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Thorsten Kartzinski weit vorne bei Poker-EM
14.09.2006

Thorsten Kartzinski weit vorne bei Poker-EM

Thorsten Kartzinski weit vorne bei Poker-EM

Sie leiten international besetzte Pokerturniere – jetzt kämpften sie selbst um den Pot. Insgesamt 688 Mitarbeiter aus 89 Casinos spielten in Salzburg um die Europameisterschaft der Pokerdealer. Mit dabei waren Silvana Kroppenstedt, Werner Horstmann und Thorsten Kartzinski vom Casino Bad Oeynhausen. Und sie schlugen sich hervorragend. Schon während der Vorrunde flirrte die Luft vor Spannung. Wer ins Halbfinale kommen wollte, musste 530 Teilnehmer hinter sich lassen – da wurden aus Freunden erbitterte Konkurrenten. Für Silvana Kroppenstedt, Dealerin Casino Bad Oeynhausen, endete hier bereits das Turnier. Denkbar knapp verpasste sie das Halbfinale. „Klar habe ich mich zuerst geärgert. Doch dafür konnte ich mir das Turnier dann in aller Ruhe anschauen.“ Und ihren Kollegen Werner Horstmann und Thorsten Kartzinski kräftig die Daumen drücken. Beide machten es richtig spannend, gaben kein Blatt verloren und jubelten nach vier Stunden: Wir sind weiter!

Im Halbfinale ging es dann Schlag auf Schlag. Werner Horstmanns Startblatt war viel versprechend, ein As und ein König. Doch am Ende wurde es von zwei Paar Königen geschlagen. Dennoch: Für den stellvertretenden Leiter Klassisches Spiel im Casino Bad Oeynhausen hat sich die Reise nach Salzburg voll und ganz gelohnt. „Das Gefühl, zur Top 50 Europas zu gehören, ist unbeschreiblich! Ich bin stolz und glücklich.“

Aber der Dritte im Bad-Oeynhausener-Bunde, Thorsten Kartzinski, war noch im Turnier. Und es sah gut aus, König und Dame hielt er sofort zu Beginn auf der Hand. Dazu gesellten sich wieder König und Dame. „Zwei Paar Könige mit Damen, das muss reichen“, dachte sich der Poker-Dealer, der sich schon am Finaltisch Platz nehmen sah. Doch soweit kam es nicht: sein Gegner präsentierte einen Pik-Flush! „Eigentlich hätte mein Blatt mehr als ausreichen müssen. Aber manchmal ist das Glück eben mit den anderen“, war Thorsten Kartzinskis erste Reaktion. Doch der Ärger war schnell verflogen – schließlich hatte auch er über 570 Gegner hinter sich gelassen.

Während die neun Finalteilnehmer um den Pot kämpften, feierten die übrigen Poker-Dealer bereits. Und ließen sich die Chance nicht nehmen, neue Bekanntschaften zu schließen und Erfahrungen auszutauschen. „Das ist einfach das Tolle, wenn so viele Kollegen aus 23 Ländern zusammen spielen und feiern“, sind sich die drei Pokerdealer aus Bad Oeynhausen sicher.

Quelle: Casino Bad Oeynhausen

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