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Ben Tollerene gewinnt Online Poker Turnier mit dem höchsten Buy-In
22.09.2015

Ben Tollerene gewinnt Online Poker Turnier mit dem höchsten Buy-In

Ben Tollerene gewinnt Online Poker Turnier mit dem höchsten Buy-In

Bei der PokerStars World Championship of Online Poker (WCOOP) 2015 ist nun das Online Poker Turnier mit dem höchsten Buy-In aller Zeiten ausgetragen worden. Insgesamt 46 Spieler nahmen an dem 8-Max Super High Roller Turnier teil. Das Buy-In bei Event 47 der WCOOP 2015 betrug dabei satte $51.000.

Somit ging es um $2.300.000 für die besten sechs Spieler. In die bezahlten Ränge schaffte es dabei auch wenig überraschend ein deutscher High Roller. Einmal mehr war es dabei Fedor Holz, der es in die Preisgeldränge schaffte. Der in Österreich lebende Deutsche sicherte sich für Rang sechs $126.500. Der WCOOP Main Event Gewinner von 2014 setzte in seiner finalen Hand seine verbliebenen Chips auf 5s 5c und lag damit gegen Ad 7c bis zum River auch in Front. Doch die 7d beendete Event 47 der WCOOP für Fedor Holz, während Nikita Bodyakovskiy aus Weißrussland letztendlich Dritter wurde und nach einem Deal der besten drei Spieler $594.069,53 kassierte. Hinter ihm landete beispielsweise Mike McDonald. Der Kanadier erhielt als Fünfter $172.500.

Im Heads-Up des High Roller Turnier der WCOOP 2015 standen sich schließlich José Ángel Latorre aus Großbritannien und Ben Tollerene gegenüber, der von Kanada aus spielt, gegenüber. Tollerene führte dabei mit 665.280 zu 484.720 Chips. Nur fünf Minuten dauerte das Heads-Up. In der finalen Hand raiste Latorre auf 13.500 am Button, ehe Tollerene per 3-Bet auf 42.000 erhöhte. Nach dem Flop aus 9d Td 7s callte Tollerene die Bet von 42.000 von Latorre. Nach dem Jd am Turn checkten beide Spieler. Nachdem die 6s am River gedealt wurde ging Tollerene All-In und Latorre, der einen niedrigeren Stack vorweisen konnte, callte. Mit 9h 9s brachte Latorre ein Set zum Vorschein, doch Tollerene konnte dies mit 7h 8h und damit einer Straße übertrumpfen. Ben Tollerene kassierte aufgrund des Deals $616.518,34, während José Ángel Latorre $560.412,13 erhielt.

 

Autor: M. Böning
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