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Borgata Chip-Skandal: Klage von sechs Spielern gegen Aufteilung des Preispools
16.05.2014

Borgata Chip-Skandal: Klage von sechs Spielern gegen Aufteilung des Preispools

Borgata Chip-Skandal: Klage von sechs Spielern gegen Aufteilung des Preispools

Der größte Skandal im Poker dieses Jahres geht nun in die nächste Runde. Denn sechs Spieler haben nun gegen die Aufteilung des Preispools nach dem Chip-Skanadal bei den Borgata Winter Open Klage eingereicht.

Bekanntlich kam es zu dem Zwischenfall beim Auftakt der Borgata Winter Open 2014 im Borgata Hotel Casino & Spa. Hier wurde das Turnier gestoppt, als noch 27 Spieler im Feld verblieben waren. Denn es waren gefälschte Chips im Umlauf. Daraufhin verlangten über 4.000 Teilnehmer ihren Buy-In zurück und reichten eine Sammelklage ein. Es folgte eine Entscheidung über die Aufteilung des Preispools von $1.721.805, die nun wiederum von sechs Spielern nicht akzeptiert wird.

Die New Jersey Department of Gaming Enforcement (NJDGE) hatte festgelegt, dass $1.200.800 der Preisgeldsumme an die 2.143 Spieler ausgeschüttet wurden, die es nicht in die bezahlten Preisgeldränge schafften, jedoch aber unter Umständen von dem Betrug betroffen waren. Jeder dieser Spieler bekam somit eine Entschädigung von 560 US-Dollar. Weitere 2.218 Spieler waren definitiv nicht von dem Betrug betroffen nach Einschätzung der NJDGE, sodass diese leer ausgingen. Die restlichen über $500k  wurden an die noch im Feld verbliebenen 27 Spieler verteilt, wobei jeder $19.323 erhielt.

Wie nun aber bekannt geworden ist, haben sich die sechs Spieler Cuong Tran, Michael Sneiderman, Christopher Korres, Duane Haughton, Alvin Vatanavan und Coung Phung zusammengetan und klagen auf jeweils $33.700 Schadenersatz. Sie erklären nämlich, dass jeder der 27 verbliebenen Spieler $53.079,44 erhalten hätte, wenn sich die verbliebenen 27 Teilnehmer auf einen Deal nach gleichen Anteilen geeinigt hätten. Somit geht der Borgata Chip-Skandal also in die nächste Runde.

 

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Autor: M. Böning
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