Nico Behling, Deutschland, 505.000
The Duc Ngo, Deutschland, 144.000

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Autor: M. Böning
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