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Belgische Behörden gehen gegen Betclic Everest Poker vor
04.03.2014

Belgische Behörden gehen gegen Betclic Everest Poker vor

Belgische Behörden gehen gegen Betclic Everest Poker vor

Auch in Belgien ist der Online Pokermarkt bekanntlich lizenziert und reguliert. Zudem gibt es auch eine Blacklist in dem Land, auf der die Anbieter stehen, die ohne Lizenz operieren. Wer sich trotz Ermahnung nicht an die Vorgaben hält, der wird zur Kasse gebeten. Das musste nun der zum iPoker Netzwerk gehörende Pokerraum Betclic Everest schmerzhaft erfahren.

Denn die Behörden in Belgien sind nun gegen den Online Poker Anbieter, der ohne Lizenz in Belgien operiert, vorgegangen. Da die Franzosen nach wie vor Online Poker angeboten haben, obwohl sie schon seit fast zwei Jahren auf der Blacklist standen, beschlagnahmte die Staatsanwaltschaft nun satte 600.000 Euro. Begründet wurde dies mit dem Betreiben eines ungesetzlichen Glücksspiels.

Dabei könnte es für Betclic Everest sogar noch schlimmer kommen, darf diese Strafe durch die Glücksspiel Kommission in Belgien sogar noch verdoppelt werden im schlimmsten Fall. Jedoch fühlen sich die Macher dieses iPoker Netzwerk Pokerraumes wie einige andere im Recht mit Blick auf das belgische System der Lizenzierung. Dieses soll demnach gegen EU-Auflagen verstoßen. Wer nämlich eine Lizenz für einen Online Pokerraum in Belgien beantragt, der muss sich mit einem Casino im Lande zusammentun. Bislang gibt es vier Lizenzen in Belgien, unter anderem für PokerStars, GoldenPalace und Unibet.

Übrigens kann für Spieler das Spielen in den Pokerräumen auf der Blacklist sehr teuer werden. Hier können nämlich Strafen von bis zu 25.000 Euro verhängt werden.

Autor: M. Böning
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