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Schweden gewinnt Poker Nations Cup
11.02.2007

Schweden gewinnt Poker Nations Cup

Schweden gewinnt Poker Nations Cup

Entgegen allen Erwartungen hat sich Schweden mit einem spektakulärem Triumph beim Poker Nations Cup von PartyPoker.com in Cardiff letzte Woche durchgesetzt. Zum Siegerteam gehörten nebst dem Teamkapitän Bo Sehlstedt auch die WSOP-Bracelet Sieger des Jahres 2006 Anders Henriksson und Mats Rahm, sowie Johan Storakers, William Thorsson und Online-Qualifikant Hans Isoz. Das Team heimste US$ 100.000 in diesem einzigartigen TV-Turnier ein, in dem die Spieler um persönlichen Ruhm und den Ruhm des Teams kämpften, begleitet von der Ehre, ihr Heimatland vertreten zu dürfen.

Schweden verdankt seinen Erfolg der ruhig überlegten Kühnheit von Henriksson. Im Heads-Up mit dem Team der USA unter Kapitän Robert Williamson III besass das nordamerikan. Team 88.000 Chips im Vergleich zu den 12.000 der Schweden. Der Wettkampf schien bereits zugunsten des Teams der USA entschieden und die schwedischen Fans waren mutlos, bis Henriksson seinen Einsatz verdoppelte und den Kapitän des nordamerikanischen Teams in einem intensiven psychologischen Kampf niederrang.

Bo Sehlstedt, der Kapitän der Schweden, bemerkte: “Ich habe schon mehr Geld gewonnen, aber das war ein wirklicher Höhepunkt meiner Karriere; ich bin auf mein Team so stolz. Anders ist zur Zeit einer der besten Spieler, er scheint unschlagbar zu sein. Als wir schon beinahe ausgeschieden waren, hatte ich Angst, aber habe immer darauf vertraut, dass Anders jeden in einer Runde mit wenigen Spielern, selbst aus einer schwachen Position heraus, schlagen kann.”

Henriksson war hocherfreut. “Es ist grossartig, zu gewinnen. Ich habe immer an unsere Chance geglaubt, weil wir so ein starkes Team hatten. Eine Zeitlang sah es nicht so rosig aus, aber als ich mit beinahe nichts verdoppelte, begann mein Selbstvertrauen zu steigen.”

Der Kapitän des US-Teams Williamson III war ganz niedergeschlagen, dass er mit einer so deutlichen Chipführung verloren hatte und konnte nur sagen: “Ich brauche jetzt keine Bar, ich brauche einen Arzt.”

Das Turnier war von Anfang bis zum Ende dramatisch. Die britischen Titelverteidiger mit Dave, dem “Devilfish” Ulliott, Ram Vaswani and Joe Beevers dominierten das Feld in den ersten Tagen und gingen als Favoriten ins Finale. Das “Short Stack” im Finale war das Team der USA, das eine schlimme Woche hinter sich hatte. Neben dem Teamkapitän Robert Williamson III umfasste das Team Phil Laak, Antonio Esfandiari, Clonie Gowen, Kevin O’Donnell sowie Hollywood-Schauspielerin Jennifer Tilly. Dem “Stars and Stripes” Team der USA wurde die ganze Woche über von den Europäern zugesetzt, bis Williamson III die Runde in der Nacht vor dem Finale gewann und seinem Team so eine kleine Chance gab.

Die USA arbeitete sich im Finale dank eines Marathoneinsatzes von Antonio Esfandiari, der für seine erfolgreichen Blufffähigkeiten bekannt ist, vom “Short Stack” zum “Big Stack” empor. Nach einer eindrucksvollen Verdoppelung von “Clonie Gowen” schien es, als könne niemand die USA stoppen. Während dieser Zeit hielt sich das schwedische Team im Mittelfeld, dort wo es sich die gesamte Woche befand und hielt sich von allem Ärger fern.

Deutschland schied unter der Leitung von Michael Keiner in weniger als einer Stunde als Erster aus dem Finale aus. Das nächste Team war Dänemark unter Theo Jorgensen, gefolgt von den Niederlanden unter Marcel Luske. Als Grossbritannien, Schweden und die USA übriggeblieben waren setzte Sehlstedt seinen grossartigen Ersatz Henriksson ein. Devilfish redete auf den schwedischen Star ein, aber Anders sass nur komplett ruhig da und sammelte Chips. Williams schlug Devilfish und wurde so der grosse Favorit auf den Sieg, als der ruhig überlegte Schwede ihm faktisch seinen Kampfgeist raubte.

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