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Immer mehr Frauen spielen Poker
08.02.2007

Immer mehr Frauen spielen Poker

Immer mehr Frauen spielen Poker

Jupiter Research hat im Dezember 2006 im Auftrag von Everest Poker eine europaweite Umfrage zu Verhaltensweisen, Einstellungen und Gewohnheiten der europäischen Pokerspieler durchgeführt. Diese Studie liefert damit erstmals für den europäischen Raum Ergebnisse, die sich allein auf das Phänomen Poker und die europäische Poker-Community beziehen. In Deutschland wurden dazu 5493 Internetnutzer befragt. Zudem wurde die Studie in Schweden, Frankreich, Italien, Spanien und den Niederlanden durchgeführt.

Das Pokerspiel - die Männerdomäne? Das ist das Klischee von gestern! In Deutschland begeistern sich inzwischen auch viele Frauen fürs Pokern. Bereits ein Drittel der Befragten stellen weibliche Pokerspielerinnen dar. “Drum prüfe wer sich ewig bindet, ob sich nicht doch was bess`res findet?” Poker zum Beispiel! Jedoch ist das Spiel in Punkto Treuebruch kaum gefährlich für den Fortbestand der deutschen (Poker)-Beziehungen. Männer und Frauen gleichermaßen - die deutschen Pokerspieler sind treue Seelen. 63% der deutschen Pokerspieler leben in festen Partnerschaften und 43% sind sogar verheiratet.

Viele Kartenspiele wie Schafkopf und Skat haben in Deutschland eine lange Tradition - Poker nicht, auch wenn es derzeit das wohl beliebteste Kartenspiel ist. Auf die Frage nach dem Niveau der eigenen Spielfertigkeiten, gaben 52% der hiesigen Pokerspieler an, dass sie nur über durchschnittliche Spielfähigkeiten verfügen, 21% sagten sogar, sie würden wesentlich schlechter als der Durchschnitt pokern. Andere europäische Nationen sind hier selbstbewusster: Nur 10% der französischen und 9% der spanischen Pokerspieler behaupten von sich unterdurchschnittlich zu spielen. Doch die Deutschen arbeiten hart an ihren Fähigkeiten: 37% gaben an, in einem Onlinepokerraum ihr Spiel verbessern zu wollen. Dort treffen sie auchauf Gleichgesinnte, die ihnen in der realen Welt fehlen. Ca. einem Drittel der deutschen Pokerspieler mangelt es regelmäßig an Mitspielern für einen Pokerabend im realen Leben. Online können sie sich jedoch auf ausreichend Spielwillige aus allen Teilen der Welt verlassen.

Bei den deutschen Spielern steht der Spaß ganz klar im Vordergrund: 82% der befragten Onlinepoker-Spieler sagten, sie spielen, weil sie Spaß daran haben. Bei nur 19% der Spieler liegt dieMotivation fürs Pokern in der Chance, Geld zu erspielen -  in Spanienhingegen sind es 32% und in Schweden sogar 44%.

Die bevorzugten Tageszeiten für eine gepflegte Pokerrunde in Deutschland sind der Abend und die späte Nacht. 66% der deutschen Spieler erklärten, dass sie hauptsächlich abends (45%) und nachts (21%) pokern. Im Tagesverlauf gehen sie dagegen lieber anderen Tätigkeiten nach, vormittags und nachmittags pokert kaum einer. Absolut unangesagt ist Poker in der Mittagszeit. Keiner der befragtenDeutschen lässt sich in der Tagesmitte von den Karten locken. Anders die Italiener, die nutzen ihre Siesta gern mal für ein Spielchen - 6%der italienischen Pokergemeinschaft gab an, mittags zu spielen. Keinen Unterschied machen die deutschen Spieler dagegen zwischen Werktagen und Wochenenden. Beide Wochenabschnitte sind etwa gleich beliebt fürs Bluffen. Die Spanier verschieben ihre Pokerrunden dagegen am liebsten aufs Wochenende (51%), ähnlich wie die Franzosen (40%).

Insgesamt pokern 4% der deutschen Internetnutzer und das regelmäßig. 42% der Befragten gaben an, wöchentlich oder täglich zu Pokern. Die meisten davon sind Männer (68%). Überdurchschnittlich viele Pokerspieler kommen aus Berufsgruppen im Gesundheitswesen, im Finanz- und Versicherungswesen und der Verwaltung.

Redaktion PokerWorld24.org
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