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Amaya Gaming kauft sich PokerStars – Kaufpreis: 4,9 Milliarden US-Dollar
14.06.2014

Amaya Gaming kauft sich PokerStars – Kaufpreis: 4,9 Milliarden US-Dollar

Amaya Gaming kauft sich PokerStars – Kaufpreis: 4,9 Milliarden US-Dollar

Auf dem weltweiten Online Pokermarkt gab es nun einen Paukenschlag. Die kanadische Amaya-Gaming Gruppe hat sich nämlich PokerStars und Full Tilt Poker von der Rational Group gesichert. Satte 4,9 Milliarden US-Dollar kostete der Eigentümerwechsel des weltweit größten Online Poker Raumes. Der Grund ist recht einfach: PokerStars will wieder auf den US-Markt drängen, was mit Blick auf die Bad Actor Klausel und die Person Isai Scheinberg unter den bisherigen Bedingungen nicht möglich war.

Nach dem nun zustande gekommenen Deal verkaufen die Aktionäre des Mutterkonzerns von PokerStars ihre Anteile an die Amaya Gaming Group. Darüber hinaus erfolgt auch der notwendige Rücktritt von Personen wie Mark Scheinberg. Der Sohn von Firmengründer Isai Scheinberg war zuletzt formell auf dem Papier der CEO von PokerStars. "Amaya ist der Ansicht, dass die Transaktion den Eintritt von PokerStars und Full Tilt Poker in regulierte Märkte, in denen Amaya bereits präsent ist, insbesondere den USA, fördert", erklärten die beiden Unternehmen in einer Pressemitteilung. Ob sich konkret etwas für die Spieler in Europa ändern wird durch den Eigentümerwechsel ist nicht bekannt. Allerdings sollte es hier keine Veränderungen geben zunächst.

Im Zuge des Black Friday im April 2011 wurde unter anderem Isai Scheinberg wegen Betruges, Geldwäsche und illegalem Glücksspiel angeklagt. Allerdings konnte der PokerStars Gründer nicht gefasst werden, da er sich stets außerhalb den USA aufhält. Immerhin einigten sich die Rational Group und die US-Justizbehörden darauf, dass die PokerStars Mutter Full Tilt Poker übernehmen durfte. Zudem endete der Black Friday in einem Vergleich, in dem das Unternehmen 731 Millionen US-Dollar zahlte.

Der Zutritt zu den regulierten Online Glücksspiel Märkten in Nevada, New Jersey und Delaware blieb aber PokerStars bislang verwehrt. Noch im vergangenen Dezember erklärte die Glücksspielbehörde von New Jersey, dass PokerStars für die nachfolgenden zwei Jahre keine Lizenz in dem US-Bundesstaat bekommen wird.

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Autor: M. Böning
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